Fiction vs Reality in Spacecombat

Beiträge die nichts mit dem Thema Elite Dangerous zu tun haben.

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Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon Roan Shryne » Sa 14. Apr 2018, 08:20

Moin an alle :D

bin die Tage über einen recht interessanten Kanal auf Youtube gestoßen. Gibt viele solcher Kanäle aber der Typ hier und die Art wie er Dinge erklärt sind mir sympatisch. Habe mal 2 Videos zu Thema "Krieg/Kampf im Weltall" nach realen Gesichtspunkten ausgegraben. Ist halt alles Englisch aber das sollte wohl für die meisten hier nicht so ein Problem sein.





Nerdige Grüße

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Re: Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon AGIMA_DE_RLP » Sa 14. Apr 2018, 08:53

Echt super lustig erklärt, das erste Video fand ich schon klasse, schau heute Abend das Zweite, danke für die Links.

Micha :sm28:
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Re: Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon Lex Humboldt » Sa 14. Apr 2018, 09:25

Er geht halt immer von Laserwaffen mit riesiger Reichweite aus, realistischer sind sicherlich Projektilwaffen bzw. zielsuchende Raketen. Elite schneidet da im Vergleich zu vielen SF Darstellungen garnicht mal so schlecht ab, zumindest was zB. die Manöver mit Thrustern betrifft, in The Expanse (ballistische Waffen, keine Schilde, Löcher in der Hülle usw.) ist es m.M. noch realistischer. FA Off ist m.M. nach in Elite nicht konsequent zu Ende gedacht, normalerweise müsste man damit in Maximalgeschwindigkeit weiter fliegen, ebenso wie man eigentlich die Boostgeschwindigkeit immer beibehalten müsste, was sollte da so schnell abbremsen.

Ev. sind Weltraumschlachten auch kompletter Unsinn, ev. würde man immer nur stationäre Ziele auf Himmelskörpern angreifen, das würde auch mit Projektilwaffen / Raketen aus großer Entfernung gehen.

Anderseits sehe ich den Drang zum Pseudorealismus in Elite eher als Spaßbremse was die spielerischen Möglichkeiten betrifft. Alleine die Größe des Universums oder auch nur die Größe der Blase ist spieltechnisch außer für Explorer eher ungünstig. Würde man sich da vom Realismus etwas befreien und das ganze mehr als ein Spiel begreifen, hätte man ganz andere Möglichkeiten, zB. könnte man die Systeme in Relation zu den Sprungweiten der Schiffe so anordnen, dass frequentierte Waypoints (Nadelöhre) entstehen, wo Spieler zwangsläufig durch fliegen müssen, um von einer Region in die andere zu gelangen. Das wären dann halt Hotspots. So wie es ist gibt es halt keine gestalteten "Maps" in dem Sinne (was im Prinzip das größte Problem eines Weltraumshooters im Vergleich zu einem anderen Shooter ist), sondern es ist alles ziemlich beliebig oder zufällig. Das versucht man dann mit CGs wieder aufzufangen, was halt auch ziemlich öde ist.
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Re: Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon Proudz » Sa 14. Apr 2018, 09:40

also alles worüber er sich aufregt, dass es leider so nicht gemacht wird, wird bei Galactica durchgesetzt, kaum Flügel, der *Flight assist off* zum rückwärtsfliegen, der Projektil-Kampf.... :D
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Re: Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon Roan Shryne » Sa 14. Apr 2018, 10:01

Proudz hat geschrieben:also alles worüber er sich aufregt, dass es leider so nicht gemacht wird, wird bei Galactica durchgesetzt, kaum Flügel, der *Flight assist off* zum rückwärtsfliegen, der Projektil-Kampf.... :D


Battlestar Galactica ist eine meiner Top Sci Fi Serien aber ganz so realistisch geht es dort auch nicht zu. Die kleinen wie die großen Schiffe kämpfen immer auf Sichtweite. Die kleinen Dogfighten sich zudem stets. Schiffe "explodieren" in teils recht spektakulären "Feuer" Explosionen. Waffen, Explosionen und Schiffsgeräusche sind stets im Vakuum des Alls zu "hören". Aber im großen und ganzen ist die Serie tatsächlich realistischer als die meisten anderen. Obwohl man hier stets im Hinterkopf behalten sollte das es sich um eine Serie zu Unterhaltung und nicht um eine Doku zu Aufklärung handelt. Das ist immer so eine Frage der Serienmacher in solchen Genre. Realismus vs Unterhaltung.
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Re: Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon Lex Humboldt » Sa 14. Apr 2018, 10:55

Interstellare Reisen sind erst mal ziemlich unrealistisch, insbesondere für eine egoistische Spezies mit ungewisser Zukunft, die nur im Schnitt 70 Jahre alt wird und deren strategischer (besser: taktischer) Horizont die Länge einer Legislaturperiode nicht übersteigt (umgangssprachlich: die so weit denkt, wie ein Schwein scheißt). Selbst interstellare Reisen in Stasis sind ziemlich unwahrscheinlich, einmal technisch, und zum zweiten: wozu. Das sind aufgrund der Zeitdauer und Entfernung Projekte ohne Feedback und ohne jede Relevanz, für die Leute die auf der Erde verbleiben. Wie will man zB. kommunizieren, wenn der Transfer einer Nachricht mehrere Menschenleben dauert.


Wenn Spacecombat mit Aliens, dann wahrscheinlich direkt vor unserer Haustür. Wahrscheinlich Menschen gegen Menschen, wahrscheinlich eher im nahen Orbit mit Primärzielen auf der Oberfläche von Erde oder Mars.

Systeme mit dem Satus Security - sehr unwahrscheinlich. Wir bekommen heute nicht mal Nogo-Areas im Zentrum von Berlin in den Griff. Verbrechen finden direkt vor unserer Nase statt - auf einem kleinen Planeten.

;)
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Re: Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon GreyLupus » Sa 14. Apr 2018, 11:52

Lex Humboldt hat geschrieben: Wir bekommen heute nicht mal Nogo-Areas im Zentrum von Berlin in den Griff.
;)



Komm wieder ruter.
Hier geht es um Physik. :sm15:

Spoiler:
Nenne mir solch ein Nogo-Area und ich lade dich da auf ein Bier ein.
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Re: Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon Irrstern » Sa 14. Apr 2018, 12:19

Interessant finde ich Starfighter Inc - da geht es wirklich recht realistisch zu... ob das am Ende Spaß bringt, muss sich zeigen. Werde es demnächst testen können...
https://impellerstudios.com/

...die Webseite ist ein Graus, falls es wen interessiert, kann man die Infos auch auf Kickstarter finden.
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Re: Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon Lex Humboldt » Sa 14. Apr 2018, 13:23

GreyLupus hat geschrieben:Komm wieder ruter.
Hier geht es um Physik. :sm15:


Volumen, Geschwindigkeit und Zeit sind durchaus physikalische Größen, und die spielen da eine Rolle. Ein ganzes Sonnensystem als sichere Zone zu deklarieren, wo in jedem Winkel nach 2 Minuten die Cops reinspringen ist sicherlich ebenso abwegig, wie Explosionsgeräusche im Vakuum. ;) Im ersteren Beispiel wird aber gerne so argumentiert, daß man ja wohl in sicheren System nicht abgeschossen werden sollte, da dies ja in einer sicheren Zone unrealistisch ist.

Man kann sich natürlich fragen, welchen Sinn es ergibt, SF auf Plausibilität zu überprüfen, zumindest kommt man ins Gespräch. :sm45:

Interessant ist halt, das bei Elite oft Entscheidungen mit angestrebten Realismus erklärt werden, der dann einer genaueren Betrachtung nicht stand hält.
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Re: Fiction vs Reality in Spacecombat

Beitragvon GreyLupus » Sa 14. Apr 2018, 13:58

@Lex

Spoiler:
Ich habe ausschließlich dein Äußerung zu den Nogo-Areas kritisiert.
Von daher ist deine Antwort am Thema vorbei.

Des Weitern bleibt mein Angebot bestehen.
Benenne einen dieser Bereiche und ich lade dich
da auf ein Bier ein!

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