Frontier - Elite II und Elite III - Geschichten

Hintergründe zur Geschichte und Entwicklung des Elite Universums.

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Re: Frontier - Elite II und Elite III - Geschichten

Beitragvon Saber Rider » Mo 7. Aug 2017, 22:41

Erstklassige Arbeit, tausend Dank! :daumen:
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Re: Frontier - Elite II und Elite III - Geschichten

Beitragvon The Smiler » Di 8. Aug 2017, 01:44

Bevor ich mir ED Beta kaufte hatte ich noch Wochenlang "Oolite" gespielt, das war auch noch mal eine schöne Reise in die Vergangenheit (Schneider CPC464). Doch leider fiel mir dann irgendwann ein, wie man den NPC's total aus dem Weg gehen konnte und auch sofort nach der Landeerlaubnis per Tastendruck in die Station "springen" konnte. Da hatte das Träumen dann wieder ein Ende... Aber für Oolite gib's hier von mir nachträglich trotzdem noch mal einen :daumen: , und natürlich auch für die Arbeit des TE :daumen: ...

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The Smiler
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Re: Frontier - Elite II und Elite III - Geschichten

Beitragvon NemWar » Fr 24. Nov 2017, 14:51

Hallo Zusammen,

ich habe hier noch das Handbuch und "Das dunkle Rad" auf deutsch als PDF gefunden.
Elite (1984)
Google Drive - Das dunkle Rad
Google Drive - Flughandbuch für Raumhändler

Ich glaube das hier im Thread schon gefunden zu haben, aber ich verlinke das Original (in englisch) trotzdem nochmal
Elite Plus (1991)
Google Drive - Impress

Außerdem habe ich mich schon mal daran gemacht "Impress" zu übersetzten, ich hoffe es ist gelungen, da sich das meiste nicht sehr gut mit (meinem Schulenglisch) übersetzten lässt.

Spoiler:
IMPRESSUM

von Andy Redman

"Es war eine Zeit der Wunder. Im 27. Jahrhundert wurde das Ideal der Entdecker neu belebt. Die Abenteuer des Unbekannten präsentierten sich einer Rasse, die in einer Phase der steigenden Stagnation aufgewachsen war. Innerhalb von nur wenigen Generationen blühte die Menschliche Rasse wieder auf, voller Energie und Zuversicht, bereit dem Universum seinen Stempel aufzudrücken. "
Auszug aus der Rede von Hahris Moersven bei der Verabschiedung der Charta der Galaktischen Genossenschaft der Welten, Tibionis 2696 A. T.


Kapitel Eins

Trümmer zeichneten sich gedämpft auf dem Scanner ab; Glut hob sich wie in einer nächtlichen Brise. Das stille abkühlen der Trümmer stand im Gegensatz zu der Begeisterung in der Boa.

"Das ist ein registrierter Abschuß. Aktueller Zustand Gelb." Whaahoo! "
"Netter Schuss, Ino."

Auf der Brücke herrschten immer noch die Combat Reserve Conditions, eine matte orangene Beleuchtung, die ihr eigenes Farbspektrum erzeugte und die Szene wie ein Sepia-getöntes Foto versetzte. Erleichterte Körper fielen zurück in die Schalensitze, die von der Kommandomulde aus in einem Zickzack angeordnet waren. Die Gestalt dort wurde von einem unwillkürlichen Krampf ergriffen, und er sah sich um, um zu sehen, ob irgendjemand es bemerkt hatte, Schweiß rann im über seine zerknitterten Gesichtszügen, ein paar Tropfen fielen herab und sickerten jetzt unter seinem Kinn in seine Jacke. Kommandant Vanirrens wusste, dass er nicht jünger wurde und die Inter-System-Handelsrouten wurden nicht freundlicher. Er war fast 74 und obwohl er es geschafft hatte, sich von der Verwaltung eine Bio-Sicherungs-Therapie in einem Ceesxe-Zentrum zu sichern, war er sich nicht sicher, ob sein Körper oder seine Bonität dem standhalten würde. Er richtete seinen Blick wieder auf die Astrogation-Konsole, wissend, dass er abschweifte.

"Alles für die Annäherung an Lave vorbereiten: Ino, können Sie die Preisdaten überprüfen und die Ladung als sicher bestätigen. Meridian, übernehmen Sie an der Kanone."

Zwei Gestalten bewegten sich, während andere auf ihren Monitoren eine Flut von Systemkontrollen durchführten. Lave, kühl und beruhigend nah, drehte sich rätselhaft in die Hauptansicht des Scanners.

"Fracht vollständig und gesichert. Die Preise sind gut, Commander. Ausgezeichnete Margen warten auf uns.", sagte Ino, "Wir könnten hier einfach einen Mord begehen."

Schlechtes Timing. Die kurze Warnung "Condition Red" ertönte.

"3 Signale von der Seite rechts 20 Uhr. Kein Reaktion auf Funksprung. Keine IR-Bestätigung. Eindeutiger Abfangkurs."

»Höre dich Warniss«, sagte Meridian und wandte sich dem Waffenbrett zu. Ino sah Commander Vanirrens an, sollte er Kanonen übernehmen? Vanirrens schüttelte den Kopf und deutete auf Meridians Rücken, dass sie die Steuerung des Lasersystems behalten würde. Meridian musterte die Koordinaten, die von den Navigationstafeln geliefert wurden..

"Zu spät um weg zu laufen", sagte Vanirrens, "Bereiten Sie sich auf den Kampf vor: Wiv, Sie übernehmen die Navigation."

Wiv reduzierte die Geschwindigkeit und brachte die Boa in Position. Die drei Räuber, zwei Kraits und ein Sidewinder, schlossen auf. Es sind allesamt im System befindlichen Schiffe, die nur auf Beute warteten.

Es gab immer noch kein eindeutiges Signal auf dem Hauptscanner, nur Punkte unter den Sternen. Meridian wählte die Sidewinder als erstes Ziel, mit der Absicht, die gegnerische Feuerkraft um das schwächste Glied zu reduzieren. Wiv drehte das Schiff nach rechts und begann leicht zu stiegen.

Ziel bestätig! Meridian eröffnete das Feuer mit dem Pulslaser. Die Sidewinder behielt den Kurs bei.
Die Schilde brachen zusammen und das Schiff brach aus.
"Ja", wisperte Vanirrens zwischen zusammengebissenen Zähnen.

Die beiden Kraits befanden sich nun in ihrer vorgesehenen Anflugzone und stürzten sich auf die Boa; einer nach oben und einer nach links. Wiv beschleunigte und suchte nach einem passenden Kurs, um der Zangenbewegung entgegenzuwirken. Nach rechts rollend und plötzlich aufbäumend, fing die Boa an zu steigen. Meridian stellte die Lasersteuerungen zurück und bereitete die relativen, projizierten Koordinaten vor, während der Hauptscanner das All in einem weiten Bogen absuchte und der Systemstern die Brücke kurz beleuchtete.

"Nummer Drei eröffnet das Feuer, wir wurden getroffen, beidrehen!"

Wiv entschied sich Ihren Angriff fortzusetzen, und behielt die Geschwindigkeit und die Kurve bei. Die Ziel-Krait verlangsamte, und die "lebende" Krait, die nach links ausgeschert hatte, hatte das Manöver vorausgesehen, blieb ebenfalls auf Kurz und eröffnete das Feuer.

Aufbereitete Tracking-Daten wurden an Wiv und Meridian übertragen. Wiv versuchte schnell zu fliehen, ein Bluff für die "lebende" Krait, die Ihren ersten Schuss – sinnlos - verbraucht hatte.

Von der Ziel-Krait gab es nur noch ein kurzes Rauschen im Komm-System als Meridians Schuß genau traf und die Schilde des Ziels ausschalteten.

Die "lebende" Krait schoss erneut und erzeugt Funken in den Schilden. Sie hatte getroffen. Wiv reduzierte die Geschwindigkeit und versuchte zu steigen, aber der "lebende" Krait hielt Ihren Abfangkurs. Eine zweite Explosion zerriss die Boa. Die Schilde konnten sich vom letzten Treffer noch nicht ausreichend regenerieren.

"Wir haben eine Fehlfunktion. Die Schilde sind aufgefallen. Der Rumpf ist anfällig für Sekundärschäden", sagte Warniss und er hatte recht.
Ein weiterer Treffer würde die Schilde durchdringen und den Rumpf weiter beschädigen.

"Oh nein", stöhnte Wiv, seine Stimme schwankte vor Schreck, "Triebwerk beschädigt. Leistung nur noch bei 60 Prozent."

Die Ziel-Krait, die nun Ihren Vorteil erkannte wagte ein Kopf-an-Kopf-Rennen traf. Niemand wusste, das Meridians Gegenfeuer die Krait zerfetzten, als alle Navigationssysteme abstürzten. Wivs Konsole wurde dunkel, und er wandte sich an Vanirrens, sein Gesicht halb entschuldigend und halb bestürzt über die Folgen.

»Verlassen Sie das Schiff«, sagte Vanirrens, der sich bereits von seinem Kommandosessel erhoben hatte um in dem linken der zwei Gänge, welche die Brücke vom Rest Schiff trennte, rannte. Alle verließen ihre Sitze und wurden durch einen weiteren Treffer der übrigen Krait durch die Brücke geschleudert. Die Schilde waren ausgefallen, der Scanner und die umgebende Astrogationsinstrumente explodierten und schleuderten Scherben und Metall vorbei und durch die Körper. Ino landete in der Kommandomulde, in die Gute gequetscht. Vanirrens prallte gegen die Wand des Korridors und gegen ein Schott. Meridian saß immer noch an der Waffenkonsole und die Rückseite ihres Sitzes fing den Hauptteil der Explosion ab. Sie beeilte sich, um Warniss zu folgen, dessen Schultern und den Hals aufgerissen waren

Warniss öffnete die Rettungskapsel, und Meridian bückte sich, um Vanirrens hinein zu helfen. Niemand sonst kam durch den Korridor. Die Kapsel wurde versiegelt und die Disruptoren rissen sie vom Rumpf weg.

Warniss suchte nach den Support-Systemen und der Scanner erwachten zum Leben; die Krait flog über sie hinweg, um die verwundete Boa zu endgültig zu erledigen. Acht Freunde und Familiemitglieder waren im Inneren verloren. Vanirrens öffnete die Augen, atmete flach und seine Brust brannte. Er sah zu Meridian auf, die mit sorgenvoll gesenktem Kopf um den medizinischen Spind schlich. Die Cousine Ihres Neffen, Ino, war seit mehr als vier Jahren mit ihnen auf dem Schiff gewesen, da der Kommandant auf einer Handelsfahrt kurz zu Diedar zurückgekehrt war und sie sich mit Ihr an "Land" über Ihre Lizenz unterhalten hatte

"Ino und die anderen?", Er zwang seine Lungen zu atmen und presste die Worte heraus. Sie sah auf ihn hinab. Fixiert ihn mit ihren hellgrauen Augen, offensichtlich überrascht über das Ausmaß seiner Verletzungen. Er kannte die Antwort. Meridian sagte nichts und wischte sich das Blut ab, das er über seine Lippen atmete.

"Sag ein Gebet", zischte er.

Warniss schaute zu ihr hinüber und hielt ein Kissen an seine Schulter. Sie wussten, dass die Krait da draußen war und es hing von deren Entscheidung ab, Fracht oder die Kapsel. Als Meridian dem Kommandanten einen Schmerzkiller gab, kam ihm einer seiner alten Spacer-Reime in den Sinn:

"Gegen die Widerstände, ein Feind im Schlepptau,
So gehen wir alle hin. "


Sowie ich dazu komme werde ich die anderen Kapitel auch noch übersetzten.

Gruß
NemWar
deutschsprachiges E:D-Wiki: www.ed-wiki.tk

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Re: Frontier - Elite II und Elite III - Geschichten

Beitragvon Andre Capatot » Fr 24. Nov 2017, 15:18

Von "Imprint" gibt es wahrscheinlich keine deutsche Fassung. In dem deutschen Handbuch zu "Elite plus" ist die Geschichte auch nur in englischer Sprache abgedruckt. Danke für die Links zu den beiden anderen Geschichten! :D
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Re: Frontier - Elite II und Elite III - Geschichten

Beitragvon stuepfnick » Do 30. Nov 2017, 11:12

Vielen Dank, coole Sache!

Wegen Nachkauf der Bücher: Zumindest die von Frontier - Elite II hab ich selbst noch Original von der Amiga-Version.

Und die von Elite III, bekommt man die überhaupt noch?
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Re: Frontier - Elite II und Elite III - Geschichten

Beitragvon NemWar » Di 9. Jan 2018, 14:05

Hallo Zusammen,

ich hatte wieder etwas Zeit und habe Kapitel 2 des Elite Plus Imprint übersetzt...

Der Übersichtlichkeit wegen natürlich wieder im Spoiler.
Wer in Ruhe alle offiziellen Quellen (aus Spielen usw.) nachlesen möchte, darf gerne mal auf www.ed-wiki.de vorbeischauen.
Spoiler:
KAPITEL 2



Als sich der Indikator im Translocator auf das verlangte Niveau einstellte und der leichte Druck der Verlangsamung sich gegen seinen Körper richtete, stand Hood von dem glatten grauen Sitz auf und spürte einen dreifachen Klick. Er war sich seines Körpers wieder bewußt und spürte die Spannung, die ihn am Rücken packte, die straffe Kurve von seinem Hals bis zu seinen Schultern. Eine bewusste Anstrengung, sich zu entspannen, hinterließ einen grässlichen Schmerz in seinen Muskeln, der nun in einer nachgiebigen Form von Steifheit formbar war, die sich eingestellt hatte, als er sich auf den Weg zur GalCop-Lizenzierung gemacht hatte.



Der Komplex befand sich im vorderen Bereich der Station 3 und umkreiste Lave. Jede Lave-Station hatte einen ununterbrochenen Strom von Möchtegern-Piloten und zur Zeit eine Warteliste für Termine. Er mietete eine kleine Kabine und war, abgesehen von einem kurzen Besuch in Ashoria, Laves primärer Kolonialstadt mit einem Shuttle zwei Wochen lang auf der Station. Zehn ganze Tage lang die Zeit totschlagen. Die Wartezeit war umso schlimmer geworden, als er wusste, dass er eine Mark 111 Cobra in der Station hatte, die auf ihn wartete, während er auf seine Lizenz wartete.



Die Türen öffneten sich, und er blickte über die Jadefliesen zu den Türen des Foyers. In ihrer Mitte vertikal ausgerichtet und mit majestätischem Schwung über die ganze Breite, war das Goldene GalCop-Symbol und RA der Robotic Avian, der ihn mit einem gutmütigen und uneinnehmbaren Blick aus den Holocast-Augen fixierte. Über seinem gefiederten Helm, über dem Türsturz, war der Gebäudename: "GalCop Raumlizenzbehörde".



Hood trat zwischen den grünen Becken und unter den weichen, von der Decke fallenden Lichtsäulen hervor, die von der Decke fielen, benommen von dem Adrenalin das als Antwort auf das wütende Stampfen seines Herzens freigesetzt wurde. Er konnte diesen Moment spüren, einen Wendepunkt in seinem Leben. So sicher, wie die Station im geostationären Bereich über der grünen Welt unter ihm schwebte. Heute war der Höhepunkt seines bisherigen Lebens, die Anstrengungen die er in einer Anlama-Bodenstation unternommen hatte, waren 15 Lichtjahre und einen Lebensstil entfernt.



Im Foyer dahinter konnte er viele Menschen sehen deren einzige gemeinsame Verbindung, das "Space and Interstellar Pilot Exam" war. Alle wartete darauf, dass sich die Türen zur Ausstellungshalle, und somit für die Lizenzregistrierung öffneten. Als Hood näher kam, reagierten die Türen des Foyers schweigend. Das transparente Bild von RA mit der schimmernden Haut öffnete sich und prangte nun hinter der Rezeption. Der Einfallsreichtum der GalCop-Designabteilung war unbeschreiblich, wenn es um ihre wahrgenommene Integrität und der makellosen Darstellung des GalCop-Unternehmens ging.



"Karte." forderte die Gestalt hinter dem Schreibtisch. Hood schenkte seiner Umgebung mehr Aufmerksamkeit als der Offizier. Er hielt ihm seine GCID-Karte hin und wartete, bis sein Termin bestätigt war. "Warten Sie bitte im Foyer, bis Sie angerufen werden". Es schien eine Untertreibung zu sein, aber während Rif Hood einen Anflug von Verärgerung verspürte, dass sein Moment des Erfolgs eine vorübergehende berufliche Pflicht für die Gestalt vor ihm (die sich bereits wieder zu seinem Komm-Bildschirm umdrehte) konnte er trotzdem seine Vorfreude nicht bremsen.



"Danke" gab er zurück, als er in Richtung Foyer ging. Fast hätte er laut gelacht, als ihm ein typisches Klischee in den Kopf schoss, und er fragte sich, ob irgendjemand je zu dem tüchtigen Empfangspersonal gesagt hatte: "Merken Sie sich meinen Namen, ich werde eines Tages berühmt sein".



Es war ein ernüchternder Gedanke. Die Weite des Raumes war gespickt mit den Überresten von Piloten mit Traum von den Sternen. Sie mussten nicht sagen, dass der Handel in diesen Tagen härter geworden war. Die Zahlen von IR-Signaturübertragungen sprachen für sich selbst an den Datenmonitoren Raumhafens zu sehen waren.



Viele Piloten mieteten sich eine Mailbox, in welche Ihrem IR-Signalübertragungen gespeichert wurden und welche von Orbital Space Authorities gewartet wurden. Es war bezeichnend für das seltsame Leben, das die Piloten führten. "Triff mich bei Xexeti", wie ein Pilot gesagt hat. Eine Anzahlung reichte für eine Mailbox für zehn Jahre, mit zusätzlichen Gebühren für die Zugriffszeit. Unbenutzte Boxen wurden im Allgemeinen archiviert und es gab wahrscheinlich unzählige selbstgeschriebene Nachrufen in den Datenspeichern der acht Galaxien.



Es wurde versucht, die Sitzgelegenheiten in kleine, gesellige Bereiche zu verwandeln. Hinter der üppigen Bepflanzung von Lave, leuchteten sanfte Lichter auf und an jedem Sitz hatte man Komm-Einheiten. Da allerdings keine Verbindung zustande kam, spielte der Bildschirm an dem Hood saß, einige allgemeine Ankündigungen der Station ab. "Feiern Sie als Lizenznehmer auf dem Balkon-Komplex" wurde gefolgt von "The Lave Orbit Space Authority: Trading Profil Seminar. Rufen Sie C43-97T28 für Ihren Wettbewerbsvorteil an ". Hood beobachtete ihn eine Weile, denn er wollte keinen Blickkontakt mit den acht ebenfalls Wartenden in Ihren Sitzen aufnehmen um sich nicht unterhalten zu müssen. Als der Bildschirm durch eine Reihe von Bildern mit Tumulten ging, begründete er sein Widerstreben damit, dass die Menschen, die ihn umgaben, seine Träume teilen könnten und somit ihre Essenz verwässern konnten.

Er träumte nur kurz. Ein kleiner, untersetzter Mann, geschätzt Ende Vierzig, beugte sich vor, um in den Gemeinschaftsraum einzudringen und eine Unterhaltung zu beginnen. Hood zuckte zusammen, als sich eine Frage an eine Frau zu seiner Linken gerichtete wurde. "Woher kommen Sie denn?"


Good Luck & Have Fun
o7
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