[RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Nenhob » Di 6. Mär 2018, 18:04

Andy schaut kurz in die Ferne und dann wieder auf sein Visophon.

"Das wird nicht günstig aber kein Problem darstellen. Wir können drei bis fünf Schiffe abstellen und uns zwischen den Roids auf die lauer legen. Wir nehmen die übliche Prämie pro Abschuss und das Kopfgeld gehört unseren Piloten."


Bevor sein gegenüber anfangen kann zu feilschen beendet Andy das Gespräch und sendet einen Nachricht an den Hanger um einige Schiffe startklar zu machen. "Wird ja doch noch ein spassiger Tag."
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Beitragvon Schagraulyn » Mi 7. Mär 2018, 13:30

[Fortsetzung]

Sie befindet sich gerade mit Andrea auf dem Rückweg zum Hangar, als ein leises Piepsen ihre Aufmerksamkeit erweckt. Das Armband an Andreas linken arm blinkt und piepst vor sich hin. Drei kleine Leuchtpunkte sind zu sehen die von blassnichts zu gelb-orange gewechselt sind. Dann ein viertes. Andrea scheint es auch zu bemerken und wirft einen Blick darauf. "Irgendwer startet die Schiffe... im Normalbetrieb. komm mit deinen Sachen nach... *losstürm und die Leine Loslass* Bring auch dein Schiff online!" #Was ist denn so schlimm daran? Moment alle Schiffe? wieviele sind das denn und wieviel Piloten haben wir?#

Sie nimmt die Leine, Löst sie und legt sie auf den Stapel Zeugs. Dann zieht sie an der Plattform um sie schneller zu ihrem Hangar zu bekommen. Eine Schwebeplattform in normaler Geschwindigkeit zu bewegen ust supereinfach. Sie davon zu überzeugen schneller zu werden ist wie gegen ein strampelndes Kind zu kämpfen. #Wenn ich mal Feinde so richtig aufhalten will lasse ich ihnen das Teil da, mit einer Ladung rumstehen. Die hohlen mich nie ein.#

Sie braucht rund zwei Minuten zu ihrem Schiff, öffnet die Schleuse und schiebt das Zeug hinein und durch. #Verdammt mein Raumanzug ist noch auf der ASP!# ... sie wirbelt herum haut auf den Schließer der Schleuse und rennt zum anderen Hangar. #Glück gehabt. die Asp ist noch nicht gestartet!# . Sie erreicht die Schleusentür und haut mit der Rechten Hand auf den Türöffner... doch diese bleibt zu. #Was wenn Piraten an Bord sind und gleich losfliegen?# ... nach einem schnellen Linksrechtsblick #Verbindung aufbauen Tür-System. Codierung identifizieren, *Bildaufbau vor ihrem inneren Auge* Anmeldung an Bordrechner schicken .. Schagraulyn van Zoff. .. Fernanfrage Türöffnung Hauptschleuse aussen.... Türoverride vorbereiten. Entschlüsselungslauf ... oha, die Tür entlriegelt? Dann hat der Bordrechner die Anfrage akzeptiert... Abbruch Türoverride.#

So schnell sie kann quetscht sie sich durch die öffnende Tür. Auf allen vieren rennt sie in den Gang um die Ecke, wobei sie dabei mehr an der Wand läuft, durch die leere Messe in die leere Brücke. Mit beiden Händen und beiden Beinen hält sie sich am Türrahmen fest um ab zu bremsen. #Leer?!# Dann schaut sie sich dort um nach etwas ungewöhnlichem. "Computer?, wieviele Persohnen ausser mir sind an Bord?" ... "Niemand ausser dir ist an Bord Schagraulyn." ... "Warum fährst du dann die Systeme hoch?" ... "Ich habe eine Funknachricht mit Kommander Nenhobs Autorisierung erhalten, das Schiff betriebsbereit zu machen. Stimmt etwas nicht damit?" ... "Keine Ahnung.. ich wollte nur ebend meinen Raumanzug abhohlen und mich dann auch startklar machen. Ich war nur neugierig. und danke dass du mich so problemlos reingelassen hast." ... "Sehr wohl Schagraulyn."

Deutlich erleichterter und wieder aufrecht gehend führen sie ihre Schritte zurrück durch die Messe, wo ihr Blick kurz am Kühlschrank hängen bleibt und sie sich sehr zusammen nehmen muss, um nicht doch noch eins dieser Streuseligen leckeren Dinger zu plündern. Die Kleidung in die Gürteltasche und in den Anzug schlüpfen, der sich selbstständig schließt und das Schiff wieder verlassen dauert keine weitere Minute. Sie erreicht ohne Probleme ihre Rostlaube und aktieviert das Com. Noch ist keine Nachricht eingegangen. #Zeit das Zeug zu verstauen, bevor es hier herumfliegt.#

Rund zehn Minuten später Kommt eine Nachricht von Andy. "Hei kleines, ich habe einen Auftrag und kann jedes Schiff und jeden Piloten brauchen. Wird gekämpft werden. Bist du dabei?" ... #KLAR!!# ... "Was für ein Auftrag?" ... "Wir verhindern Überfälle auf Ziviele Schiffe. Mehr kann ich hier jetzt nicht sagen..." ... "In Ordnung.. ich bin einsatzbereit. Soll ich schon abdocken?" ... "Nein, wir sind noch zu früh. Wir zwei Docken in einer halben Stunde ab und Andrea kommt mit dem Rest nach, wenn die eingetroffen sind. Und vergiss deinen Raumanzug nicht." ... "In Ordnung. Ich werde bereit sein." ... #Wecker auf fünfundzwanzig Minuten einstellen#...

Es sind lange fünfunzwanzig Minuten und noch längere viereinhalb bis zum start. Andy startet in einem anderen Schiff. Es ist dreieckig und mit der Spitze nach vorne. Der Hangar gibt ihn kurz nach ihr frei und während sie noch an Höhe gewinnt um in gerader Linie zum tor zu stehen fliegt er einfach los. Diesmal erhöht sie die Geschwindigkeit auf rasante achtzig um durch das Tor zu fliegen. zum Glück ist kein Gegenverkehr.

"Flieg nicht zu langsam durch das Tor. Wenn die Drehhilfe aufhört eckst du sonst am Rand an. Mit der Sidewinder kein Problem, die kann auch durchs Tor Trudeln, aber etliche Schiffe passen nicht quer hinein. Und jetzt fliegen wir erst einmal auf Abstand und du schaltest Maya 7 Belt A als Ziel auf. Siehst du das?" ... Sie scrollt durch die Liste der vorgegeben Ziele in der Nav-Konsole. ... "Habs..." ... "Gut es ist schräg links... aktiviere dein FSA und wir fliegen dort hin." ... #Naja links war das nicht, aber ich habe mich schon drauf eingerichtet# .. "Bereit und FSA aktiviert"

Der kurze Countdown zählt herunter und die Station hinter ihr wird rasant kleiner. Das Ziel liegt in sehr kurzer Distanz direkt vor ihr. Andy hingegen fliegt einen Bogen wie es scheint. Die Geschwindigkeit der Sidewinder steigert sich, obwohl der Schubhebel im blauen Bereich bleibt. Doch irgendetwas stimmt nicht. Andys Schiff überholt sie mit Leichtigkeit. und fällt bei den Koordinaten aus dem Superdrive. #Irgendwas stimmt nhier nicht# .. *Alarmtröten* "Auprall Alarm" .. Rein aus schreck reißt sie das Steuer hoch sieht dann mit entsetzen den Asteroidenring des Planeten. Sie war so gerade darauf zu geflogen, dass er nur ein schwarzer Strich vor einem Schwarzen Universum war. Die Asteroiden Fetzen unter ihrem Schiff durch, als es mit einem Knall aus dem FSA gerissen wird. Die Schiffshülle ächzt "Hull integrity compromised" ... #Was mein Schiff hatte Sex und das steht in der Zeitung?# ... und es trudelt mehrfach um die eigenen Achse, während die ersten Asteroiden links und rechts an ihr vorbeiziehen.

Nach einigen sehr stressigen Sekunden, gehorcht es wieder den Flugmanövern. #Deswegen flog er also den Umweg!# ... "Hei Kleine, alles in Ordnung bei dir?"... "Ja,... da war nur so ein komischer Ring aus Steinen, denen ich zu nahe gekommen bin. ich bin noch rund achthundert Kilometer entfernt. Sobald ich kann komme ich näher." ... "Ja, du bist wohl zu flach herein geflogen. Deswegen fliege ich da immer nen kleinen bogen, da sieht man den Ring besser und kan ndie dreissig Grad einflugwinkel besser abschätzen." ... #Jetzt wo du das sagst.# ... "mache, sobald mein Triebwerk abgekühlt ist."

Etwas abstand zu bekommen, schräg nach oben von dem Ring weg zu fliegen, und erneut auf die Zielzone ein zu schwenken ist fast zu einfach. Diesmal fällt sie erfolgreich rund neun Kilometer vom Zielpunkt aus dem FSA. Nahezu sofort sind vier weitere Schiffe zu sehen. "So , jetzt nimmt mal irgendein Schiff ins Ziel und halte den Bugsensor darauf ausgerichtet, bis es gescannt ist. Wen ndas fertig ist siehst du Schiffstyp, Name des Piloten, und ob er gesucht ist, sowie welcher Fraktion er angehört. Wir arbeiten heute mit der Polizei zusammen und greifen nichts an was sauber ist, oder von der Maya Free Corporation."

Die kommenden Minuten sind mit Scannen, Weitermelden, Kontakte durchsuche, und dergleichen ausgefüllt. Es sind etliche Miningschiffe im Belt. Darunter auch viele recht kleine. "So und jetzt verstecken wir uns bei den Asteroiden und warten auf unsere Verstärkung, oder Feinde."
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Beitragvon Schagraulyn » Do 8. Mär 2018, 13:20

[Fortsetzung]

Sie liegt angespannt in der Pilotenliege und ihre Augen huschen immer wieder über die linke Konsole mit den Kontakten. Der Helm ist offen und bereit sofort zu zu klappen, wenn es ernst wird. Die meisten Kontakte sind inzwischen identifiziert. Andrea fliegt die Asp und wartet mit zwei weiteren Schiffen in wenigen hundert Megametern Entfernung. Irgendwie fühlt Schagraulyn sich lebendiger als sonst. Erwartungsvoll. #Bin ich etwa ein Mörder? So ein Monster das bedenkenlos Hilflose Menschen umbringt für Profit? Bin ich tief in meinem Herzen ein Pirat?# Der Gedanke beschäftigt sie während der Wartezeit.

Dann kommen auf einen Schlag sechs neue Kontakte in die Liste. Viper, Cobra, Sidewinder... FerDeLance. Mit einem Schlag verstummen die Gedanken und die Konzentration auf das Was draussen passiert steigt. Der Gruppenfunk reicht die computermeldung weiter."Erhöhter Funkverkehr... Notsignal erfasst." ... "Es geht los. Vorwärts Schiffe aufschalten und scannen." ... "Viper Mark 4... Deadly Hudson..." ... "Angriff!" ... "Feindschilde down."

Dann beginnt das Chaos. Andy sagt ein Schiff an und sie schaltet es auf, scannt es und versucht auf unter einen Kilometer zu kommen, bevor sie ihre Waffen im Dauerfeuer abfeuert. Immer wieder streifen Treffer ihr Schild, und die System Energie Reserve sackt ab, wie ein Wasserspiegel im Klospülgang. Mehr als einmal sieht sie für Sekunden ein Schiff, welches ihr sehr bekannt vorkommt, aber die Zeit reicht nicht um sich Gedanken darüber zu machen. Dann plötzlich trifft es sie wie mit einem Schlag. #Die Erinnerungen in denen ich damals vor dem Piratenangriff in den Anzug gestiegen bin und meine Waffen eingepackt habe... Die war VOR der ersten Cryo... da haben die Leute dort noch gelebt... Das waren die Skelette! Ich habe also schon vorher Kampfeinsätze gehabt!# Doch dann zwingt sie das hier und jetzt zum weiterfliegen.

Inzwischen haben sowohl die Maya Free, als auch die Syndicat of Maya Piraten Verstärkung bekommen. Es spricht sich im Sonnensystem herum, dass es Ärger im Belt von Maya 7 gibt. Somit kommen sowohl "Freie Piloten", die sich etwas Kopfgeld verdienen wollen, als auch andere Piraten und einige Förderations-Sicherheitsschiffe vorbei. Schon nach nur drei Minuten ist es Schagraulyn unmöglich einen Überblick zu behalten. Da harken Impulselaser auf ihren Schild. Nur ein schneller Swingby um einen Asteroiden verhindert, dass er zusammenbricht. #Verdammt der ist wendiger als mein Schiff, dabei ist das doch auch eine Sidewinder!# ... "Ich bin sieben Kilometer entfernt und auf dem Weg. Halte durch!"... #Beruhigend.. urgh#

#Wenn nicht so, dann anders.# Sie zieht den Schubhebel voll zurrück und läßt die andere siedewinder ans sich vorbei rauschen. Dann geht es rückwärts. #Endlich ist der scan durch. Masterkiller Competent. ... bei dem Namen muss man doch Pirat werden.# Die Waffen feuern beide und die Sidewinder hat etliche kleine Punkte auf dem heller werdenden Schild. Linksdrift, downdrift, wieder hoch, links rechts und weiterfeuern. Die Asteroiden fliegen nur so an ihr vorbei. Dann Hacken Laser und Kugeln der feindlichen Sidewinder in den Bug. Die Zustandsanzeige befindet sich im freien Fall. #ANDYYYYYYY!# ... *BUMMS* ..."Erledigt... Sag mal du weißt schon, das sidewinder einen Vorwaärtsgang und keine Rückspiegel haben?" ... #Ach jawirklich???# ... "Jap." ... "Wie verfehlst du die Asteroiden eigentlich?" ... #keine Ahnung? reines Glück# ... "Weibliche Intuition." Der Schubhebel steht schon seit drei Sekunden auf voll vorne, aber so schnell bremst nicht mal eine Sidewinder, dass sie sofort stehen bleibt.

"Fördelänce... Nick Trueblood." ... #wo kommen die nur alle her?# ... "Check. bin dran...gescannt ... und habe Treffer gesetzt" ... Das Piratenschiff steht im Kreuzfeuer von vier Schiffen. Es dreht und schüttelt sich wie ein Hund. Raketen explodieren in seiner Nähe. "Wenn im Belt Polizei ist, kannst du hinter denen her fliegen und Schiffe scannen. Greift die Polizei eins an, hilfst du ihnen.. Es gibt Trotzdem Kopfgeld, weil Polizei die nicht einfordert sondern vergibt. Je nach Polizist sind die durchaus Froh um Unterstützung. Selbst von sowas kleinem wie einer Sidewinder." ... *BUMMMs* Die Wrackteile schleudern in allen Richtungen davon und nur ein abdrehen hinter einen Asteroiden verhindert, dass die Rostlaube in einen heftigen Splitterregen gerät. "AU!... mir hat es die halben Schilde weg gerissen. Der Reaktor ist explodiert... und der war überkritisch."

Dann fällt Schagraulyn Ein als grün gekennzeichnet Schiff auf. Ein ziemlich großes in rund zehn Kilometern Entfernung.. sowie etliche kleine Drohnen. "Andy, was ist das?.. RESSKUWAN..." ... "Das ist ein Versicherungs-Schiff.... Adder... Michael Narbenfresse." ... "Habe ich nicht auf dem Kontakt.. ich komme zu dir. Versicherungs-Schiff?" ... "Ja, es sammelt die Rettungskapseln ein. niemand greift es an. Dann leitet es an die Versicherungen die jeweils dazu gehöhrigen Rettungskapseln weiter und die Kümmern sich um Ihre Piloten." .. "Hab die Adder.. Scanne...... Feuer. Auch Piraten?" ... "Das Universum ist kompliziert. Wer hier als Pirat gilt, kann drei Systeme weiter als unbescholtener Bürger gelten. Deswegen .. Schilde down... deswegen Ist das Schiff auch unabhängig von Corporationen, Fraktionen und Kriegen. Die wenigen Male wo solche Schiffe angegriffen wurden um dort gerettete Piloten zu fangen Haben für die betreffende *BUMM* Corporation und die betreffenden Piloten das Ende bedeutet. Selbst wenn sie ursprünglich Erfolg hatten. Fäderäl Igel...Klaus Mustermann... Deswegen riskiert das niemand mehr." .. "Hab ihn.... Feuer."

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Do 8. Mär 2018, 20:25

[Fortsetzung]

Die Energiezelle der sidewinder winselt schon seit fünf Minuten, Das Gattling geschütz hat aufgehört zu feuern, nachdem es mehrfach aussetzer hatte wegen Schäden. Die angezeigte Restmunition von 23709 Schuss ist mit Sicherheit falsch, da das Magazin gereade mal 450 Schuss hatte, als es beschädigt wurde. Der Raum ist voller Schrott und Wracks. Miner gibt es im Moment vor Ort keine mehr. Schagraulyn klebt das Fell am Körper. Ein Problem der Cos-Genetik. Schweißdrüsen und Fell. Erst recht spät hatte der Raumanzug auf Kühlen geschaltet. In Zukunft würde er das wohl früher tun müssen.

"Die restlichen Piraten ziehen sich zurrück. Wir können nach Daffidack zurrückfliegen.." .... "Negativ." ... "Was ist? Triebwerksprobleme?"... "Ich habe hier Schiffe gesehen und drauf geschossen die mir bekannt vor kamen. Sie hatten nur mehr Ecken als sie haben sollten." ... "Was für ein Schiffstyp?" ... "Cobra MK drei....." ... "Cobra MK drei mit weniger Ecken?.. Das ist ne vierer... Das Modernste Schiff von dem Hersteller. Einige sagen, ein Spitzenschiff, andere meinen, völlig untermotorisiert. Mich wundert woher DU die kennst." ... "Cobra MK vier... *nachdenklich* .. hast du weiter einnfos dazu? oder zum Hersteller?" ... "Oh je... Ein Freund hat mir mal erzählt, dass die Cobra Vier auf dem Rumpf der zwei basieren würde. Eigentlich war die wohl besser als ich fange nochmal an. Also die Cobra MK ein war ein Testschiff. Teuer, voller Hightech und hatte tüpische Protoyp-Probleme. Also wurde die MK zwei aufgelegt. Größer, besser und noch mehr Technik. Es war ein Reinfall. Das Schiff hatte mehr Aussetzer als die einser und galt als sicherer Crewjob für fähige Techniker. Deswegen wurde sie kaum gekauft und der Hersteller ging fast Pleite. Aber er baute eine kleinere Cobra drei mit weniger Technik und landete einen Riesenerfolg. Sehr viele später wurde die MK zwei nochmal als Rumpf für die Vorlage genommen. etwas umgearbeitet und komlett neue Technik verwendet. Und jetzt gilt es als Eliteschiff."

#Ich glaube nicht, dass ich eine MK vier kenne. die MK zwei passt viel besser zu dem Labor. Hightech, gnadenlos kompliziert, aber nicht völlig durchdacht. Möglicherweise war das die Trainingsmaschiene.# ... "Okay danke... ich fange jetzt mal an Schrott zu sammeln, solange mein Computer die Daten noch hat." ... "Okay Kätzchen ... sammeln wir schrott bis der frachtraum voll ist. Andrea wird mit der asp da bleiben. die Viper hier kann sowas nicht und ich muss dringend mal Reparieren." ... "Okay Andy ich übernehme Schaggy..." ... "Wer ist Schaggy?" ... "Du... dein Spitzname." ... "Ähm.... ich habe einen Spitznamen .. War das gestern im Bett mit dir etwa Sex?" ... "Mit wem im Bett?" ... "Mit dir Leonid." ... "Das... Was war denn da?" .... "Das mit dem Finger im Fell. Das fühlte sich total gut an. War das sex?" ... *Hysterisches Lachem im Geschwaderfunk* ... "Nein Schaggy, das nennt sich kraulen.. das war kein Sex. *kicher* aber wie kommst du jetzt da drauf?" ... "Na wegen dem Spitznahmen. Das ist ja entweder das selbe wie ein Codename oder ein Kosename." ... "Uuuuuh Schäggy du bist schräg." ... *aufrichtet* "Bin ich nicht... ich kann das auch aufrecht bedienen" ... *kichern* "Lass uns einfach Schrott einsammeln."

Nach etwa zehn Minuten hält die "Rostlaube" an einem Wrack an. "Ich verlasse das Schiff. bin gleich zurrück" ... "Was Schäggy?.... Das ist aber gefährlich!" ... "Ich habe hier eine Cobra Vor mir.. Der Rumpf hält noch zusammen, aber das Cocpit scheint zerstört. Ich schau mir das mal näher an." ... "Okay. Ich bleibe in deiner Nähe."

Das Schiff ist übersäht von Treffern und aufgerissenen Stellen. An mndestens vier Stellen kann man das Schiff betreten. Es ist viel größer als die Sidewinder. Trotz der schäden kann man zwei Crew Quartiere, eine runde Messe, ein klein Lazarett, einen Waffenschrank und einen geräumigen Frachtraum erkennen. Es hat sogar noch Noternergie. Die Pilotenliege ist ejected. Die Copilotenliege, welche wohl mehr Ingineurs-Funktionen hat, ist nicht Ejectfähig. Die Schäden sind umfassend. Die Hand-Tastatur ist zerbrochen. #Com Link zum Schiff aktivieren#... +Interlink Verbindung wird aktiviert... Das System ist abgestürzt, aber die Verbindung steht.+ ... #ID und Kommanderkennung aus den Speichern suchen... Löschen und überschreiben... neuer Kommander. Schagraulyn van Zoff... Neuer Schiffsname ... Ruby Hawk.... ID-UX213.... speichern..# ... +Sytemkennung umgeändert.+ ... #System neustarten.... Notreparatur einleiten.# ... +Sicherheitsabfrage. Sind sie sicher dass sie das System Riebuten wollen?+... #Riebuten.. ach das ... JA!# ... +Systeme werden heruntergefahren... Systemcheck+

Eine lange Liste von einzelnen Checks und deren Erfolge oder Misserfolge rasseln vor Schagraulyns Augen herunter. Dann endlich nach Zwei Minuten kommt der erhoffte System-Neustart. Etliche Systeme sind an der Ausfallgrenze. Völlig ausgefallen sind die Lebenserhaltung, Hauptschubdüsen, der FSA und es fehlt massiv an Treibstoff.

"Andrea... ich benötige... eine verlängerte Lebenserhaltung... autark... einen Schubantrieb.. etwas kleiner ... einen FSA ... und Treibstoff. An was kommen wir hier in der Umgebung dran?" ... "willst du die Sidewinder dafür zerlegen oder nicht?" .... "Nein, die brauche ich als Station um meine Lebenserhaltung auf zu füllen.. abe rja... zur not kann ich also auf die LEH verzichten und sie zum Schlus smit rüber nehmen."

"FSA .... Da ist ne Adder .. oder ihr Heck... eine Cobra vier... und ein Hauler... Also ich würde zur Adder Raten... ich markiere das Wrack." ... #Schiff, in Geschwaderfunk einreihen ... Komunikation automatisch aufrecht erhalten und Standortsignal mitteilen.# ... +Geschwadereinladung aktiviert+ ... "Huch, wer ist das?... " ... "Das ist mein neues Schiff, ich will es nur nicht verlieren hier im Gürtel." ... "Ah ja... " ... "Ich gehe wieder an Bord der Siedewinder. Dann können wir zur .. Adder."

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Fr 9. Mär 2018, 15:29

[Fortsetzung]

Die sidewinder hat wieder einmal angehalten und sich mit den Magnet-Kufen an etwas angedockt. Das Schiff ist ziemlich zerissen. Die gesammte Frontpartie fehlt. #sieht so aus, als habe es einen Direkt-Treffer mit Raketen abbekommen.# Auf der Oberfläche entlang zu laufen und nach einer Stelle für den Einstieg zu suchen bedarf einiges an Geschicklichkeit. Andauernd stehen Teile von Panzerung wie Speere hervor und andere sind lose und treiben durch den Raum, wen nman darauf tritt. Das Schiff hat keinerlei Energie mehr und so muss die Modul-Luke des FSA von Hand geöffnet werden. Das ist alles andere als einfach, wen ndas Schiff etliche Treffer abbekommen hat. Letztedlich geht es schneller, die Luke ab zu trennen und an die Aussenhaut an zu schweißen.

Um die Energiekuplungen ab zu trennen bedarf es dann wieder des Schneid-Trenners, oder eines Modulentkupplers. #Zum Glück haben wir ja sowas gekauft# Mit jedem Ein- und Aussteigen werden ihre Bewegungen sicherer. Dann nach endlich zwanzig Minuten rutscht der nur zwei tonnen schwere FSA aus der Modulhalterung. Langsam driftet er aus dem Schacht. Trotzdem sind zwei Tonnen eine Masse, die schon für einen Menschen immens sind. Für sie mit ihrer deutlich geringeren Körpermasse ist das sogar doppelt so schwer.

Also greift sie das am Schiff eingehakte Magnet-Haken-Gewehr und feuert auf den Metallenen Boden des FSA. Langsam nähert sich das Modul der Sidewinder, bis endlich der Greifarm des Frachtraumes zulangt und ihn an Bord nimmt. #Endlich. eigentlich sollte das viel einfacher sein.#

"Na, was machst du gerade?" ...# andy?# ... "Ich habe gerade Schrott an Bord genommen und bringe es zum Schiff zurrück." ... "Ich habe mich schon gewundert, wo du bleibst. Ein Freund hat mich wieder in den Belt gebracht und ich steige gerade um... dann können wir dir besser helfen." ... #Juhu.. die schwere Arbeit ist gemacht und dann kommt Hilfe.# .. "klar.. wir finden bestimmt noch etwas zu tun." ... "Bis gleich."

Sie steigt ein, löst die Verriegelung und dockt ab. Es dauert beim langsamen Flug kaum eine Minute bis zur Ruby Hawk und so hat der anzug sich noch nicht ganz wieder aufgefüllt, als sie dort erneut andockt. Die Asp schwebt in der Nähe und Ein einzelner Raumanzug erscheint gerade in der Aussenschleuse. Auf dem Rücken ist ein kleines Fluggerät zu erkennen. #Der kommt bestimmt gleich, also kann ich ja problemlos anfangen.#

Alle viere nutzend eilt sie über den Rumf, öffnet den FSA Schacht und läßt den rund 6 tonnen schweren zerstörten FSA auswerfen. Dabei läuft sie mehrfach an dem Raumanzug vorbei, der inzwischen auf dem Schiffsrumpf steht und fürchterlich langsam und umständlich darauf herum läuft. "Hei Kätzchen. Pass auf, nicht den kontakt zu verlieren, sonst treibst du ab." ... "Ihr seit doch da.. zur not holt ihr mich einfach wieder rein." ... "Okay, wo brauchst du mich?" ... Am FSA schacht.. ich bring das Teil mit aber eshat ne ziemliche Masse." ...

Der Abwurf aus dem Frachtraum der Siedwinder und das Feuern mit dem Magnethakengewehr, sind eine Sache von wenigen Sekunden. Der Transport des Gwehres zum Schacht, es einhaken und dann den FSA langsam genug heran ziehen um ihn von Hand ab bremsen zu können eine von rund 10 Minuten. "Ich muss kurz Luft.Tanken, bin gleich zurrück." ... Der Raumanzug springt ab und nutzt seine steuerdüsen um deutlich shcneller zur Asp zurrück zu kommen, aals wenn er mittels Magnetschuhen gelaufen währe. ... #viel zu umständlich. Das geht doch viel einfacher, wenn man kurze gezielte sprünge macht. Naja.. er ist der erfahrene Raumfahrer.#

Als der kleine FSA sich in der Nähe des schachtes befindet, fährt der schiffseigene Greifarm herunter und dockt an das Modul an. #Warum mache ich das dann so umständlich?# Sie kann gerade noch den Magnethaken lösen, bevor er mit dem Modul zusammen eingefahren wird.

"Was fehlt noch?" ... "Treibstoff und Schubdüsen." ... "Also gut. wir werfen eine halbe Tonne Treibstoff ab. ich bringe sie zum Auffüllstutzen und tanke das schff auf. Ist der Tank dicht?" ... Andrea antwortet, bevor sie sich darum kümmern kann. "Der Tank hat Löcher, aber das Reparatursystem hat die beschädigten Teile verschlossen. Angeblich ist er jetzt dicht." ... #Oh, sie nutzt die Geschwader-Komunikation zum auslesen der Fehler# ... "Dann regel ich das mit dem Schub." Sie sammelt ihre Sachen ein und begibt sich zur Rostlaube. dort beginnt sie Schrott aus dem Frachtraum an die Landestützen und die Ruby Hawk zu schweißen. Danach kommt ein Datenkabel , welches an zwei nichtsnützige und nur dekorative Kisten angesteckt wird, die sie auch ebend einfach auf die Hülle schweißt.

"Fertig mit Nachtanken. Ich hohle mir ebend neue Luft für meinen Anzug." ... "In Ordnung. bleib dan nan Bord der ASP.. ich mache ein paar Flugtests..." ... "Du hast schon Schubdüsen gefunden?" ... "So in etwa.Gib bescheid, wenn du wieder an Bord bist." ... "Willko." ... "Häh? Bitte wiederhohlen." ... "Willko" ..."Was heißt das?" .. "Anweisung erhalten und werde sie befollgen." ... "okeeeee..." ... "Kanttest du das nicht ?" ... "Nein." ... " Raumflotten standard Antwort auf Befehle und Anweisungen." ... "Na gut... ich bin an Bord und warte auf dein ... .... ... was auch immer." ... *lachen* .... "Okay ich bin an bord... andrea du kannst etwas Abstand gewinnen, bevor die Kleine uns noch rammt."

Schagraulyn liegt wieder im Pilotensessel der Sidewinder. #Verbindung dauerhaft etablieren zur ruby Hawk. Pilotendaten auf Grobdaten reduzieren, Die Steuerdüsen anzeigen und in einer HUD-Grafik darstellen.... Steuerschubgruppen zusammenfassen.. Schiffsgrafik speichern und verkleinern. Schubgruppen mit Schubfaktor in Prozenten versehen welche auf hoch, runter, links, rechts, vor und zurrück gehen.# Ihre Hände legen sich auf die Steuer-Elemente der Sidewinder. #Schub links zehn Prozent....... abfangen .... Computer lerne das Steuerungsverhalten der Schubdüsen... # Rund eine Minute bewegt sich die Cobra langsam links, rechts, hoch, runter, vor, zurrück und dreht links oder rechts. Anfangs noch untershciedlich, aber gegen ende einigermaßen gleichmäßig. #fliegt sich auch nicht shclechter als ein Schlachtschiff# ... #Moment.. ich weiß wie ein Schalchtschiff fliegt?#

"Schubtriebwerkscheck ist zufriedenstellend.... Sidewinder MK zwoo hat die ersten Protoyptests überstanden." ... *Lachen* "Ja, wir haben es gesehen. Wie geht es jetzt weiter?" ... "Ich werde beschleunigen... umsteigen und den FSA zünden... später an der station steige ich wieder um." ... "Umsteigen bei Geschwindigkeit.. das ist gefährlich..." ... "jaaaaaaaaa..." ... *Seufzen*

#Manöverflug... # erst recht langsam, dann schneller werdend fliegt die Cobra aus dem Asteroidengürtel heraus. Die ersten Miner sind inzwischen zurrück gekehrt um neben Schrott auch wieder Erze aus den Asteroiden zu schweißen. Das Leben hat sich in der vergangenen Stunde normalisiert. #Geschwindigkeit beibehalten.. manöverdüsen auf Copilotensteuerung der Ruby Hawk umstellen bei Nachfrage.# ... kaum hat sie das gedacht, löst sie auch schon die Schutzgurte und macht sich auf den Weg. #Es ist tatsächlich schwieriger wen nda sschiff schnel lfliegt. es ist fast so, als wen nes doch etwas Wind geben würde. Vermutlich kleinste Partikel in sehr geringer Anzahl, aber schnell.# Hätte sie sich auf Magnetschuhe verlassen müssen, währe sie vermutlich nicht so einfach angekommen, aber fast scheint es so, als könnte sie sich am Boden Festkrallen mit allen vieren und sich einfach durch die offenen frontscheibe ins Cospit ziehen. Vom Öffnen der Gurte, bis zum Angurten im Copilotensitz svergehen gerade einmal achtzehn Sekunden.

#Übergabe der Schubkontrolle.... FSA ...aktivieren... # Der Ladevorgang des FSA beginnt. statt der üblichen zehn benötigt er wegen der großen Masse der Cobra dreissig Sekunden. #Vermutlich hätte ich nichts essen sollen um Masse zu sparen# Dann knallt es und die Cobra wird in ein FSA Leuchten gehüllt.

"Andrea.. das Ding fliegt wirklich... jetzt muss es nur noch brenmsen." ... #Wem sagst du das?.. ich hoffe mal, dass ich das im Handgelenk berechnet bekommen..# ... " Ales wird gut *lüg*" ... Die FSA Beschleunigung ist erbärmlich. genauso das Drehverhalten und das Bremsen. Der Anzug kühlt auf Stufe zwei um ihre Körperhitze niedrig zu halten. Dann endlich kommt die Dropoutansage der Station Duffy Dock. ... #Noch etwas näher... dreihundert kilometer....# ... Die Kilometer zählen herunter und es ist ein reines Glücksspiel den richtigen Dropoutpunkt zu finden. Mit einem erschütternden *WUPP* verblasst der FSA-stern und in rund vierundzwanzig Kilometern Entfernung ist diese riesige Station zu erkennen. #Seitlich. na gut das kriegen wir hin.#

#Übergabe auf Steuerung durch Sidewinder vorbereiten# ... Dan nschnallt sie sich wieder los und zieht sich aus der Copilotenliege. Der Weg ist einfacher als nahe im Asteroidengürtel, trotz der Geschwindigkeit, denn die Mteriedichte der Partikel ist deutlich geringer. So erreicht sie die Pilotenlige schon nach sechzehn Sekunden und reaktiviert die Steuerung. "Bin wieder umgestiegen und kehre zurrück auf Schiffs-LEH. Wo seit ihr?" .... "Wir sind an der Station und warten auf dich. Und wir haben dich die ganze Zeit im Scanner. Vergis snicht, dich an zu melden und um Landegenehmigung zu fragen, wenn du auf unter siebeneinhalb Kilometern bist." ... "ja Boss."

Das Näherkommen ist einfach. Die Automatische Funknachricht hat sogar einen gewissen Unterhaltungswert. "Sierra Charly Hotel. Komander. Dies ist eine förderale Station. Vergessen sie nicht den Standard docking Prozeduren zu folgen, wen nsie andocken wollen. Ansonsten wilkommen auf Duffy Dock."

Ab 7 kilometern schickt sie die vorbereitete Landeanfrage ab und kriegt direkt platz 44 zugewiesen. Dann beginnt der seitliche Drift-swingby. Das kann man sich so vorstellen. Das Schiff ist genau auf den Eingang ausgerichtet und fliegt mit rund hundertzwanzug Metern pro Sekund egerade aus. Die linken Schubdüsen feuern mit aller kraft und schiben das Schiff seitlich weg, während der Pilot den Bug nach regelt. Bei vier Kilometern Entfernung steht es dann direkt vor dem Einflug, satt seitlich und beginnt zu drehen um sich der Lage des tores an zu passen. Die Geschwindigkeit reduziert sich etwas... der eine oder andere fremde Pilot Flucht... und dann gleitet das schiff hindurch und kommt in den Rotationsgravitationsbereich und wird langsamer.

Das Ausfahren der Landestützen.... #Ja, sowas braucht mann heutzutage... zum glück funktionieren zweieinhalb der drei# und das Landen auf dem Landeplatz sind dann nur noch Nerfensache.# ... "Schiffstransport zum Hangar." ... *Landekufen einfahren!#.. Die Cobra senkt sich auf den Boden und die sidewinder auf die Cobra, aber es war unnötig. Beide sind sehr Flach und es hätte sogar mit ausgefahrenen Kufen noch gute dreissig Zentimeter Platz gehabt.

"Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"
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Beitragvon Schagraulyn » Fr 9. Mär 2018, 15:55

[Zwischenspiel]

Der Mann drückt auf Aufnahme und lächelt in die Holocam.

"Hi Kommander Nennhob... ich habe gerade ihre Kampfstatistik bekommen. Meine Seketäre Tanzen auf den Fluren. Das Syndikat hat gerade zehn Punkte verloren und sein einfluss befindet sich im Freien Fall. Das bedeutet, dass zu den dreihundert Tausend je Pilot die sie eh von uns an Kopfgeldern bekommen lege ich noch weitere Fünfzig als Bonus für jeden der fünf Schiff, die ein kleines Dankeschön darstellen. Ach ja, meine Forschungsbateilung möchte die flugmanöver der Syndicatsschiffe analysieren. Biette sagen sie ihren Piloten sie sollen auch deren Flugaufzeichnungen Schicken. Für den Aufwand gibt es dann nochmal tausend ... Ich danke ihnen. sie haben uns sehr geholfen."

Dann schaltet er ab und lehnt sich nicht mehr lächelnd zurrück.
Nach rund drei Minuten schweigendem Nachdenkens schickt er eine weitere Nachricht.

"Guten Tag Herr Oberleutnand. Sie haben da ja gerade einen Großen Sieg eingeflogen. Ich möchte sie dazu beglückwünschen. Sofern es möglich ist, hätte ich gerne ihre Aufzeichnungen von dem Kampf. also ihre und die ihrer Kollegen. Sagen wir ich biete tausend Credits pro Schiff. Unsere Propaganda Abteilung würde gerne etwas aus diesem Sieg über das Verbrechen machen. Rufen sie mich zurrück so bald sie können."

Wieder schaltet er ab und lehnt sich zurrück. Diesmal legt er die Fingerspitzen aufeinander.
Einige Zeit später drückt er den Direktruf zu seiner Sekretärin.
Sie ist deutich älter als bei seinen kollegen, hat ihre besten Tage hinter sich und trägt Goldschmuck neben viel zu aufdringlichem Liedschatten.
"Ja, herr Referent? Was soll ich für sie tun? *Augenaufschlag*"
"Stacy... suchen sie doch bitte mal für mich heraus welche die besten freiberuflichen Taktischen Raumgefechtanalysten sind, die sich hier im System aufhalten. Nicht nur Duffy... auch die benachbarte Umgebung.. Stationen, Nachtbar-Systeme..."
"*notiert* Ja natürlich... Soll ich mich direkt nach einem Pilotensimulator-Trainingscenter umsehen, dass gerade keine Schüler hat?"
"Wofür währe das gut?"
"Nun, weil die haben die notwendige Software und Rechenkapazität, um ganze Geschwader oder Schwadrone im Simulator laufen zu lassen. Man kann in jedes schiff einsteigen und mitfliegen."
"Stacy... ich liebe sie... tun sie bitte was sie da gerade vorgeschlagen haben."
Die Frau lächelt. "Für SIE doch immer."

Diesmal ist es sie, die abschaltet.
Leise murmelt er vor sich hin. "Wenn sie meinen Platz wollte, hätte sie ihn vermutlich schon."

Er drückt einen weiteres mal den ersten Knopf.

"Mister Hammer... ich habe eine Idee für eine kleine Propagandamission. .. Das Syndikat, hat vor kurzem eine Raumschacht bei den Asteroiden verloren. Wir bekommen vermutlich bald einiges an Aufzeichnugnen aus dem Gefecht. Die Schicke ich ihnen dann und sie machen kleine Propaganda Filme in denen Piraten im Gefecht mit der Polizei sind. Lassen sie die Polizei als Helden da stehen, die von Redlichen Bürgern unterstützt werden und hin und wieder zeigen sie dann auf den Schiffen der Bürger unsere MAYA Free Logos. Machen sie klar wie sehr wir die Förderation unterstützen."

*klick*
Der Schreibtisch fährt ein Glas aus der Tischplatte und ein Robottarm lässt drei Stücke Eis hineinfallen, bevor er eine Flasche greift und eine grünliche Flüssigkeit hineinlaufen läßt.

"Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » So 11. Mär 2018, 00:26

[Fortsetzung]

Nachdem sie die Maschinen deaktiviert hat, bleibt sie erst einmal in der Pilotenlige und schließt die Augen. Die Kühlfunktion flacht zwar immer mehr ab, aber irgendwie fühlt sie sich dreckig, erschöpft und so richtig unansehnlich. Zum Glück hat die Rostlaube ja eine kleine Nass-Zelle. Recht schwerfällig erhebt sie sich und klettert aus dem Raumanzug. Dann tappst sie zu der Nass-Zelle und läßt einen warmen Sprühnebel auf sich herabregnen, den sie mit dem Piloten-Schampoo vermischt, dass sie erst vor kurzem gekauft hatten. Angeblich genug für über dreissig mal waschen ist die Tube schon nach einem Komplett-Duschgang zu einem Drittel leer. Das Föhnen mit dem warmen Wirbelwind, der durch die Nass-Zelle tobt ist angenehm und so nutzt sie diesen auch drei mal.

Dann wird es Zeit den Raumanzug von innen zu Reinigen. Überraschenderweise kann sie weder Schmutz noch Schweiß, noch Fellreste darin entdecken. "Anzug, hat du eine Reinigungsfunktion?" ... "Ja natürlich." ... "Und warum wurde diese nicht eingesetzt, als ich drin steckte?" ... "Weil Komandantin, meine üblichen Nutzer keinerlei Körperhaare haben und dergleichen bei der Dauerreinigung mit entfernt wird." ... #MEIN FEELL!!# .. "Ich ging davon aus, dass dies nicht gewünscht würde." .... "Das..... ist richtig! Gut so... keine Innenreiningung, wenn ich in dir stecke!"

"Eingehende Funknachricht.... Andrea Nenhob..." ... "Freigeben." ... "Hei Schäggy, ich wollte dich zu uns zum Essen einladen, ich hätte da was besonderes... Sagen wir in einer Stunde? Ach ja und zieh mal endlich deinen Raumanzug aus und wasch dich." ... #Ähm....ach ja.. das gefälschte Holobild.# ... "Klar komme ich gerne... ich muss jetzt nur noch herausfinden, wie ich an Geld komme um mein Schiff zu reparieren. Und was ist falsch an meinem Anzug? ich meine sehe ich darin nicht Schick und frisch gewaschen aus *posier*?" ... *lachen* "Ich weiß, was ich sehe und was du getan hast... Ich habe definitiv eine erhohlsame Dusche gebraucht danach.. also los.. sei ein braves Kätzchen und ab unter eine Dusche." ... Schagraulyn wackelt amüsiert mit den Ohren. "Ja Mamma."

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » So 11. Mär 2018, 23:57

[Fortsetzung]

#Da das Essen erst in einer Stunde statt findet, habe ich ja noch etwas Zeit durch die Station zu gehen.# Das Umziehen geht schnell, bis auf die rund fünf Minuten, um sich zu überwinden das Halsband an zu legen. Dann huscht sie aus der Sidewinder und fort in die Welt voller Stationsabenteuer. Der Wecker der Armbanduhr steht auf 45 Minuten. Es ist etwas ganz anderes, als im Schutz von Andrea durch diese Welt zu laufen. Aber es ist irgendwie auch sehr aufregend. Mit leicht gesenktem Kopf geht sie durch die Straße, ohne jemanden direkt an zu sehen, aber ihre Ohren nehmen jeden Laut auf. Die Haut kribbelt unter dem Fell. Und sie genießt es Mittelpunkt von so viel Aufmerksamkeit zu sein. Zumindest, bis ein paar geflüsterte Worte ihr einen eisigen Schauer über dne Rücken jagen.

"Schau dir mal diese Katzer an... die sieht ja richtig edel aus. Greifen wir sie uns und rupfen ihr Fell, biss ihre Besitzerin sie nicht mehr wieder erkennt." ... #MEIN FELL!!!!!# ... Aus den Augenwinkel kann sie eine Gruppe von fünf Menschen sehen, die alle dicke Jacken aus Kunstleder tragen, darauf etliche Kettchen als Verzierungen, offen getragene Messer in Gürtelscheiden und neben Neonfarbenen Hosen noch schwere Raumfahrerstiefel, die viel zu sehr verziert sind um damit sinnvol über eine Aussenhülle zu laufen. Mit Erschrecken sieht sie, wie die ersten beiden sich weiter nach vorne beugen und anfangen zu Laufen. Schon rein Instinktiv beugt sie sich selbst vor und beginnt zu fliehen.

"Da! sie haut ab!!! hinterher!" .. erschallt es hinter ihr und die Angst beginnt sie am Halsband zu würgen. #Weg von der Straße, dann kann ich ihnen entkommen. Dort ist dunkel!#... Sie biegt rechts ab und rennt durch eine Seitenstraße auf eine kaum beleuchtete Seitengasse zu und hinein. Doch nach dreissig Metern endet diese. Ohne an zu halten rennt sie weiter, geradewegs die fleckige Wand hinauf auf einen Vorsprung an dem ein Gitter ist. Mit einem Schwung übers Gitter geht sie in der nahezu völligen Dunkelheit in Deckung. Irgendwo unten auf der Straße ist etwas Bewegung. "Dort hinein...!" Die Schritte der Gruppe nähern sich und werden langsamer. "Miezmiezmie wo biiist duuuu... Komm raus Kleine Miezekatze.. der nette Onkel Joe wil ldoch nur mit dir spielen!" ... #Lügner!!!!#... "Hei Schaut mal, da ist sie... nein doch nicht.. das ist nur ein Penner mit seinem Hounder."

Eine Gestallt in zerlumpter Kleidung sitzt auf dem Boden und schaut gerade auf. Neben ihm ist eine weitere Gestallt, die deutlich weniger Kleidung, aber mehr Fell trägt. Der Kopf ist völlig anders als ihrer. Mehr so wie beim Posthund von vorher. Die Gestallten gehen näher an den Mann heran, der abwehrend die Hände hoch nimmt. "Hei Leute.. habt ihr vielleicht nen Centicredit? Der alte George und sein Koh-Fii-Taim haben schon lange nichts richtiges mehr gekriegt." ... Die Menschen sehen sich grinsend an. "Ach du willst was anständiges?" ... Mit einem Krachen splittert ein Stück Holz, dass der eine hinterm Rücken hervorholt und auf den Mann einschlägt. Dazu gesellen sich schnell Schläge, Tritte, Johlen, Hilferufen und Winseln. Ihre Hände krallen sich in das Gitter und Entsetzen und Wut läßt ihr Sichtfeld immer kleiner werden.

#NEEEIN!!! WAS TUT IHR DAAAAss!# ... Ihre Gedanken donnern ihr durch den Kopf aber es kommt kein Wort zwischen ihren Lefzen hervor. ... #Aufhöhren!# ... Das Blickfeld wird kleiner, Fast wie bei einem Tunnelblick, den man bei großen Gravokräften bekommt. Dann springt sie auf das Geänder und die Zeit beginnt anders zu fließen. Fast wie in Zeitlupe fällt ihr Oberkörper nach vorne, während sie Füße sich am Geländer festkrallen. Dann stößt sie sich ab. Der Laut, der ihren Sprung begleitet hört sich tief und dumpf an und der Typ mit dem Holz beginnt sich langsam um zu drehen, während sie auf ihn zu fliegt. Dann knallt sie gegen ihn und die Zeit schnappt und wird wieder schneller.

*KratztkratzKRATZkreeischkratzkratzKRATZkratz* ... sie knallt mit der vollen Wucht von fünfunddreissig Kilo die von oben sechs Meter weit springen auf den Jugendlichen mit seinen siebzig Kilo und reißt ihn herum. Schon in den zwei Sekunden, welche seine Freunde benötigen zu erkennen, dass es ihren Freund umgerissen hat, besteht die Kunstlederjack nur noch aus Fetzen und aus dem Johlen wird ein helles Kreischen. #Nächstes Ziel!# ... *KratztkratzKRATZkreeischkratzkratzKRATZkratz* .. ohne mit dem Kratzen auf zu höhren dreht sie ihren Oberkörper herum und beginnt schon mal dem nächsten Typen die schrille Beinbekleidung in Fetzen zu schneiden und herzhaft in seine unvorsichtig vorbei schwingende Hand zu beißen. *Kratztkratz KRATZ fauchkratzkratzKRATZkratz* ... Der erste Typ erkennt mit Entsetzen, dass sie plötzlich vom Täter zum Opfer werden und greift zu seinem Messer. Er hat es Gerade gezogen, als ein pelziger Schwanz seinen Unterarm umklammert und mit einem kräftigen Ruck nach vorne bewegt, Das Messer dringt mit einem knirschenden Laut durch das Handgelenk des vierten, der immer noch nicht begriffen hat, das sich das Blatt gerade wendet. Die nächsten zehn Sekunden start er dann schreiend auf sein Handgelenk und die Klinge, die daraus hervorschaut.

#Nummer zwei am Boden.. nächstes Ziel.# ... Der vierte und unverletzte zieht noch rechtzeitig seine Arme schützend hoch, bevor ihm diese schnell bewegenden Füßen das Gesicht vom Kopf kratzen können und taumelt zurrück. "Weg hier!!!!!" Der Ruf ist, es, der die Situaton auflöst. halb am Boden, halb laufend beginnen die fünf weg zu rennen. Vermutlich kommen sie nicht weit, und ein dutzend Schläge mit den Krallen in ihre Rücken und Jacken erreichen sie, bevor sie endlich aus der Dunkelheit der Sackgasse in das Licht der Seitenstraße flüchten können.

Sie bleibt stehen und schaut mit Entsetzen auf ihre Hände, die voller rotem Blut sind. Dann reißen sie die Worte vor der Gasse zurrück in die Wirklichkeit. ... "Da ist ein Mördervieh und hat uns angegriffen Officer! Sie müssen es töten!" ... Bevor sie sich versieht springt sie über eine Tone in eine Ecke und versucht ihre Athmung wieder unter konttrolle zu kriegen, genauso wie das Entsetzen nieder zu kämpfen über das, was sie da gerade getan hat.

Die Zerlumpte Gestallt ehebt sich und taumelt zu dem Fellbedeckten winselnden Wesen. Draussen ertönen weitere Stimmen und ein Lichtstrahl fällt in die Gasse. "Ist da jemand?".. Die zerlumpte Gestallt hebt eine Hand... "Ja, hier ist George.. und die se Typen dort haben mich angegriffen und verprügelt. Dabei haben sie meinen frieldichen Koh-Fii-Taim fast totgeprügelt. Das sind Verbrecher." .... Eine schwere gerüstet Persohn nähert sich. #Schwere Schuhe, vermutlich Panzerung und eine Waffe für kurze Entfernungen# ... Die Gedanken schießen ihr durch den Kopf, während ihr die Tränen die Wangen herunter kullern und das blutbesudelte Shirt und Fell benetzen. "Wer hat diese Ganger so zugerichtet?" ... Der Zerlumpte schweigt kurz.. "Das war ein Raumtech mit Holobild... also Tarnholobild... Werkzeuge und einen dieser Modernen Raumanzüge mit eigenen Triebwerken für Raumschiffreparaturen. Diese Verbrecher haben ihn ihn die Gasse verfolgt. Als er mit ihnen fertig war, ist er dort über die Mauer geflogen." ... "Geflogen?" ... "Ja Sir, Offcer geflogen."

Mehrere Minuten bleibt Schagraulyn zusammengekauert hinter der Tonne sitzen und versucht leise zu sein, während der Polizist, den Penner verhört und bei dem Hundewesen, welches ziemlich humanoid aussieht erste Hilfe leistet. Draussen vor der Gasse werden die *Ganger* notversorgt und dann in ein Polizeifahrzeug verfrachtet. Inzwischen hat sie sich deutlich beruhigt und das Zittern hat stark nachgelassen.

#Woher kam die Polizei denn so schnell.?# ... "Und danke Officer, dass sie so schnell gekommen sind. Ich bin froh, dass ich die Zehn Credite in den Notrufknopf silber investiert habe... die beste Investition meines Lebens und ich werde den Schutzvertrag natürlich weiter bestehen lassen. das ist wichtiger als ein paar Flaschen Schnapps." ... #aha...#

Dann endlich gehen die Zwei Polizisten, nachdem dieser George die Geschichte mit dem fliegenden Raumanzug und dem Mann im Holobild drei mal erzählt und dabei immer weiter ausgeschmückt hat. Nach einer weiteren Minute hört sie seine rauhe Stimme. "Du kannst rauskommen sie sind weg."

Für einige Sekunden verharrt sie noch, dann erhebt sie sich und schaut in die blassen Augen des Mannes. Er verzieht das Gesicht wie, als ob er Schmerzen hätte. "Danke. Koh-Fii-Taim und ich schulden dir was.... Hast ganz schön aufgeräumt mit diesen Arschgeigen." ... #Warum hat er mich nicht verraten? Ich bin doch nur ein Tier für ihn.# ... "Ja..." ... #Moment was ist anders... irgendetwas in seiner Mimik.# ... "Das solltest du besser nicht tun." ... "Was?" ... "Sprechen." ... "Warum?"... "Weißt du in der Konförderation gab es Probleme wegen der Anti-Sklaverei-Gesetze und so werden neuen Hybrid-Tieren die Sprachzentren operiert. Es ist nicht verboten, dass du sprichst, aber zumindest sehr ungewöhnlich. Je nach Polizist könnte er dich erst einmal festnehmen um das zu klären." ... "ja, gut ich ... " ... *diddeldiddeldiddeldit* .... ihre Hand haut fast auf die Uhr. #Andreas Essen!# ... "Ich muss los." ... "Moment warte!" ... Sie hält in der angefangenen Bewegung inne. ... "Hier, zieh dir das über... wenn du so herum läufst sehen dich zu viele Leute genau an." ... George geht zu seinem Schlafplatz und reicht ihr ein paar zerlumpte kleidungsstücke. ... #Uha stinken die!#

Eine halbe Minute später hetzt sie in zerlumpten Klamotten durch die Einkaufsmeile zu den Hangars. Diesmal direkt zu der Asp... Als sie endlich drinnen ist hört sie die Stimme von Andrea und Andy aus der Messe. "Noch ein paar Minuten Kleine!... " ... #Verdammt so kann ich nicht vor sie treten!# ... "Schuldiguung.. ich muss noch duschen.. meien Dusche funktioniert nicht richtig!" ... mit einer schnellen Bewegung huscht sie in die Nasszelle und reißt sich die Kleidung vom Leib und schaltet auf warmes Duschen.

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Mo 12. Mär 2018, 19:16

[Fortsetzung]

Duschen, Duschgel und Shampoo nutzen, Kleidung direkt mitwaschen, dann Föhnen trocknen und einigermaßen rechtzeitig in der Messe zu erscheinen ist ein ziemliche Herausforderung. Vor allem, weil die Haut das Schampoo immer schlechter verträgt und langsam anfängt zu jucken. Ihr steht die Unruhe im Gesicht und der Körperhaltung, als sie frisch geföhnt und mit aufgeplustertem Fell in der Messe erscheint. Andrea verschluckt sich bei ihrem anblick und hustet halb lachend, während andy schwierigkeiten hat ernst zu bleiben. "Das sieht .. interressant aus... warst du beim Friseur?" . fragt er leicht diplomatisch. Mit einer gewissen Unruhe, die ja mehrere Gründe hat setzt sie sich in der leidlich trockenen Kleidung an den Tisch. "Das ist alles Selfmade..."

Dann erreicht der Geruch ihr Unterbewusstsein und das leichte Jucken der Haut wird dadurch erst einmal in den Hintergrund gedrängt. #Das riecht guuuuut.# ... "Was ist das?" ... "Naja... ich hatte den Eindruck es währe heute morgen mehr gewesen, aber irgendwie ist eins davon verschwunden... weißt du etwas davon?" ... Ihre Ohren senken sich Schudbewusst. ... "Ich hatte doch soooo Hunger... trotzdem habe ich nur eins davon gegessen weil ich dachte die anderen Zwei sind bestimmt eures." ... "Ach so... dann haben wir ja genug für uns zwei. Du hattest ja schon" ... #Oh neiiin und das riecht doch sooo gut.# Bodenlose Enttäuschung ist in ihrem Gesicht gut ab zu lesen und ihre großen Augen kriegen diesen unendlich traurigen Blick. Für einige Sekunden schafft es Andrea hart zu bleiben, bis ihre strenge Miene zusammenbricht. ... #kriege ich vielleicht doch?# ... Das aufkeimende Leuchten der Hoffnung in dem katzenartigen Gesicht vor ihr lassen Andreas Herz schmelzen. "Ja, ist ja gut... du kriegst auch etwas, aber guck mich bitte nicht so an...das ist ja Folter." ... #Juhuuuuuuu# ... ein breites Grinsen der Freude breitet sich in Schagraulyns Gesicht aus. Andy der es mehr von der Seite betrachtet, wirft einen leicht stauenden Blick zu seiner Frau. Er scheint es nicht gewöhnt zu sein, dass sie so schnell aufgibt. Doch ein gewissen Verstehen zeigt sich in seinem Gesicht, als er kurz von Schagraulyn angesehen wird.

Es fällt ihr ungeheuerlich schwer, sich zurrück zu halten und gesittet und langsam zu speisen, statt sich einfach auf das Ding auf dem Teller zu stürzen und es mit maximaler Geschwindigkeit in den Mund zu stopfen. "Magst du das nicht? Sonst schlingst du doch alles." ... "Doch, *leidend* aber ich will nicht, dass wieder das gleiche passiert wie mit dem Eis. Ich will das möglichst lange genießen." ... *leises Lachen* "Richtig so. es ist eine Kunst das richtige Mittel aus Genießen und Fressen zu finden. Mir scheint, dass du da gerade schwer am Lernen bist... zumindest bis jetzt." ... Die Gier hatte über den Wunsch zum genießen gesiegt und mit beiden händen greift sie das ding beißt rein reißt das Lecker Zeug mit den zähnen heraus und schlingt es schnell herunter. Nach den fünf Sekunden welche die letzten 80% des Schnitzels benötigten um gefressen zu werden sitzt sie glücklich hechelnd am Tisch und leckt ausgiebig den Teller ab. "Das wird wohl noch eine längere Lehrzeit." spottet Andy.

Mit einer gewissen satten Zufiredenheit legt Sie den Kopf auf die Unterarme und schaut den beiden Menschen beim Essen zu. #So viel weniger gierig als ich sind die aber auch nicht. Deren Zunge ist nur zu kurz um den Teller ab zu lecken.# ... Dabei läßt der Juckreiz auch deutlich nach und das Fell legt sich wieder an und wirkt nicht mehr ganz so plüschig. "Hei Schäggy... sag mal hast du schon deine Kontakte durchforstet?" .... "Kontakte? ich kenne doch nur euch." ... Mitten beim Essen halten beide inne, schauen auf, sich dann gegeseitig an an und heben simultan eine Augenbrauhe. ... "Du meinst"." Sie weiß"."es"."noch nicht?" ... *simultanes Kopfschütteln* ... #Was ist hier ls? Was weiß ich noch nicht?# .. Sie hebt ihren Kopf und auch der Schwanz ragt steil in die Höhe. Dann nähert sich ihr Kopf den beiden. ... "Was ... weiß .. ich noch nicht?"

"Tja... Wir waren ja im Belt und haben... Ratten gejagt ... Raumratten oder genauer gesagt PIH-Ratten... richtig?" ... "jaaaaaa.?!?" ... "Und die Polizei mag es wenn man ihr hilft. Deswegen gibt es so etwas wie Belohnungen... wenn man sie einfordert natürlich. Mann kann sie auch liegenlassen und verlieren, wenn man sein Schiff verliert. Aber sowas würden wir ja nicht tun oder?" ... Ihr Oberkörper der deutlich über den Tisch ragte rutscht zurrück und ihr Arm mit der Uhr ruckt hoch. Fast ist es als ob sie ein Opfer fixiert, wie sie auf das kleine Holobild starrt, dass einen Vorspann von der Stations-Werbung mit Musik abspielt, während es versucht kontakt zum Stations-Server zu bekommen. "Kontakte!".... "Irgendetwas mit belohnungen..."

Es dauert nerfenzermürbende zwanzig Sekunden, bevor sich die Seite aufbaut. Die beiden Menschen halten jeweils eine Hand vor den Mund, um nicht auf sehr unhöfliche Weise zu grinsen. Dann werden die zahlen lesebar. #Ich hätte mir ein Schiff kaufen können!!!!!# ... "Das ist alles meins?????" ... "Ja, soviel ich weiß... warum?" ... "Und was habt ihr gekriegt? Ich meine das hört sich nach wirklich viel an." ... "Oh, wir haben auch sowas bekommen. Reicht für ein paar Reparaturen, Munition und Umbauten." .... #Whoooa... irgendwer muss unglaublich viel Geld gezahlt haben, wenn jedes Schiff so viel Geld bekommen hat.# ... die beiden amüsieren sich königlich über die völlig überforderte humanoide Katze an ihrem Tisch. "Du solltest schauen, dass du dir ein größeres Schiff ausrüstest als die Sidewinder. Ich rate dir zu D-Maschienen. Die haben die gleichen Leistungen wie die E, sind aber deutlich leichter." ... "Gute Idee." ... #über siebenhunderttausend Credite.... eine neue Cobra drei würde dreihundertachtzig kosten... Und was kostet eine Reparatur des Wracks? ...#

Andrea stubst ihren Gatten an. "Schau mal wie sie nachdenkt, was sie mit dem Geld alles macht... ich wette die Hälfte geht für Eis und Schnitzel drauf." ... sie dreht kurz die Ohren #die Hälfte??? nein ... die Meng ekönnte selbst ich nicht essen, bevor es schlecht wird... aber tausend Credite sollte ich dafür verplanen.... .. zu gierig... hundert! ... immer noch ziemlich gierig.# dann ziehen sich ihre augenbrauhen zusammen. ... "Das sieht eher nach einer eigenen Eisdiele im Frachtraum aus. *spott*" ... #Ich sollte ernsthaft vorplanen. Zwei Schiffe... beides Cobras.# ... "Sag mal kennst du jemanden, der Schiffe repariert?"

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Di 13. Mär 2018, 17:39

[Fortsetzung]

Etwa drei Stunden später redet der ältere Pilot mit einem Mann, der noch etwas älter zu sein scheint, als er selbst. Die Zigarre in seinem Mund ist längst ausgegangen und die Robottkontrolle an seinem Unterarm sieht aus, als währe sie mehrfach geflickt worden. Durch das etwas dreckige Fenster kann man etliche Landeplattformen erkennen, auf denen Beschädigte Schiffe stehen. Am ende der Halle ist ein recht ansehnlicher Schrotthaufen und an der Decke Fahren zwei Vollautomatische Greif-Krähne herum. An den Schiffen sind dutzend evon Robottern in vieleirlei formen zu erkennen. die wenigsten sind Humanoid. Zwei Robotter ligen hilflos am Boden und sind wohl Opfer von Arbeitsunfällen geworden.

"Also gut... Reparaturen und ein paar Umbauten... deine Freundin zahlt das alles.... und sie will wirklich SO EINE LACKIERUNG????" ... Andy schmunzelt. "Ja, Frido... sie hat einen etwas schrägen Geschmack. Lass sie einfach machen und schau es dir an." ... *Nasereiben* "Na gut, wenn du es sagst... Ich sehe gerade da kommt eine kleine Reparaturplattform an. Da im Moment sonst nichts angekündigt ist wird es wohl deine ... *Stille*... Heilige scheisse, wie ist denn der Unfall passiert?" ... Andy dreht sich um. Er sieht die halb zerfetzte Cobra auf der eine angenagelte Sidewinder hängt, wie ein Löffelchen Marmelade auf einer Stulle. "Das... naja war wohl gegen ende des Raumgefechtes... ich war gerade am Aufmunitionieren..."

Der Tech schiebt sich seine Mütze in den Nacken und schaut es sich kopfkratzend an, wie die Plattform an seiner bude vorbei schwebt und auf eine Werksplattform absetzt. "Ich hoffe, deine Freundin hat Zeit oder Geld."

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