[RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Do 12. Apr 2018, 16:11

[Fortsetzung]

Als sie aufwacht, hat sie einen fürchterlich trockenen Mund und Kopschmerzen. Der wecker piept einen Infernalischen Höllenreigen, der sie würgen und schwindeln läßt. Sie fühlt sich zittrig und so kriecht sie mehr aus der Koje zu der sitzecke mit Kochniesche. Als erstes fällt ihr ein halber Lieter Mineralisierttes Wasser zum Opfer. Danach ein weitere halber Lieter normales Wasser, so dass sie sich erst einmal auf die Bank der Sitzecke legt und eine Weile vor sich hin rülpst. Dann endlich hat sie die Kraft zum Medokoffer zu wanken und dort eine Tablette gegen Kopfschmerzen zu suchen. Doch es hilft nichts. Erst dann klettert sie mit Mühe in den Raumanzug und tatsächlich setzt etwa eine Minute später eine deutlich Besserung ein.

"Anzug... was für Zeug gibst du mir?" ... "Komander, ich blende die Chemischen Formeln auf das HUD in ihrem Auge ein *ca 10 chemische Formeln sieht*, aber ich dene sie wollen eine Zusammenfassung. Ich habe in ihrem Körper einige Stoffe entdeckt, welche als Unterhaltungs-Drogen verifiziert sind. Leider vertragen diese sich nicht mit den Leistungssteigerern, und dem Raumkrankheitsmittel, welches ich ihnen davor injiziert hatte." ... "Ich bin Raumkrank?" ... "ja und nein. Sie haben eine milde Form der Hyperraumkrankheit. Mit anderen Worten, ihr Kreislauf verträgt Hypersprünge deutlich schlechter als ein normaler Mensch. Bei einer Pilotenakademie würden sie vermutlich nicht angenommen werden. Der Normale Raumflug hingegen ist kein Problem. Dieser Effekt steigert sich mit der Anzahl der kurz hintereinander gesprungenen Sprünge. Also habe ich den stabilisiert. Sie sollten deswegen aber vielelicht einmal einen Raumarzt aufsuchen. Der kann vielleichtmehr tun."

Sie fährt sich mit den Krallen durch das Fell am Kopf. .. #Oh je, ich sehe aus, als hätte ich im Wald bei Regen übernachtet. Hoffentlich hilft da eine Dusche.# ... "Die Information der raumkrankheit ist eine Geheime Information und darf nur mit meiner persöhnlichen und direkten Erlaubnis weitergegeben werden." ... "Jawohl Kommander." ... "Und was genau hat sich jetzt mit der Medizin nicht vertragen?" ... "Ich bin eine Anzug-KI, kein Mediziner, aber ich versuche zu interpretieren. Der Alkohohl wirkte vermutlich stärker und führte zu der Dehydrierung... Das Sinanid wurde zu einem Gift umgewandelt, welches den Oxidationsprozess beeinflusste. Etliche nicht zu identifizierende Stoffe haben das Immunsystem zu einer Abwehr-Reaktion mit Fieber und Schwitzen veranlasst. Das Polezoldrin wirkte dann als Halluzinogen." ... #Das erklärt die Träume.# ... "Gut. Wie lange muss ich dich tragen, bevor ich wieder einsatzbereit bin?" ... "Voll einsatzbereit? etwa dreissig Stunden. Mit achtzig Prozent... etwa eine Stunde. Sechzig Prozent... bis vor einer Minute." ... "Gut, dann Dusche ich und schau mal ob ich die Nenhobs wach bekomme."

Etwa eine Stunde später, sitzen die drei in der Messe der ASP. Andy und Andrea sehen so aus, als währen sie noch etwas angeschlagen von gestern Abend. Es ist genau der richtige Augenblick um Fragen zu stellen. "Sagt mal... Weswegen sind wir wirklich hier?" ... statt einer Antwort krault Andrea sie am Kopf zwischen den Ohren, worauf sie genießerisch die Augen schließt. ... "Und was hälst du von Meikrofän?" ... "Naja, er ist ein lieber großer Junge..." ... "Aber?" ... "Aber in der Bubble würde er eingehen. Hier ist er geachtet und kann sich spielerisch austoben. *Ohren absenkt* Vermutlich würde er entsetzt sein, wen ner erfährt wer ich bin." ... "Echt? Naja.. vielelicht..." .... "Mooment. du lenkst ab." ... "Ach, mach die keine Gedanken, Heute machst du erst einmal deinen Bodendienst und bis d ahin weiß ich dann schon weiter." ... #ARGH!!! NEIN!!!# ... "Wie war das mit keine Geheimnisse?" ... "Da gibt es doch keine Geheimnisse. Ich brauche doch nur etwas Zeit uns Schiffe zu besorgen, welche hier gut zu nutzen sind." ... #ES GIBT GEHEINMNISSE!!!# ... Schagraulyn guckt Andy an, der ihren Blick immitierend treuherzig zurrück guckt.

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Fr 13. Apr 2018, 18:36

[Fortsetzung]

"Kommander NENHOB!" ... Die Stimme hört sich kräftig und irgendwie verärgert an. "Komander McHansel will sie SOFORT sprechen. Folgen sie uns!" ... Er dreht sich um und sieht vier Sicherheits Soldaten mit zerkratzter Rüstung, sowie einen Raumoffizier der Förderation in einem Raumfahreranzug. Alles in allem sehen die nicht erfreut aus. "Oh natürlich komme ich mit, aber worum geht es?" ... "Das will der Kommander selbst mit ihnen besprechen." ... Dem Erfahrenen Piloten schwant nichts gutes, als er nickt und dem Raumoffizier folgt. Die Soldaten folgen kurz darauf und es kommt ihm stark so vor, als ob er abgeführt wird. Deswegen hebt er seinen Unterarm-Komunikator vor den Mund. .... "Nachricht an Andrea. Ich bin zu einem Gespräch bei Kommander MCHansel eingeladen. Wir gehen jetzt gerade dort hin. Ich komme dann gleich wieder. Setz doch schonmal Oliventee auf, Liebes."

Andy wirft noch einen Blick auf den Ausgang der Werft des Gebrauchtraumschiffhändlers. Der Besitzer steht noch vor seinem Büro und wedelt mit den Armen seine Arbeitern zu. Zwei der dort stehenden Schiffe werden für den Transport fertig gemacht. "Bin ich eigentlich festgenommen oder sowas?" ... "Das entscheidet der Kommander!" ... "Und wer genau ist dieser Kommander MCHansel denn dann?" ... "Er ist der Stationskommandeur." ... Andy beschließt nicht mehr zu fragen. Ein anderer Raumshciffkapitätn, der eine Marine-Crew an Bord hat währe ja durchaus zu erwarten gewesen, wenn Schagraulyn Bodencrew-Dienst macht. Aber der Kommandeur der Station?

Die fünf führen ihn durch die Station und hinauf zur Brücke. Hier sind noch etliche Schäden zu erkennen und ein großes Panorama-Fenster erlaubt es die Landezone der Station zu sehen. Rund zwei Dutzend Terminals sind hier, von denen im Moment vier besetzt sind. Diese aber dafür doppelt. In der Mitte ist ein großer Sitze mit mehreren Kontrol-Panelen links und rechts und erinner fast an einen Pilotensitz. Davor ist ein defekte Holo-Taktik-Tisch und eine Persohn schießt kleine Plastikfiguren von Raumschiffen auf der Platte herum. Im Kontroll-Tron ist eine hagere Gestallt zu erkennen, deren Linke Gesichtshälfte von einer Gesichtsmaske bedeckt wird. Er schaut Andy nicht an, während dieser seitlich herangeführt wird. Der Ofizier salutiert und meldet "Sir, Kommander Nenhob, wie befohlen."

"Soso.. sie sind also dieser Kommander Nenhob, von dem ich vor kurzem gehört habe." ... Andy wird schon etwas nervös überspielt es aber indem er einfach vor den Tron geht und freundlich lächelt. ... "Ich denke wir sind uns noch nicht vorgestellt worden und ihre Ordonanz war nicht sehr mitteilsam." ... Jetzt kann er erkennen, das in hinter der Halbmaske ein Kybernetisches rot leuchtendes Auge zu erkennen ist. Das andere hat eine blaue Retina und beide schauen ihn durchdringend an. ... "Kommander Nenhob... wer von uns beiden hat hier auf der Station das sagen?"

Andy richtet sich etwas auf und läßt kurz den Blick schweifen, bevor sich wieder dem Stationskommandeur zuwendet. "Vermutlich sie... denke ich. ... Wieso gibt es denn da Zweifel dran?" ... "Oh ja, ein wenig... Da hat jemand Befehle, welche den meinen wiedersprechen und die hat diese Persohn von IHNEN bekommen und verlangt, dass sie diese Befehle erst aufheben, bevor sie damit aufhört." ... *böses ahnend* "Um welche Befehle handelt es sich genau?" ... "Nun ich zumindest habe befohlen, dass während dem stark eingeschränkten Betrieb dieser Station kein Crewman auf die Landeplattformen geschickt wird. Das habe ich getan, weil es einfach zu gefährlich ist." ... Andy schließt kurz die Augen "Schagraulyn... was hat sie angestellt?" ... "Oh ich mache einem Crewman, der seine Befehle befolgt keinen Vorwurf... Ihnen hingegen schon. SIE haben doch diesen Befehl gegeben?" ... Andy räuspert sich. "Ja.. Sir habe ich getan... aber." ..."Nein!.. ich will kein Herausgerede höhren, enttäuschen sie mich jetzt nicht." ... "Klar Sir... also, was ist da passiert?" ...

Der Cyborg starrt ihn noch einmal an. "Also gut... sie werden ihre Gründe haben einen Piloten in ihrem Geschwader Strafdienst auf zu brummen... und sie mögen auch jede Sicherheitsvorschrifft der Förderation dabei ins All auswerfen... UND .... sie mögen ein wie auch immer geartetes Spezialtraining für ihre Leute haben... ABER .... ist es notwendig meine Leute als Trampel und Feiglinge dar zu stellen?" ... Andy versteht nicht wirklich worum es genau geht. ... "Wie bitte? Eigentlich sollte sie einigermaßen höflich sein. Was hat sie denn gesagt?" .... "Es ist nicht das was sie gesagt hat! ... *verärgert* aber ist es unbedingt notwendig auf landenden Schiff zu surfen um schneller zum anderen Nachbarhangar zu kommen?"
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Sa 14. Apr 2018, 08:59

[Fortsetzung]

Sie hetzt über den Steg und das end ekommt näher, dann springt sie ab in die Leere. Dabei bewegt sie sich auf die Korvette zu, welche vor ihr vorbei gleitet. Der riesige Rumpf kommt näher und im HUD rassen die Zahlen herunter. "Feuer!" ... Mit einem Ruck löst die Magnethaken Harpune am Gürtel aus und trifft das Schiff an der Backbordseite. Die rolle hält kurz an, bis sie dann losrast. ein harter Ruck geht durch sie, als der Geschwindigkeitsunterschied ausgeglichen wird. #Bremsschub!# ... Die Wandung kommt schnell näher und dann blitzt es am Schild einmal blau auf, als sie es durchfliegt. Auf allen Vieren landet sie recht heftig auf dem Rumpf und krallt sich fest. #Na mal sehen wie der Pilot aussieht.#

Mit mäßiger Geschwindigkeit läuft sie auf allen vieren über den Rumpf zur scheibe der Brücke. Dort lugt sie erst einmal heimlich über den Rand, um nicht sofort gesehen zu werden und befesttigt den Magnethakehen mitten über der Scheibe. Dann krabbelt sie zur Steuerbord-Seite und macht sich bereit. #Drei, Zwei, Eins. MEINS!!!# ... mit gemächlicher Geschwindigkeit krabbelt sie einmal über die Scheibe, hält vor dem in einem Raumanzug befindlichen Piloten an, hohlt Sprühflasche und Putzlappen heraus und Putz für zehn Sekunden einen kleinen Bereich der Scheibe. Dann winkt sie und läuft wieder weiter.

Diesmal verreißt der Pilot nicht das Steuer und so benötigt sie die Fangleine nicht. Er springt auf und gestikulliert. Zwei weitere in der Brücke befindliche Menschen mit offenem Helm drehen sich etwas zu spät um, um sie noch zu sehen. Dann lauscht sie dem Funk. Eine aufgeregte Stimme schreit im Funk herum und ein Lotse versucht den Piloten zu beruhigen. #Oh ja das macht spaaaaß. Da muss ich Andy für danken. Das sollte ich jede Woche einmal einen Tag lang machen, solange wir hier in den Pleyaden sind.#

"Komandantin Schagraulyn van Zoff!!!!" .... #Ohoh, die stimme kommt mir bekannt vor.# ... "*zuckersüß* ja, Komandant Nennhob. Ich kann sie höhren." ... "Hast du deinen Spaß da draussen?" .... "Jaaaaaaa *jubel* entsprechend ihrem Befehl habe ich Spaß beim Dienst als Bodencrew....*freu*" ... "Habe ich wirklich gesagt, du solltest auf fremden Schiffen herumklettern?" ... "Naja, du hast ge... befohlen ich solle Diese bodencrewarbeiten machen. und dazu gehöhren nunmal Arbeiten bei denen man auf Schiffen herum klettert... und du sagtest etwas davon ich hätte ja jetzt erst einmal meinen Spaß bei diesen Arbeiten....*treuherzig*" ... "*seufzt* Nun, ich bin mir über meine genaue Formulierung nicht mehr sicher... Also gebe ich dir jetzt einen neuen Befehl." ... Sie stellt im Helm die Ohren auf.... "Du hast den Befehl ...Sicher zu landen landen... dich beim Piloten zu entschuldigen... Die Arbeiten als Bodencrew für Heute ein zu stellen und dich auf meinem Schiff zu melden! Ist das so verstanden?" ... "Und wegen was soll ich mich beim Piloten jetzt genau entschuldigen? Ich habe immerhin seine cocpitscheibe geputzt?" ... Aus dem Funk kommt im Hintergrund entferntes hysterisches Lachen... "Schagraulyn... du weißt genau was ich meine!" ... "Aber Papa... heißt es nicht man solle Befehlen so wortgetreu folgen wie möglich und bei unklarheiten nachfragen? *treuherzig*" ... "*Hintergrund* Das ist also ihre Tochter? Hahahahahahaha. " ... "also gut Schagraulyn.. Wir verzichten auf diese Entschuldigung... vorerst... Der Befehl zur Entschuldigung ist zurrück genommen. Bestätige jetzt." ... "Ich bestätige, dass ich mich nicht entschuldgen soll." ... "*Hintergrund* hohohohoho.. die ist ja auch zu ihnen biestig... hat die Militärrecht Studiert?" ... "Hintergrund* Eigentlich nicht. Aber manchmal habe ich den Eindruck, das sie Unsinn anstellen studiert hat." ... "Und wir beiden sehen uns dann nachher. Owa änd aut."

Die Korvette setzt sich inzwischen wieder in Bewegung und fliegt weiter langsam auf ihren Landeplatz zu. Die Katzer hängt oberhalb der Scheibe und hält sich fest. Schubstöße werden zwar durch den Masse-Treägheitsstabilisator erheblich an Effizienz verbessert und man wird nicht mehr ganz so durch die gegend geworfen, wie zu Begin der Raumfahrt, aber etwas zieht es dann doch noch. Am besten vergleicht man Raumschiff-Surfen wohl mit einem Ritt auf einem durchgehenden Pferd.

[Zwischenspiel]

Andy steht noch ein paar Sekunden an der Komunikationskonsole, bevor er sich umdreht und in etliche recht fröhliche Gesichter schaut. Sogar der stationskommandant wischt sich ein paar Lachtränen aus dem organischen Auge. "Wissen sie... Nenhob, eigentlich wollte ich ihnen ein paar Tausend credits Strafe aufbrummen. Dummerweise findet mein Team keine im Moment offiziell gültige Stationsvorschrift, welche das rechtfertigt. Wir sind im Notstand... und das stärkt ihren Befehlsspielraum genauso, wie es Sicherheitsvorschriften lockert. Aber ich bin mir sicher, dass sie mit Ihrer Tochter genug gestraft sind." ... Andy verkneift sich einen Komentar. ... "Wissen sie.. sie haben sich gerade Kampfschiffe geliehen... vielelicht wollen sie diese ja einsetzen. Ich habe etliche Aufträge die sich auf die Ameisenhaufen-Piraten beziehen. Sie versuchen die sich im aufbau befindlichen Stationen zu erpressen, solange unsere externe Verteidigung offline ist. würden sie mir in Merope helfen und ich vergesse das hier ebend?"

"Sir, ich verspreche ihnen Schagraulyn wird nicht mehr auf de Schiffen surfen... und ja... ich muss die kleine Unruhestifterin sowieso beschäftigen.. Also fliegen wir besser Einsätze." ... "Gut, dann schicke ich ihnen die Misisonseinladungen zu und sie suchen sich heraus, was zu inen passt."
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » So 15. Apr 2018, 09:33

[Fortsetzung]

Sie sitzt in der Mannschafftsmesse der ASP gegenüber Andrea, welche ihr seit rund zehn Minuten immer wieder auf unterschiedliche Art und Weise erzählt, sie solle besser Komander Nenhob nicht absichtlich ärgern, da dieser ansonsten sehr und auch langanhaltend sauer werden könne und dass sie das betimmt nicht wolle. Die Nervosität stellt ihr die Haare auf, während die Handschuhe des Anzugs auf der Tischplatte aufliegen. Durch den offenen Helm kann Andrea die Reaktionen der Katzerin gut erkennen und hat um so mehr Spaß daran, diese weiter zu verunsichern.

Dann ertönt die Luftschleuse und Schritte nähern sich. Als Andy sich durch den Gang nähert, kann man sein Gesicht gut erkennen. Es trägt kein Lächeln, sondern einen ernsten festen Blick. Plötzlich springt Scharaulyn auf, rennt die vier Meter auf ihn zu und fällt ihm um den Hals. Andrea kann sehen, wie Andy die Luft aus den Lungen gerückt wird. "Maauaooonz, nicht böse ein.. ich hab doch nur etwas gespielt. *jammer*" ... Andrea stellt ihre Tasse ab und hustet, weil sie siech vor Schreck verschluckt hat, während Andy versucht die Umklammerung zu lösen. ... "Ich wollte dich eeehrlich nicht direkt ärgern... das war nur der Bonus... Immerhin wolltest du mich ja erziehen *jammer* und das hat auch ganz toll funktioniert.. ich bin jetzt total beeindruckt von den großen Schiffen und habe total Angst davor, dass die auf mir landen... eeeeehrlich *snuffz und Tränen in den Augen hat*"

"*athemlos* d.u.e.r.d.r..ü.c.k.s.t.m.i.c.h." ... Schagraulyn hört auf zu drücken, gibt ihn aber nicht ganz frei, sondern guckt ihn aus tränenvollen großen Augen an. ... "Verzeihst du mir? Bitteeeeee." ... Andy athmet erst einmal wieder ein. ... "Ja gut Schäggy, ich vergebe dir... aber wenn du mich das nächste mal in den Arm nehmen willst, dann mach das sanfter oder ohne Anzug...*hust* ." ... Schagraulyns Katzengesicht erhellt sich vor Freude und sie läßt ihn los, dann springt sie zu Andrea, die sich gerade von dem Hustenanfall erhohlt hat und umarmt diese. "Er hat mir verziehen.. Er ist mir nicht mehr böse... Hast du das gehört?" ... "*gequetscht* j.a.s.c.h.o.n.g.u.t.n.i.c.h.t.s.o.f.e.s.t." ... Tatsächlich läßt die Katzerin Andrea wieder los und richtet sich mit einem glücklichen Gesicht auf, so als ob nie etwas gewesen sei.

Andy lacht etwas... "Andrea, ich weiß ja nicht was du getan, hast, aber erstens es hat funktioniert, genau eine Minute, und zweitens, hat unsere Kleine kein Schlechtes Gewissen und ist sofort bereit für den nächsten Unsinn." ... "*erfreutes* Jaaaaa Unsinn... was machen wir als nächstes?" ... "Andy, ich habe es versucht.. wirklich und ernsthaft, aber ich glaube sie ist schwer zu erziehen... Ich will nicht wissen wie sehr ihre Ausbilder an ihr verzweifelt *plötzlich abbricht und verstummt*" ... Für ein paar Sekunden ist es still im Raum und es scheint, als ob die Luft plötzlich frostig wird. ... "Sie haben einfach die Halsbänder so lange auf Schmerzen gestellt bis wir bewusstlos wurden... oder länger..." ... jetzt ist es an Andrea schuldbewusst zu Boden zu gugcken. "Entschuldige, ich hatte es einfach vergessen." ... Schagraulyn wuschelt ihr über das Haar. "Schon gut... sie sind alle tot. Es ist vorbei... und bevor wir hier einfrieren... Was nun? *ohrenaufstell und wieder grinst.*"

Tatsächlich scheint die Temperatur wieder zu steigen. Andy setzt sich an den Tisch. "Also gut.. Der Komandeur der Station hat mir Missionen zugeschickt. Es gibt Piraten, welche in der Gegend die sich im Aufbau befindlichen Stationen erpressen und belagern, während die Externen Waffenstationen offlein sind. Wir sollen uns was raussuchen und helfen. Blue Thunder, Holo-Bildschirm und Anzeige des Schwarzen Brettes mit den Missionen von Mäck Hansell." ... Neben dem Tisch erscheint ein halbdurchsichtiges Bild in der Luft. Es zeigt 8 Kampfmissionen für unterschiedliche Anzahlen von Abschüssen der Ameisenhaufen-Piraten. Die Daten zeigen, dass diese aus dem Imperium stammen und sie über eine größere Menge billiger Jäger, Bodenfahrzeuge und Sklaven-Infanterie verfügen.

"Sag mal Andy, wenn die alle Fraktionen nerfen.. was ist mit den anderen? Haben die vielleicht auch solche Missionen für die selben Ziele? Ich meine, lassen wir uns doch doppelt und dreifach bezahlen für die selbe Arbeit?" ... Andy schaut sie an, denkt nach, wiegt den Kopf und nickt dann ... "Ja, versuchen wir das mal." ... Mit etwas mehr Aufwand suchen sie weiter und nehmen insgesammt dreissig Misisonen an, welche sie aufteilen und so jeder um die zweihundert Angesagte Ziele hat. Etliche davon sind doppelt oder dreifach markiert, so dass sie jeder so um die achtzig Schiffe zu Schrott schießen müsste. ... "Ich hoffe du hast recht und da gibt es dann wirklich noch Unterstützung, ansonsten wird das sehr langwierig."

Als sie auftsehen wollen ertönt Andys Kommunikator. Es ist der Stations-Kommandeur. "Kommander Nennhob. ich find ees ja gut, dass sie alleine mit der Piratenplage aufräumen wollen, aber hatten sie mir nicht versprochen, dass ihre Tochter nicht mehr auf Raumschiffen surft in meinem Dock?" ... Andy schaut zu Schagraulyn ,welche die Schultern hebt und treuherzig guckt ... "Ich wars nicht eeeehrlich." ... "Komander Meck Hansell .. ich habe mein Wort gegeben und ich halte es auch. Schagraulyn ist gerade bei mir. Genauso wie die gesammten letzten vierunddreissig Minuten." ... "Und wer zum Henker ist dann da draussen auf der Teipnein?" ... "*Hintergrund* Lorensson.. finden sie heraus, wer jetzt da herumalbert und bringen sie mir diesen ARSCH!" ... "*Hintergrund* Sir, jawohl sir. Arschbringen, sir." *klick!* ... mit einem schadenfrohen Grinsen schaut Andy noch etwas auf den Komunikator. "Dass verehrter Herr Halbcyborg war dann ja wohl einer deiner Männer. Schagraulyn .. wir fliegen los."
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » So 15. Apr 2018, 21:00

[Zwischenspiel]

"Ich sehe zwar kein Wasser, aber Gebäude." ... der SRV rollt mit beachtlicher Geschwindigkeit über die Ebene und die Schwerkraft hält ihn gut am Boden. ... "Das ist auch gut so. Wir haben fast keinen Treibstoff mehr und die Mineralien für die Rafenerie sind immer noch nicht aufgefüllt. Was sind das für Gebäude?" ... " Drei Kuppeln und vier kleine Kastenförmige Gebäude... eine kleine Mauer um ein inneres Gebäude... keine Geschütztürme, keine Schildprojektoren und einen Funkturm sehe ich auch nicht." ... "Was ist mit Menschen?" ... "Nein, im Moment nicht, aber es ist auch dunkel, vermutlch sind sie Tagaktiv." ... "Such uns was zum Verstecken des AGF." ... "Fünfzehn Grad nach rechts... etwa zwei Kilometer. Sieht nach einer Schlucht aus." ... der SRV steuert leicht nach rechts und fährt langsamer. Dann nach einiger Zeit gaht es bergab in ein Gebiet, das voller Geröll zu sein scheint. Also hält er nach nur dreihundert Metern an.

Der Fahrer dreht sich zu der Gestallt auf dem Geschützführersitz um und prüft dessen Vitalzeichen. Der Anzug unterstützt ihn dabei kaum. Er behindert ihn eher. "Zarfolon. Ich will Leurenz hier nicht alleine lassen. Willst du gehen? Oder soll ich los und du bleibst hier?" ... *unwilliges Knurren* "Geh du. ich habe schon Krämpfe vom Festhalten." ... "Also gut... ich lege aber den Anzug ab." .. "Bist du irre? Unbewaffnet und ungerüstet zu Menschen??" ... "Der Anzug macht mich nur langsamer und ohne kann ich besser schleichen." ... *Seufzen* "Lass dich einfach nicht umbringen... wir warten hier."

Der Katzer steigt aus dem Anzug, der im Pilotensitz des SRV verbleibt. Fast scheint es anstrengend und kompliziert zu sein. Dann klettert er aus dem Fahrzeug und läßt den anderen, der wohl etliche Stunden hinten mit gesurft war in die Kabiene. Er athmet einem tief ein, schüttelt sich und läuft im Dauerlauf los. Der Kilometer scheint weit entfernt zu sein, aber schon bald geht Murrhart auf alle viere und läuft schneller. Die Meter schwinden unter ihm dahin und er beginnt sich besser zu fühlen. Je näher er kommt, desto mehr kann er erkennen. die Kuppeln sind Agrarkuppeln mit durchsichtigem Kunststoff. Rund fünfzig Meter Durchmesser und in der Mitte fünfzehn Meter hoch. UV-Leuchten sind zu erkennen, welche dafür sorgen, dass die Pflanzen dort eine Bestimmte Art Licht bekommen. Die anderen Gebäude scheinen kleiner zu sein, bis auf das mit dem Schutzwall. Etwa fünfzehn mal fünfundzwanzig Meter und nur fünf Meter hoch. Sie ähneln mehr Geräte-Kontainern, wie sie von Raumschiffen abgesetzt werden können. Das Gebäude in der Mitte hingegen wirkt wie von Hand gebaut.

Nach kurzem Überlegen eilt er zu einem Gewächshaus und wie erwartet ist es nicht verschlossen, sondern die Tür nur angelehnt. In tiefer Gangart schleicht er hinein und schnuppert erst einmal die frische wohlriechende Luft. Dann verengen sich seine Augen zu Schlitzen und er sieht sich suchend um. Irgendwo ist ein Mensch. Die Krallen fahren von selbst aus seinen Klauen, als er die Deckung der Pflanzen nutzt um weiter zu schleichen.

"Ist da wer?" ... Eine menschliche Stimme ertönt. Murrhart hat Schwierigkeiten, sein Knurren zu unterdrücken. Jetzt schleicht er weiter. Manchmal auf dem Weg, meist aber zwischen den Pflanzen. "Joliene... komm her.. hier ist irgendwer." ... Kurz bleibt der Katzer stehen und sein Schwanz peitscht vor Anspannung. Zwei Menschen. Er würde den Ersten schnell töten müssen um beim Zweiten eine Chance zu haben. Die Schritte verraten ihm wo der Mensch entlang geht. Dann kann er ihn sehen. Mittleres Alter, braunhaarig, weiblich, trägt einen schmutzigen grünen Overall und Stiefel, sowie scharfe Werkzeuge am Gürtel. Die Frau wendet ihm den Rücken zu, während er langsam und sprungbereit näher schleicht. Noch fünf Meter bis zum Sprung. Dann hört sein likes Ohr ein Geräusch neben sich und sein Kopf ruckt herum.

Er starrt genau in das Gesicht eines jungen Menschen welcher ihn völlig überrascht und mit großen Augen anguckt. Ein Schlag mit der Kralle jetzt und er hat den Ersten besiegt. Voller Anspannung hebt er die rechte Klaue vom erdigen Boden. Dann schließt er die Augen und geht noch einmal kurz in Gedanken durch wie der Kampf ablaufen muss, wenn er und die anderen beiden überleben sollen. Dann öffnet er erneut die Augen und schaut dem Kind, welches vor ihm sitzt ins Gesicht. Eine Hand kommt langsam nach vorne und legt sich ihm auf den Kopf. Dann beginnen diese kleinen Finger ihn ungeschickt zu kraulen. Mit einem leicht generften Gischtsausdruck, setzt er die zum Schlag halb erhobene Hand wieder auf. Seine Gedanken rasen hinter seiner Stirn.

Nach rund zwanzig Sekunden gibt er auf und legt sich auf den Boden. Er kann keine Kinder töten. Er kriegt es einfach nicht hin. Das Kraulen zwischen den Ohren fühlt sich so wohlig an, dass er ein Schnurren nicht unterdrücken kann. "Joliene, du... " ... Die Menschenfrau hat sich umgedreht und sieht den menschengroßen fellbedeckten Katzer vor ihrem Kind liegen und gekrault werden. "Oh..." ... Sie braucht ein paar Sekunden, bis sie sich von dem Schreck erholt hat, dann steckt sie die kleine Handschauffel wieder in den Gürtel. "Wem bist du denn entlaufen?" .. dann kommt sie näher, knieht ab und krault ihn vorsichtig am Rücken. "Du scheinst ja ein ganz lieber zu sein. du hast bestimmt Durst."
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Mo 16. Apr 2018, 17:31

[Fortsetzung]

Die Cobra schüttelt sich, als die Rakete das Schild weg reißt. Dann röhrt der Nachbrenner auf und treibt das Schiff auf fast 400. Der Junge soldat auf dem Copilotensitz feuert mit dem Laserturm nach hinten und beharkt die Viper Mark IV, welche gerade an ihnen vorbei gerast ist. "Mayday .. Mayday .. Mayday ... Clockwork sieben auf fluchtkurs. Ich habe meine Schilde verloren und zwei Boogies auf sechs Uhr." ... "Charlie, wenn du abhaust sind die uns neun zu sieben überlegen... flieg nen Bogen und schließ dich wieder an.... ich .... wer ist denn das?" .... Der Pilot schüttelt den Kopf. "Tut mir leid Junge.. wir müssen zurrück und auf unsere Panzerung Hoffen. Die Anderen stecken in Schwierigkeiten." ... die Cobra wendet und fliegt auf die beiden Vipers zu, welche sie gerade verfolgen und gerät in einen Schauer von kurzen Laserstößen.

"Verdammt was machen Eon und Nashorn hier? Ich dachte die sind zurrück zur Bubble?" ... "Das sind niemals die beiden. die würden niemals zusammen fliegen. Das sind Newcommer.. ein Zweier Geschwader." ... "Uh... fuck ... die Asp hätte mich beinahe gerammt." ... "Sind die Freund oder Feind?" ... ""Sie hängen gerade der Ziel-Asp von Narbenmaul am Hintern und reißen dem die Verkleidung runter." .... "Durchhalten Officers... wir schießen euch frei..." ... "Die kennen unseren Funk?" ... "Die sind irre.... Da hängen denen jeweils einer am Arsch und sie fliegen weiter und beharken ein gemeinsames Ziel, als hätten sie unendliche Schilde."

CHARLIE löst sich aus dem Pulk und fliegt mit brennedem Triebwerk auf den Schlitz der Station zu. Laser beharken das flimmernde und wieder vor dem Zusammenbruch stehende Schutzschild. Der Pilot klappt schon die Rettungsautomatik auf um den Manuellen Eject aus zu lösen, als die Viper hinter ihm von einer titanenfaust getroffen und weg geschleudert wird. Die Grünschwarze ASP von Nashorn trudelt etwas weiter und der schirm flimmert nach dem Ramm-Manöver. Eons Zitronengelbe Cobra IV röhrt an der Trudelnden Asp vorbei und nimmt mit allen Waffen die Viper unter Feuer. Splitter lösen sich aus dem eingedrückten Rumpf und eine Rettungskapsel wird herausgeschleudert. ... Nur Sekunden später hetzt eine Sammeldrone heran und nimmt die Kapsel mitten im Gefecht auf und bringt sie zu dem quietschgelben Kampfschiff.

Schagraulyn ist in dem ungewohnten Schiff angeschnallt und fliegt viel mit Seitendrift, um die Piraten besser beharken zu können. Eine Dronensteuerung und der Frachtraum sind eine ungewohnte Eigenheit in einem Kampfschiff, und das nerfige Kollisionsalarm-Summen nerft sie jedesmal, wenn diese Drone zurrück kommt. Die ganze Zeit mit offener Frachtluke und recht langsam zu fliegen ist ein beeängstigendes Gefühl. Andererseits sind die Triebwerke eh zu klein dimensioniert, so dass es sowieso recht langsam fliegen würde. Die Feuerkraft hingenen ist brauschend..

Das Gefecht zieht sich hin, denn immer wieder kommen vereinzelte Raumschiffe und schließen sich dem Kampf an. Sogar ein einzelnes Stationsgeschütz feuert für etwa eine Minute, bevor es erneut ausfällt. "Andy.... sag Andrea .. sie kriegt keine Piratenschnitzel..." ... "Was ist los?" ... "Ich fürchte ich muss die Rettungskapseln wo anders abegeben." ... "Was?? wir schnappen Universal Rescue die Kapseln vor der Nase weg und du willst was damit tun?" ... "Ich habe mehrere markierte Abschüsse, aaaaber ... nur in jeweils einer Mission... und einige habe ich garnicht gekriegt... weil du die vermutlich gekriegt hast." ... "Oh.. .das bedeutet ja, dass wir verdammt viele von den nabschießen müssen!" ... "Genau.. und das bedeutet auch, dass die mit neuen Schiffen erneut starten müssen."... "Andrea wird durchdrehen, wen nsie hört, dass wir Piraten gerettet haben."

Aus dem Kampf um ein Sonnensystem wird ein Kampf um eine Station und das viertelstündliche Docken, Nachladen und Schnellflicken der Panzerung wrd zu einem Wettluaf mit der Zeit. Besonders irritert ist das Rescue Schiff, dem sieben Rettungskapseln vor die Nase gelegt werden. Nur drei der Kapseln werden auf der Station ausgeladen und die eingefrohrenen Piloten zum Lazarett gebracht. Nach sechsunddreissig Stunden Kampfeinsatz endet die Raumschlacht. Seit etlichen Stunden fliegen immer mehr Sidewinder als alles andere. Vier Hauler, welche nicht angegriffen werden sammeln Schrott, Wracks und Rettungskapseln ein, welche sie entweder zur Station schleppen oder zu dem in der Nähe befindlichen großen Trägerschiff fliegen. Niemand interessiert sich wirklich noch dafür. Alle sind nur noch unendlich müde. Dann plötzlich drehen die letzten vier Piratensidewinder ab und beschleunigen auf FSA.

"Hast du alle?" .... "Moment.. nein mir fehlt noch ein Pirat." ... "Und wo kriegen wir den jetzt her?... Wir haben doch nur noch eine Stunde..." ... "Wir hohlen einen aus dem FSA und fälschen die Kennung." ... "Dann mach mal. Ich folge dir einfach." ... Die Asp geht unsicher den FSA, kurz darauf gefolgt von der nicht mehr gelben Cobra.
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Di 17. Apr 2018, 15:36

[Fortsetzung] (Anmerkung.: Ein Freund bat um dieses kleine Zwischenspiel)

Sie schlägt die augen auf. Wind pfeift an dem Loch in der Cocpitscheibe vorbei. Die konsole rechts von ihr Blinkt Rot bis orange und Quäkt herum wie ein Froschkonzert. Das Schiff befindet siech in einer schnellen Linksdrehung und fliegt wie ein Frisbeescheibe auf den Boden zu. Immer wenn die Frontscheibe in Flugrichtung zeigt, kommt ihr ein Schwall Luft entgegen und drückt sie in die Pilotenliege der Cobra. ... #Drehung stabilisieren!# ... das Bewegen der steuerknüppel hat wenig effekt. Das Nutzen des Pilotenimplantates noch weniger. Es kommen keine Sensordaten und Steuerbefehle werden nicht angenommen. Die Geschwindigkeit liegt noch bei zweihundertachtundvierzig, senkt sich aber langsam. Die Drehung will immer noch nicht aufhöhren und die Kom-Konsole sendet ein Dauernotsignal.

#Verdammt, ich bin viel zu shcnell.. ich muss etwas dagegen tun und das Schnell!# ... "AGF mit Harpune Sichern, und Notausstoß... auf hundert meter hinter und herziehen... ausführung sofort.!" ... zusätzlich zu den Worten tatzt ihre Hand über die Konsole der Fahrzeugfernsteuerung. Mit einem Knall wird der SRV aus seinem Hangar ausgestoßen, ohne sich entfaltet zu haben. Kurz ist das surren der Leine zu höhren, bis es ruckt und die Entfernung erreicht ist. Dann verlangsamt sich die Drehung zusehends und das Fahrzeug hängt wie eine Kugel am Seil, welche man über dem Kopf dreht. durch den Flugwind ist es eine ziemlich gestauchte Kreisbahn und macht es nicht viel besser. #Mir wird schlecht! Nicht JETZT!#

Die Geschwindigkeit ist auf zweihundertsechzehn gefallen, aber es sind angeblich nur noch dreihundertsechundzwanzig Meter bis zum sandigen Boden. ... #Was noch?# ... "Zweites AGF mit Harpue sichern und auswerfen... bei hundert Metern abfangen und halten!" ... #Gut das ich zwei an Bord habe.# ... Es knallt und ruckt wieder, als der zweite SRV, der rote mit denm Wasserwerfer zum Löschen von Bränden ausgeworfen wird. Das blaue Licht auf dem Dach blinkt vor sich hin und dann pendelt er sich auf der Gegenüberliegenden Seite ein und die Cobra erinnert stark an einen Hubschrauber mit Dual-Blatt-Rotor. Dann komt der Aufshclag auf den Sand. Mehrfach hüpft das Schiff wieder hoch und die beiden Fahrzeuge springen wie Bälle sich schnell drehend über die Dühnen.

Ihr ist übel, als sie die Gurte löst und aus dem Schiff heraus klettert. Das Schiff sieht verbogen aus und die lila SLeuchtstreifen tropfen zu Boden. Der Lila und der rote SRV sehen ziemlich mitgenommen aus, liegen aber zum Glück nebeneinander. #Aus zwei mach eins!# ... Gedacht getan. Beide fahrzeuge öffnen, starten und ausklappen und dann Rad-Aufhängungen auskuppeln und am anderne Fahrzeug einklinken geht schneller als zu versuchen Verbogene Beine wieder gerade zu biegen. Nur, dass das lila-rote Gefährt dann nacher acht Räder hat und ein Cabrio ist.

#Ich muss schauen wo ich Hilfe finde... bestimmt gibt es hier jemanden.# ... Als erstes markiert sie die Position des Schiffes auf dem Navcomp und dann fährt sie los. Nach Nordosten zeigt der Sensor Technische Reflektionen an. Der sand ist glatt und dühnig und so kann sie schnel lfahren. die besser eSchwerkraft und die beiden zusätzlichen Räder helfen, dass sie den Kurs viel besser halten kann. Es irritiert etewas, dass es bei offenem Helm nach Fichtennadeln riecht, denn Weit und breit.... #Wo kommt denn der wald her?, den habe ich vorhin wohl übersehen. bestimmt eine Fata Morgana.# ... Sie dreht nach links ab und fährt auf den Wald zu, bis sie kurz davor einige Abdrücke am Boden erkennt.

#Moment das sind Landestützen. .. Ein großes Schiff... und was sind das?# ... neben dem Schiff sind etlich sehr große Sand-Täler zu erkennen, die nicht natürlich aussehen. Also fährt sie auf einen nahgelegenen Hügel, um es sich an zu sehen. #Das ist eine Spur?.. sooo groß?# ... Also gibt sie Gas und folgt der Spur. Es sind drei Kilometer bis zu dem Gebirge und genau dort führen die Spuren hin. Dann fährt sie in einen Steilen Cannion und hält abrupt an. Der Boden viebriert, so dass sie es im Fahrzeug spürt.

Ein großer Fuß kommt in ihr Sichtfeld. Danach ein Arm der eine Anaconda hält, als sei es ein Spielzeug. Ihr Mund wird trocken. Der Rest des Titanen kommt hinter dem Berghang hervor. Es ist ein blaugrauer aufrecht gehender Katzer mit Schorts, grüngelben Hawai-Hemd und Tiegerstreifen. Ohne sie zu bemerken kommt er fürchterlich schnell auf sie zu, während der Boden viebriert. Sie reißt am Hebel für den Rückwärtsgang, doch nur eine Statusmeldung "Rückwärtsschub offline" säuselt in lieblicher Stimme aus dem Bordcomputer. Sie Schreit und springt auf! Das Licht geht an und sie sieht sich iritert in der Koje der Ruby Hawk um. ein Krächzen kommt aus ihrem Mund, der vfürchterlich trocken ist und ihr ist ziemlich übel. Der Wecker macht Terror und summt und brummt.

"Was habe ich da für nen Scheiß geträumt." ... Sie blickt auf das Glas mit der Zitronenmilch, welches neben dem Bett steht und völlig leergeschleckt ist. #Anzug melde dich!# ... +Jawohl Komander Schagraulyn van Zoff. Ich bin fertig aufgeladen und stehe wieder einsatzbereit neben der Nasszelle.+ ... #Sag jetzt bitte nicht, dass irgendwelche Drogen die du mir gestern gegeben haben sich nicht mit zirtonenmilch vertragen.# ... +Jawohl komander. Ich werde es nicht sagen.+ ... mit einem Stöhnen fällt sie wieder in die Koje zurrück.
"Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Mi 18. Apr 2018, 15:07

[Zwischenspiel]

Ein Mann tritt auf die Brücke eines FDS. Er ist nicht der Kapitän, trägt aber Uniform. "Nun, Käpt`n, Haben wir meinen Kontakt gefunden?" ... der angesprochene auf dem Komandeurs-Stuhl schüttelt missmutig den Kopf. ... "Nein, Sir.. Wir haben die umliegenden fünfzehn Lichtjahre durchsucht, aber er ist hier nicht vorbei gekommen. Und ... Bei Maya Free sind die Zustände derzeit chaotisch. Ich denke wir sollten Hilfe anfordern." ... "Nein, wir bleiben low-Profil. Er war in der ASP Explorer unterwegs. Angeblich mit Forschungsftting und hat hier mehrere Sonnensysteme abgescannt, bevor die Sache mit Maya Free losging. Zu Anfang war er noch dabei und ist dann weg geflogen. *aufregt* er könnte vierzig Lichtjahre gepsrungen sein." ... "Naja, nicht ganz." ... "Erläuterung?" ... "Das war ein Zwei-Schiff-Geschwader und das zweite eine Cobra. Die Springen nicht so weit.. also eher fünfundzwanzig ode rdreissig Lichtjahre. Aber, es gibt da Sonnen, die nichts aufzeichnen. Da werden dann schnell vierzig oder sechzig Lichtjahre draus. Was mich wundert, ist, dass angeblich niemand etwas weiß. Sowas stinkt nach einer Geheimmission."

Der Mann kratzt sich intensiv an der Stirn. "Er würde normalerweise sofort herkommen, wenn er wüßte wie schlecht es seiner Lieblingscorp geht. also weiß er es entweder nicht, oder er hat etwas wichtigeres zu tun. Wo zum Henker erfährt man keine Nahcrichten von Maya?" ... "Colonia?... Imperium.. Allianz... Freie Systeme in den Zwischenräumen... Pleyaden... Im Gefängniss auf Sol?" ... "*knurr* Malen sie den Teufel nicht an die Wand." ... "Klar. Also, was soll es sein?"
"Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Do 19. Apr 2018, 15:55

[Fortsetzung]

Sie liegt noch immer in der Koje und fühlt sich schlecht. Zusätzlich plagt sie Durst und Übelkeit, was eine sehr nerfige Mischung ist. "Anzug... hohl mir etwas zu trinken, dass ich vertrage." ... "Jawohl Kommander." ... Schritte ertönen. Dann wird der Kühlschrank geöffnet .. #eigentlich war das ein Scherz gewesen.# ... Eine Flüssigkeit plätschert in ein Behältnis. ein volles und ein leichteres werden mittels Magneten auf eine Metallplatte gesetzt und die Schitte nähern sich. Neugierig schaut sie aus der Koje auf. Dann kommt der Anzug mit geschlossenem Helm und aktiven Sensoren in die Doppelkabiene und trägt mit beiden Armen ein Tablett mit einem Becher und einer Kanne. Seine Bewegungen sind relativ unbeholfen und langsam. ... "Hier eine Cola Zero ohne Zucker, ohne Farbstoffe und chemische Zusätze, sowie Kohlensäure und Cholesterinfrei." ... Sie wackelt mit den Ohren. "Wann haben wir das denn gekauft?" ... "Es ist Wasser, aber ich dachte die andere Beschreibung sage ihnen mehr zu Kommander. Es stammt also aus dem Tank der immer wieder aufgefüllt wird, wenn wir andocken."

#Uuuuuaaaaaaaah.. Den Witz mus sich irgendwann auch mal bringen.# ... "Anzug, wie gut bist du im Bewegen ohne Passagier?" ... "Ich bin stark eingeschränkt, da mir die Informationen zum Gleichgewicht fehlen und die Sensoren als Ersatz ein zu setzen ist aufwendig. Diese Option wird aber normalerweise eingesetzt, wenn ich einen toten Passagier befördere der nicht in Cryostase ist. So besteht eine kleine Chance auf Rückkehr und Rettung. sollte der Passagier gestorben sein, während er mich trug und ich dadurch beschädigt worden sein, schränkt das meine Manöverfähigkeit deutlich weiter ein." ... "Kannst du auch Raumshciffe fliegen?" ... "Selbstständig? nur sehr rudimentär. Ich könnte Vergleiche mit Maövern anstellen, bei denen ich zugegen war, aber meine Reaktionen währen extrem langsam. Ferngesteuert? Ja, vermutlich. da shängt von dem Fernlenk-Piloten ab."

#Der Anzug kann ferngelenkt werden? Hm eigentlich gar keine so schlechte Idee. So langsam frage ich mich, wer teurer ist. ich oder der Anzug.# ... Gedankenverloren nimmt sie den Becher mit Wasser und trinkt ihn leer. Doch einer ist nicht genug. So schüttet sie sich etwas unbeholfen nach und setzt auch den an. Diesmal ist aber etwas anders. #Ui da sind kleine Eisbröckchen drinnen. Der Anzug währe kein so schlechter Buttler.# ... Diesmal genießt sie den Becher.

Etwa eine Stunde später geht ein Tiegergrollen durch das Schiff. #Die Eingangsschleuse. Ruby Hawk, Bild zeigen Eingangsschleuse.# ... Es ist Andy, der dort vor der Tür steht und in die Optik winkt. "Hei Schäggy... ich hatte dich eigentlich zum Frühstück erwartet... Was ist los?" ... "Komm rein." ... #RubyHawk, Person eintreten lassen und melden wenn weitere Personen eintreten.#

"Hei Schagraulyn, was ist los? Keinen Hunger heute?" ... Schagraulyn schaut in Richtung Tür, ohne dass Andy dort erscheint. Im Gegenteil, er ist an der Tür vorbei gegangen und steht im Cocpit und redet dort. ... #Anzug, auf Fernsteuerung gehen. Zustand auf mein HUD schalten, Frontbild und Akustik auch. Holobild aktiviert lassen und Mimik simulieren. # ... Es ist ungewohnt sich selbst sprechen zu höhren, während man schweigt und nur konzentriert denkt. ... "Hallo Andy, ich fühle ich etwas schwach heute und bin noch im Bett. Ähm, Essen... ist jetzt vielleicht keine so gute Idee." ... "Hahahahaha.. du hast dich aufgerödelt um irgendetwas an zu stellen und ich soll denken, dass du sanft und friedlich schlummerst?. Keine Chance Junge Dame. Und wenn es dir sooo schlecht geht, sollten wir zwei zur Blue Thunder gehen und Andrea scannt dich nochmal durch. hmm ?" ... "Ich würde doch nieee etwas anstellen oder dich veralbern... eeeehrlich." ... *Lachen* "Jaja.. das habe ich mir genau so gedacht." ... "Ach ja, da ist was in meinem Zimmer. Es liegt in der Koje. Schau es dir doch mal genauer an." .... "Aha... in deiner Koje... Du bleibst hier und haust nicht ab! *mit Finger droh*"

Andys Schritte nähern sich und sie zieht sich die Decke über den Körper, so dass Andy etwas erkennen kann, aber nichts genaues. Dann zieht Andy die Decke weg und schaut misstrauisch ... "Tadaaaa.... *grinst und belustigt mit den Ohren wackelt*" ... "Wuss???" ... Andy springt zurrück und schaut überrascht. Wie hast du denn das gemacht?" .... *mit großen Augen treuherzig anguckt* "Teleport?!?"
"Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"
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