[RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Di 3. Apr 2018, 23:09

[Zwischenspiel]

ER schaut noch einmal auf die Nachricht und spürt eine innere Unruhe. Eine verschlüsselte Nachricht mit einem inhalt wie diese war kein großes Ding, aber das Erste was ihn aufhorchen ließ, war der Absender gewesen. Dieser hatte sich schon eine ganze Weile sehr rar gemacht. Dann die Bitte um Zurrückhaltung bei den Forschungsmethoden und irgend etwas an dem Bild ließ sein Unterbewusstsein rumoren.

Jetzt nach über dreissig Stunden suchen hielt er tatsächlich einen Hinweis in der Hand. Da gab es vor kurzem ein seltsames Angebot auf dem Imperialen Sklavenmarkt. Dem illegalen Teil davon. Ein dutzend Sklaven plus Antiquierte Raumanzüge wurden dort für 3 Milionen Credits insgesammt verkauft. Das war schon eine erstaunliche Summe gewesen. Doch der Käufer hatte sie weiter verkauft. Angeblich für sechzig Millionen. Was eine völlig Maßlose Summe ist.

Und jetzt sagte der erste Verkäufer plötzlich, er könne nicht mehr liefern, weil der Frachter zerstört worden sei und der Zwischenhändler wird kurz darauf entführt. Eigentlich war diese Nachricht als Propaganda und Ablenkung klassifiziert worden, aber was wenn dies wirklich stimmte. Was zum Henker ließ einen einzelenen Sklaven einen Wert von 5 millionen Credits bekommen, wenn dieser noch nicht einmal einzigartig war?

Er nimmt noch einmal das Holopad in die Hand. Der Anzug... das Bild erzeugt einen kalten Schauer in seinem Rücken, den er nicht erklären kann, den nder anzug ist weder ernsthaft häßlich noch sonst wie besonders Martialisch. Auch die Informationen waren nichts wirklich besonderes. Panzerung, Raumtauglich, Muskelverstärkung. Es ist ihm, als ob er ihn wo anders schon mal gesehen hätte. Mit einem missmutigen Knurren wirft er das Holopad auf den Schreibtisch und greift sich noch einmal die Steuerung des S&P-Comuters. Es gibt etliche Gerüchte über den Käufer und anscheinend will jeder große Adelige im Imperium sich etwas so teures geleistet haben. Dann bleibt er bei einem Nahmen hängen.

"Herzog van Thalmoor"... Das Rumoren seines Unterbewusstseins nimmt inzwischen Baustellen-Lärm-Qualität an. Was hatt so ein Emporkömmling wohl mit furchtbar teuren Sklaven vor? Das Haus war erst in den letzten dreissig Jahren wieder aus dem abseits zurrück gekehrt, in dem sie lange Zeit vegetierten. Handel, Hightech und einige kleine Streitigkeiten mit Piraten erlaubten ihnen aus der Bedeutungslosigkeit zurrück zu kehren. Doch was wollten die mit einem Dutzend Sklaven? Sie hatten hunderttausende!

Er dreht das inzwischen leere Whiskyglas in den Fingern, bevor er sich nachschüttet. Immer wieder hat er das Gefühl, er könne die Information fast greifen, doch sie knapp ausser Reichweite seines Bewusstseins. Dann befällt ihn eine dunkle Ahnung. Es gab einen Grund warum diese Familie lange Zeit bedeutungslos war. Fürst von Thalmoor. Der Irre Despot, oder auch der Blutfürst. Er hatte im imperium nach der Macht gegriffen, Intrigiert, Gemordet und einiges an Zwietracht gesäht. Angeblich hatte er mit der Förderation paktiert, um an die Macht zu kommen, bis diese ihn fallen ließ, als das Imperium ziemlich destabilisiert war. Sein Verrat kam heraus und er musste sich gegen einen an allen Ecken ausbrechenden relativ kurzen Bürgerkrieg verteidigen.

ER läd neue Dataien hoch. Geschichte. etliche Zeilen überfliegt er nur, bis er dann plötzlich innerhält. Zeichnungen, eher Kritzeleien von sterbenden Soldaten gezeichnet. Die "Howling Moon Brigade". Völlig irre Aussagen von Schatten die schneller kriechen, als andere rennen. Explosionen in denen Freund und Feind stirbt. Aussagen über Gemetzel. Diese Brigade wurde mehrfach als Ausgelöscht gemeldet, nur um anderorts gerüchteweise wieder auf zu tauchen. Historiker haben die glaubhafte Theorie aufgestellt, dass die Sieger nach einem Kampf noch Gefallene verstümmelt hätten, um den Gerüchten weitere Nahrung zu geben. Es gab etliche aussagen von gefangenen Soldaten, welche das bestätigen.

Aber die Zeichnungen. Er hält den Holo-Pad schräg und versucht dies mit den Kritzeleien zu vergleichen. Es gab eine Ähnlichkeit im Grundaufbau, wenn gleich diese Howling Moon Brigade mit am rücken angebrachten Waffen gezeichnet wurden. Dann fällt es ihm wieder ein. Grandpa hatte von diesen Dingern erzählt. natürlich hatte man ihn für verrückt erklärt und wegen Geistigem Trauma behandelt. Aber manchmal wachte er schreiend auf und erzählte ihm als Junge davon. Es musste sich um eine verdeckte Operation gehandelt haben, denn erst gegen ende, als er senil wurde brach er sein Schweigen.

Das Haus von Thalmoor war vor etwas mehr als Hundertzwanzig Jahren untergegangen. Aber noch heute kursieren unter den Marienes Schauergeschichten über untötbare Soldaten aus der Hölle, die auf den Gerüchten der Howling Moons basieren und nicht tot zu kriegen sind. Wenn das wirklich sowas war, das die Nenhobs bei sich hatten waren sie in großer Gefahr, und das seit über dreissig Stunden. Er musste sie dringend sofort warnen.
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Mi 4. Apr 2018, 20:14

[Fortsetzung]

Sie hat den Eisbecher leer geschleckt und hebt jetzt den Kopf. Die beiden Menschen schauen sie recht schweigsam an. ... #Oh je. Ich hätte doch lügen sollen.# ... "Tut mir leid, dass ich euch nicht angelogen habe um eure Gemüter zu schonen, aber ihr wolltet unbedingt die Wahrheit." ... Andys Stimme klingt etwas rau, als er fragt "Wie lange weißt du dies alle schon wieder?" ... #Ja, gute Frage. Das alles war nicht sofort da.# ... "So im ganzen vielleicht eine Halbe Stunde. Etliches .. seit zwei Stunden... das mit meiner Zwillingsschwester.. seit gestern und das von dem Raum mit den fünfzig Cryostase-Kammern.. seit Tagen." ... Andy und Andrea fehlen etwas die Worte. Was soll man auch sagen, nach so einer Geschichte.

Schagraulyn legt die Arme und den Kopf auf den Tisch und schaut die beiden abwechselnd an. Nach rund einer Minute des Schweigens. "Ich liebe es Schagraulyn van zoff zu sein. Es ist so anders, als all das was mein Leben bisher bestimmt hat. Und das tollste sind die Geheimnisse. *grinst* Mein größtes kennt ihr ja jetzt, aber denkt nicht, dass ihr deswegen alles wisst, oder dass ich wirklich alles erzählen werde. Und nein erzähl mir jetzt nicht ihr beide würdet mit offenen Karten spielen. Ich kenne weder deinen Kosenamen *Andy fixiert* noch weiß ich wieso du *Andrea fixiert* den Schiffsjungen der auf Rettung wartete die Kehle durchgeschnitten hast. Aber das ist unwichtig.. *mit den Ohren wackelt* ich werde es rauskriegen. Dafür wisst ihr halt nicht was in dem geheimen und bewachten Hangar auf Duffy Dack steht." ... *zweistimmig* "Welcher geheime Hangar?" ... Das Grinsen zeigt an, dass die beiden gerade eine Katzer glücklich gemacht haben... "Meiner. hirhirhir." ... "Schäggy...." ... "Und ja, es war kein Zufall das wir hier her geflogen sind. Und nein... ich erläutere es nicht. und nein ich habe die Daten nicht auf dem zerstörten Stützpunkt der Dragons gefunden wo das Kaperschiff vor sech Stunden abgehoben ist, nachdem es den Stützpunkt überfallen und geplündert hatte."

And hält sich die rechte Hand vor die Augen... "Schäggy, es ist wichtig, das wir sowas wissen! Wir hätten drt mit Sichehreit einiges an Hinweisen gefunden und ..." ... " Und wärt jetzt schon tot." ... Andy verstummt. "Wir sind beides erfahrene Raumfahrer. Wir können mit sowas umgehen." ... "Ihr seit genauso neugierig wie ich, habt aber nicht die nötige Selbstdisziplin erst einmal weg zu rennen, wen ndas wichtiger ist. Ihr währet dort gelandet und hättet gesucht, bis die Dragons of Blati gemerkt hätten, das etwas los ist und eure Anwesenheit mitgeloggt wurde. Von da an währt ihr die Nummer eins auf der Kill-Liste." ... *empört* "Du übertreibst. Wir machen sowas nicht!" ... Andrea räuspert sich "Und was war auf Hossis-Ruh?" ... *verteidigt* "Das war doch etwas anderes." ... Schagraulyn kichert leise.

Andy fühlt sich ertappt und trommelt mit den Fingern auf dem Tisch herum. "Ich mag es nicht wenn jemand in der Familie Geheimnisse hat. Das könnte und alle in Gefahr bringen." ... die Katzer schaut ihn mit halb schrägem Kopf an und hebt eine Augenbrauhe. "Oder euch aus der Gefahr heraushalten. Ihr versuchtet ja auch mich aus Gefahren heraus zu halten, ohne, dass ihr etwas davon erzählt habt, was euch Maya Free so alles erzählt hat. Und wisst ihr was ich gut finde an der Geheimniskrämerei?" ... "Es ist ein Spiel für die Ganze Familie?" ... "Ich bin so satt, dass Bestechung noch eine ganze Weile nicht mehr funktioniert. *grinst breit*" ... "Kommt Zeit, kommt Hunger." ... Jetzt muss Andy nun doch lachen. "Also gut. Aber eine sache die MUSS ich wissen." ... *Augenroll* "Na dann frag und ich überlege wie ich mich um eine Antwort drücken kann."

Andy schaut in die treuen Augen "Böse Katzer!" ... *grinst und gespannt auf die Frage wartet* ... "Wofür benötigst du den Transporter?" ... #Ne... wie antworte ich jetzt denn da drauf?# ... "Ähm. ... also *sich windet* ... Fracht fliegen. Ich meine.. nicht sofort... nicht direkt.. aber wo findet man schonmal ein Schiff für hundertfünfzig Millionen Credits für lau?. ausserdem habt ihr mir das Prinzip mit den Versicherungen doch erklärt. Es ist also scho längst ersetzt." ... Andy beugt sich weiter nach vorne und schaut der felligen Pilotin in die Augen. Letztere werden immer größer und bettelnder und die Ohren klappen immer mehr zu. ... "Du verheimlichst mir doch etwas *grummelig*" ... Sofort richten sich ihre Ohren wieder auf und ein glücklich grinsendes Katzengesicht schaut ihn an. ... "Würde ich doch niiiiie zugeben!"

Etwa eine Stunde später ist die Nachricht an Referent Reilly und Maya Free abgeschickt, in der die Position des Transporters und die Anforderung der Belohnung mitgeteilt wird. Es ist darin zu vernehmen, dass der Transporter schwer beschädigt ist und nur noch etwa fünfhundert Tonnen der Fracht an Bord sind und einige vermutlich deutlich wertvollere Tonnen Fehlen. Die beiden Schiffe würden noch zwei Stunden vor Ort bleiben, bis ein Sicherheits-Schiff eingetroffen ist und die Bewachung übernimmt. Schagraulyn ist zur ruby Hawk zurrück gekehrt und hat die Maschienen hoch gefahren. Sie schwebt rund dreihundert Meter über dem Boden und wartet seit etlichen Minuten darauf, dass die Asp auch startet. Endlich kommt eine Funknachricht.

"Schagrauyn van Zof... WAS HAST DU MIT MEINEM SCHIFF ANGESTELLT!?!" ... #????# .... "Was soll ich denn getan haben? Mir fällt da gerad enichts ein." ... *wütend* "Mein Schiff startet nicht mehr seit dem du an Bord warst." ... #Wieso dass?# ... "Ich ... bin unschuldig. Das ist nichts was ich getan habe. Was sagt die Diagnose?" ... "Ich glaube dir kein Wort!!! .. Das Schiff läßt uns nur Aussteigen und sonst nichts! Komm sofort wieder her und mach das Rückgängig.!" ... #Also das hört sich schon lustig an, abe rich bin wirklich unschuldig.# ... "Ich lande neben euch und bin gleich da." ... *Knurr* "Das will ich dir auch geraten haben!"

Etwa eine Minute später steht die cobra mit dem Heck zur Asp und ein schwarzvioletter Anzug springt aus der Heckschleuse, bevor die Rampe ausgefahren ist und läuft zum anderen Schiff herüber. Das Öffnen der Tür ist problemlos und ein verbistert wirkender Kommander Nenhob hat seinen Raumanzug wieder ausgeogen und greift sich eine Werkzeug-Kiste aus dem Schrank in der Messe. ... "Jetzt mach das wieder rückgängig! Und wen ndu noch einmal an meinem Schiff herum Pfuschst, ziehe ich die das Fell ab und hänge es draussen zum Trocknen auf!" ... #NICHT MEIN FELL!!!# ... *FAUCH!* "SCHNAUZE!!! ICH BIN RÜBER GEKOMMEN UM ZU HELFEN UND DU DROHST MIR!! LASS SOWAS SEIN!!!" ... Andy wirbelt wütend herum, aber eine Menge Wut verraucht, als er sieht, wie viel der Haare von Schagraulyn sich steil aufgerichtet haben. "Fauch mich nicht an! Mach das Weg, was du da Reinprogrammiert hast."

#Ich habe da nichts reinprogrammiert. Kontakt zu Bord-System etablieren.# ... +Verbindung ist aufgebaut+ ... #Bordcomputer. Warum kann Kommander Nenhob sein Schiff nicht starten?# ... "Schagraulyn. Schön dich zu höhren. Natürlich kann Komander sein Schiff starten. Er muss es nur befehlen." ... "Dann befehle ich dir den Reaktor zu starten!" ... "Reaktor wird hochgefahren Komander Nenhob."

Finster schaut er Schagraulyn an und hebt drohend den Finger "Ich will sowas nicht wieder erleben! Und jetzt Starbereitschafft." ... Mit einem leisen knurren schließt Schagraulyn den Helm und läuft zu ihrem Schiff zurrück. Den Link unterbricht sie natürlich. Dan nstartet sie ihr Schiff und wartet. Nach einer Weile ertönt im Funk ein recht schwaches Funksignal, dass eine gewisse Agression beinhaltet. "SCHAGRAULYN! Ich WILL DAS DIESER UNSINN SOFORT AUFHÖRT!" ... #Whas ist denn jetzt schon wieder los nd warum nutzen die Helmfunk?# ... "Es gibt einen Grund dafür dass ihr nicht startet?" ... "JA! UND ICH BIN MIR SICHER; DASS DU DEN GENAU KENNST! ICH HABE JETZT KEINE LUST AUF GEHEIMNISKRÄMEREI! GIB MEIN SCHIFF FREI!" ... #Das hört sich böse an# ... "Ich komme nochmal herüber."

Die nächste halbe stunde und sieben Versuche später. Immer wen nSchagraulyn an Bord ist und Andy und Andrea den Bordrechner auseinander schrauben wollen ist alles in Ordnung. Kaum sind sie wirklich ernsthaft bereit für den Start befolgt das Schiff keine Befehle mehr. Mit ihr Starten und Landen geht problemlos. es scheint nur, als ob alles eine halbe Sekunde Zeitverzögert sei. Schagraulyn ist generft. Der Bordrechner zickt auch bei ihr ziemlich herum, wenn sie ihm Befehle erteilen will. Die dort auftretende Verzögerung liegt sogar schon im zwei Sekunden Bereich.

Die Antworten des Bordcomputers sind nicht hilfreich. Er gibt an, dass seine Weigerungen nichts mit ihr zu tun haben, sondern, dass einfach keine gültigen Komandos erteilt werden. Irgendwann ist es dann Andrea, welche die Frage des Jahrhunderts stellt. "Gibt es den nungültige Kommandos?" ... "Ja, die gibt es." ... Danach listet der bordcomputer alle von den Nenhobs gegebenen Komandos auf, welche nicht ausgeführt wurden. ... "Bordcomputer. warum sind die Kommandos denn ungültig?" ... "Es fehlen die biometrischen Daten meiner beiden Piloten." ... *STILLE!*

"Sagt mal habt ihr eine biometrie Sicherung aktiviert?" .... Andy taumelt rückwärts, setzt sich dabei auf die Pilotenliege und hält sich die Augen zu. dann folgt ein langgezogener Stöhner. "Die Raumanzüge!" ... "Also dafür, dass ihr soooo schlau seit.. seit ihr aber auch ganz schön.... " ... "Nein, sag es nicht... entschuldige, das sich dich angeschriehen habe.... aber du hast so viel Unsinn angestellt, Was sollte ich da sonst denken?" ... "du solltest denken. Meine Schagraulyn würde uns nie ernsthaft in Gefahr bringen. Wenn sie es wirklich währe und dann ein feindliches Schiff kommt, hätte sie das mit einem Funkbefehl aufheben können." ... "Hei Sonnenadler. Sie hat nicht gesagt du sollest denken sie würde derartiges nicht tun." ... "Ja, das habe ich mir auch gerade gedacht. Lasst uns die Biometrie Sperre entschärfen und Startbereitschafft herstellen."

Etwa fünf Minuten später schweben beide Schiffe nebeneinander über dem Boden.
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Do 5. Apr 2018, 17:43

[Fortsetzung]

Fünf minuten vor Ablauf der Wartezeit erfasst der Sensor der ASP ein Schiff im Gleitflug. eine Viper Mark drei von einem Karl Reinschiffa. Die ID zeigt eine Zugehöhrigkeit zu Maya Free an und tatsächlich meldet er sich per Funk an. Nach einem kurzen Plausch ziehen die Asp und die Cobra hoch und beschleunigen. Eine Minute später ertönen zwei FSA-Knalle und die Streifen zeigen steil gen Himmel.

Erneut wird die route eingegeben und das nächste System anviesiert und gesprungen. Dann erfolgtn Tanken, Sonne scannen und sich im System umsehen. während Schagraulyn wieder mal an einer sonne darauf wartet, das ihr Tank voll tröpfel platzt sie plötzlich über Funk heraus "Jetzt habe ich ein Schiff, das mehr als zwanzig Lichtjahre springen kann und trotzdem sind das nur sechs Lichtjahre Sprünge!!!"

"Sag mal was für eine route nutzt du denn?" ... "Die automatische natürlich." ... *Lachen* "Nein, welche Routeneinstellung?" ... "Ähm... die wo man maia einträgt?" ... *räusper* "Ich meine... was hast du für eine Routenart eingestellt?" ... "Hypersprung?" ... "Schäääägggiiiii..." ... "Waaas?" ... "Geh mal auf die Galaxiskarte... dort auf das routenerstellungs Sysmbol.... und jetzt weiter unten. .da gibt es Ökonomische route, Weiteste Sprungweite und.. FSA boost... Was ist da ausgewählt?" ... "AAARGH!!!! JETZT.. Größte Sprungweite..... *hintergrund* Route wird neu berechnet *aufheul* die Hälfte an Sprüngen die HÄLFTE!!!" .... *Lachen* "Dann werden wir wohl weniger Systeme scannen."

[Zwischenspiel]
Die Frau schaut sich das abgefangene Holo an und beginnt zu grinsen. "Computer, virtuelle Realität aufbauen, Stimmmodulation aktivieren, Komunikation vorbereiten. Anruf an Liutenant Marcobson. Dragons of Blati." ...Nach gerade einmal vierundzwanzig Sekunden erscheint ein stark gebräuntes Gesicht mit hellen blauen Haaren und einer spitzen Sonnenbrille. Das knallgrüne Hemd sieht unordentlich aus, was gut darüber hinweg täuscht welche Macht dieser junge Mensch in seinen Händen hält. Er schaut erfreut aus und hört sich gut gelaunt an. "Hi Sidd. Ich bin beschäftigt. Ist es etwas wichtiges, oder können wir später reden?" ... "Hi Marlenny... naja mir ist es eine fünfhundertausend Credit ansage Wert. Aber du kaufst die Katze nicht im Sack... hier ein vorgeschmack. Abspielen der Videosequenz." ... Es erscheint ein verruaschtes Holo auf dem das Gesicht von Andy Nenhob zu sehen ist. die tonqualität ist zweitklassig und deutlich schlechter, als das was sie sich zuvor noch angesehen hat. "... haben wir den Transporter gefunden. Es sind noch fünfhundert Tonnen Reaktive rüstungen und nicht lethale Waffen an Bord. Es ist ..."

Das dunkle Gesicht im Holo des angerufenen wird immer ernster. "Du meinst das ist DER Transporter?" ... "Das war eine Direktnachricht von einem kommander der Maya free an den Referent persöhnlich. Es war pures Glück, dass einer meiner Scouts das aufgefangen hat." ... "Wo?" ... "Fünfhundert Kilo Credits.... du kennst meine Kontonummer." ... "Okay.. jetzt." Der Dragon tippt anscheinend auf einer tastatur und neben dem Computer erscheint eine halbe Million Credits als Gutschrift. ... "Wunderbar. Das Gespräch ist auf dem Weg zu dir mit beiden Seiten. mehr als zehn und weniger als Zwanzig Lichtjahre von dir entfernt. Ich denke die Mayas werden ein paar kleine Transporter und ein zwei Jäger schicken." ... "Du hast was gut bei mir... aber jetzt..." ... "Ja, ich weiß. die Zeit rennt." ... Dann schaltet die Verbindung ab.

Die Frau amüsiert sich königlich. "Computer. Neue umgebung, anruf Referent Reilly, Maya Free." ... Diesmal dauert es etwas länger und die Sekretärin versucht sie auf zu halten. erst ein "Das Angebot hat noch etwa fünfzehn Minuten einen Wert von dreihundertausend Credits.. dann nicht mehr." erlaubt es ihr direkt mit dem Chef der Oragnisation zu reden. Das recht wenig behaarte Konterfei schaut generft "Was gibt es Dolores!?" ... "In wneigen Minuten beginnt ein Angriff auf die Maya Free. Für dreihunderttausend sage ich wo, wer, und warum." ... Der referent will eigentlich schon absagen, als die Frau ein weiteres Wort sagt. "Nenhob" ... "Na gut. ich zahle." ... Sie wartet, bis auch diese Überweisung eingegangen ist. "Die dragons of Blati haben einen Scout, der gemeldet habe, er habe ein Raumschiff von einem Komanadant Nenhob gelandet gesehen, der zu euch gehört. Er sagt etwas von einem Transporter und einer abgefangenen Nachricht. Irgendetwas von Bergung. Und jetzt rüsten sich ein dutzend kleine Kampfraumer zum Start. Keine Ahnung wo genau, aber ich denke sie sollten Verstärkung schicken." ... Die Augen des Mannes werden vor Überraschung groß. "Ich.. verdammt die sollten garnichts von Nenhobs Verbndung zu uns wissen!.. .Aber Gut DANKE!!! Das rettet etlichen Piloten das Leben!" *klick*.

Die Frau lacht. "Computer.. Verbindung aufnehmen zu Schredder vom säbelzahn Squad." ... Diesmal geht eine ältere Frau in Kampfmontur an das Kom. Sie sieht müde und verschlafen aus. "Hei Kohldorf... was willst du? es ist mitten in der Nacht." ... "Ich habe ein Gefecht, wo Rasmussen sich einmischt. Eine Freibeuter-Gruppe namens Dragons of Blati gegen die Terroristen von Maya Free. Es scheint was größeres zu sein. Die ersten haben deutlich mehr Kampfschiffe, die zweiten deutlich mehr Schiffe. zum einen könnte da etwas für euch drin sein und zum anderen habe ich gehört, das Rassmussen da mitmischen will. Ich weiß nur nicht auf welcher Seite." ... Plötzlich wirkt die Söldnerin hellwach. "wie teuer?" ... "Hundertausend." ... Kurz darauf erscheint die Überweisung auf dem Konto und ein Datenfile wird losgeschickt.

Sehr zufrieden trinkt sie einen Schluck Wasser. "Computer. Anruf an Rasmussen." ... Es geht diesmal wieder schnell und ein junger nasser Mann ,der gerade unter der Dusche steht schaut breit grinsend aus dem Holo. "Ach Gerlinger. hättest du nicht eine hübsche Frau sein können? Auf deren Anruf warte ich nämlich." ... "Oh Rasmussen, pass auf, dass niemand anderes bei ihr ist, wenn sie in Ohnmacht fällt. Ich habe was von Schredder. Sie hat angeblich einen Einsatzkontrakt mit den Dragons of Blati angenommen... und ich weiß wann wo gegen wen... interessiert?" ... der Angesprochene hört mit dem Harewaschen auf. "Wieviel?" ... "Hei wir sind Freunde... für dich nur hundertneunzigtausend." ... "Ei, ich habe dir beim letzten mal ne kiste Zigarren besorgt... also mach mal halblang." ... "Jaaa gut.. weil du es bist hundertsiebzigtausend." ... "okay... Moment ich schicke es los." ... Nach zwei Minuten ist das geld auch eingetroffen und ein Datenfile auf dem Weg. "Also sei vorsichtig. ich denke sie wird mit dem Vollen Wing antreten." ... "Keine Sorge. diesmal kriege ich sie!" ... *klick* und der Schirm wird wieder dunkel.

"Computer... Textnachricht an Hill-Tours aufnehmen... Meldung . Schwere Gefechte zu erwarten auf Exigus 2 C. Ich kriege wie immer 10 % der gesammelten Materialien. Gruß Feivel." Mit einer gewissen Befriedigung legt die Frau die Fingerspitzen aufeinander. "Einen noch."

"Computer, Anruf Hollister... Universe-Twelve." ... Diesmal kommt kein Holobild, sondern nur das Symbol des Senders und eine stimme von jemanden, der gerade geht. "Hei Misses Bloom. Schön sie zu höhren.. Was gibt es?" ... "Ich habe etwas für sie, das ziemlich heiß werden könnte." ... "Okay, legen sie los. Die zehn Prozent Regel gillt immer noch." ... "Es gibt bald einen Kampf um etwas auf Exigus zwei Ceh.. Der Mond ist unbewohnt, aber zwei Korporationen werfen etliche Schiffe ins Gefecht.. dazu kommen zwei Söldner-Einheiten und... der Nenhob mischt mit." ... "DER NENHOB?" ... "Ja genau der, aus dem Gefecht bei Maya 7... und es gibt noch etwas." ... "Ich bin ganz Ohr." ... "Die haben dort einen Frachter gefunden, den beide Seiten unbedingt haben wollen aber niemand will sagen was damit ist." ... "Oh.... ich glaube ich muss dringend mein Schiff kriegen... wir höhren uns." *klick*

die Frau lacht und schlägt sich auf die Oberschenkel. "Das ist mal leicht verdientes Geld! Ich glaube ich werde noch zum Call-Center."

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Fr 6. Apr 2018, 12:25

[Fortsetzung]

Die unendlichen Weiten. Schwärze in denen Helle Punkte seit Ewigkeiten vor sich hin leuchten. Dann wird ein einzelner Stern größer und das Schiff vor ihm so winzig wie ein Stück Fliegendreck auf einer Windschutzscheibe. Es scheint wie purer Zufall zu sein, wenn zwei Schiffe immer wieder dieselbe Sonne ansteuern, tanken und sich umsehen. Und doch ist es Perfektion im Ballett der Unendlichkeit. Ab dem zehnten Sprung ist klar, dass jedes sonnensystem das man zufällierweise besucht vollständig zu scannen eine Arbeit von Wochen währe. Und so wird die Scannerei reduziert. Die sonne, und alles was in der Nähe ist wird von Schagraulyns Ruby Hawk beim Tanken aufgezeichnet. Blue Thunder fliegt in der zeit herum und schaut sich die etwas entfernten Planeten und monde an. Der riesige Treibstoff-Rüssel an der Asp sieht zwar etwas vulgär aus, aber er erfüllt seinen Zweck hervorragend.

Das Musikboard der "Rosteimer" wurde als Kopie in der Cobra installiert. Und so ist ein seltsamer Mix aus Melodien im Äther zu höhren, denn die Katzer-Pilotin hat die Musik auf Kurzstrecken Funk gelegt um das Universum daran teil haben zu lassen. Etliche Stunden vergehen, ohne einen einzigen bewohnten Planeten, oder auch nur ein anderes Schiff in Sensor-Reichweite. Dann an einer roten Sonne ertönt ein Knistern im Funk... Die Modulation ist nicht im Standard-Verzeichnis zu finden. Also fliegt die ASP näher und versucht einen Fernscan über eine Lichtsekunde.

"Alien Signatur entdeckt." ... Andy bleibt fast das Herz stehen. "Leonid... wie viel Sprünge noch bis zm bewohnten Raum?" ... "Fünf..." ... "Schägraulyn, wir müssen hier weg, ich habe Thargoiden signaturen im Scanner. wie lange brauchst du noch zum Tanken." ... "Ich bin dreiviertelvoll und kann in einer minute Springen, wenn es sein muss. Ich muss nur von der Sonne weg." ... "Dann los.. wir hauen hier ab." ... "Sicher dass die uns angreifen?" ... "wir Menschen haben zuerst geschossen... sie werden nichts anderes von uns erwarten." ... "In ordnung... ich entferne mich von der Sonne."

Kurze Zeit darauf erfolgt der Sprung. Diesmal deutlich vorsichtiger fliegt Andy sein Schiff in das System. Die Anzahl der Alien Signaturen ist steil angestiegen. Nur FSA scheinen diese Wesen nicht zu nutzen. Es sind keine FSA Sterne zu erkennen. Möglichst unaiffällig wird getankt und weiter gesprungen. Das Motto heißt. Wenn die uns erwischen sind wir Weltraumschrott. Die Mukik im Äther ist längst verstummt. Nervenzerreissende Letzt Sprünge, bis endlich der Funk zum Leben erwacht, als sie in eine Sonnensystem gesprungen sind. Es sind zwar nur automatische Ansagen, aber eine tiefe Welle der Erleichterung ist zu spüren.

Die Raumstation im System ist rot gekennzeichnet. "Betrieb eingestellt" . Als die schiffe dort vorbei fliegen um sie sich aus der Nähe an zu sehen, ist eine dieser kleinen Prospektor-Rafenerie-Stationen zu sehen. Üblicherweise drei Landeplätze und nur begrenzte Resourcen. Doch diese hier sieht zerfressen aus. Fast wie Rost oder Lochfraß. "Die thargoiden nutzen eine Waffe, welche sich durch Metallene Schiffshüllen frißt wie Säure. Es sieht danach aus, als ob die Rettungskapseln gestartet wurden." ... "Lass uns landen und umschauen."
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Sa 7. Apr 2018, 10:28

[Fortsetzung]

"Das ist gefährlich und wir sind alle müde." ... Andys Worte hallen noch eine Weile in ihr nach, denn er hat recht. #Ich bin unkonzentriert und müde, aber wir sollten besser Weiterfliegen. Es ist also die Chance uns die Station an zu gucken.# ... "Bleibt ihr im sicheren an bord, ich schaue mich alleine um." ... Nach diesen Worten mus sie grinsen. #Die beiden sind genauso neugierig wie ich. Vielleicht sogar mehr. Na mal sehen, wie lange die sich beherrschen können.# ... "Na gut, ich komme Mit und Andrea gibt uns mit der blue Thunder Deckung." ... #harharhar# ... "Ja gut.. aber zieh dir was warmes an. *Spott*"

Die cobra steht auf einem der zerstörten Landefelder und die Kufen haben sich magnetisch arretiert. Es ist kein Licht, oder Kontrolllämpchen zu sehen. Nicht einmal eine Notbeleuchtung. In der Entfernung kann sie die ASP auf dem mittleren Landeplatz anfliegen sehen, bevor das Schiff hinter der Kante der Station verschwindet. Dann verläßt sie das Schiff durch die Bugschleuse und klettert die kleine Leiter herunter. Der Boden scheint fest zu sein und so läßt sie sich herunter auf alle viere und geht so vorsichtig zu dem Riss in der Plattform.

Die Dunkelheit stört sie kaum. Nur das farbliche Sehen hat sich völlig auf Graustufen verändert. Der Rand des risses sieht seltsam aus. Also fasst sie ihn lieber nicht so an, sondern hält erst ein paar andere Dinge dagegen. Ein Resttück eines Kabels, Ein Stück Plastik, Etwas Alluminium, etwas stahl und zuletzt Raumschiff Komposit. Doch was auch immer es war, als es aktiv war. Jetzt hatte es damit aufgehört. "Die Thargoidensäure hier scheint inaktiv." ... "Ich werde besser mit dem Manöversystem fliegen. Aber gut zu wissen."

Mit einem Sprung über zwanzig Meter springt sie in den Schacht und landet an der Wand des darunterliegenden Hangars. Dieser ist bis auf Trümmer leer. #Vermutlich hat das gelandete Schiff es noch heraus geschafft. Die Plattform im Landeplatz fehlt.# ... "Hier ist noch ein Schiff. Es fehlt die Hälfte, aber es war Wohl mal eine Igel. Oh das war wohl ein Verteidiger. Es hat hier zu wenig Spuren von Metallfraß im Hangar. Nur dort wo etwas von der Hülle auf den Boden getropft ist. Und bevor du fragst. sie sieht nicht flugfähig aus. Ich schaue mich weiter um."

Die Ausgangsschleuse des Hangars ist versiegelt und es gibt keinen Strom. Dafür gibt es aber genug Löcher an den Wänden durch die sie hindurch kann. Vereinzelte Notleuchten glimmen immer noch vor sich hin und hüllen die gänge in eine düstere Friedhofs-Athmosphäre. An etlichen Fluren sind Athmosphärenschilde zu erkennen, die jetzt ausgefallen sind. Als dies passierte hat es Müll aus dem inneren der Station herausgesaugt, der nun überall herumtreibt. Es dauert nicht lange, die ersten Toten zu finden. einige sind entsetzlich entstellt und regelrecht zusammengeschmolzen, während andere eher aussehen, als währen sie von Flammen gebadet worden. .. #ganz schön gruselig hier#. ... Etliche der verbrannten tragen leichte Raumrüstungen und Werkzeuggürtel. Waffen sind nicht zu sehen. ... #Das Werkzeug könnte mal hilfreich sein# ... Ohne Probleme sammelt sie drei Gürtel und einiges an Werkzeugen ein, dass hinein gehört. Nur der Transport ist problematisch, da sie dies aussen an Anzug befestigen muss und dieses zusätzliche Gewicht ihre Beweglichkeit verringert. "Ich habe Werkzeug-Gürtel und etliche tote Techs gefunden. Wie es scheint haben die Athmosphärenschlde noch eine Weile gehalten nach dem Gefecht. Die hier sind alle direkt getötet worden und nicht durch das Vakuum." ... "*belegte Stimme* Da hatten sie aber Glück. Das hatten andere hier nicht. Es gab wohl zu wenig Rettungskapseln." ... #Oh je, das hört sich nicht gut an. Ich bin nicht sicher, ob ich das wirklich selbst sehen will.#

Dann erreicht sie die Haupthalle. es schweben Feldbetten in der Luft und einiges an Gepäck. In der Nähe treibt ein geöffneter Med-Koffer, der halb geplündert zu seien scheint. ... Das hier sieht aus als hätten hier Flüchtlinge gelebt, bis die Feinde kamen." ... "AAAAAAAAAAAAAAAHHHHH!" ... Sie wirbelt herum und läßt den Funkpeiler laufen und hetzt los. Einmal durch den Raum und allem Müll ausweichen. Ihr herz klopft aufgeregt. ... "Schon *räusper* schon gut... ich habe mich nur erschreckt." ... Das Abbremsen erfolgt nach der Bowling-Kugel.Prinzip. Etliche Rucksäcke die festgebunden waren an einem Pfeiler reißen sich dabei los und wirbeln wie der anfang einer Lawiene durch den Raum. Einer der Rucksäcke öffnet sich und ein Strom von Plastik-Münzen strömt heraus, wie ein Wasserstrahl aus einem defekten Wasserschlauch. #Ob die jetzt noch etwas wert sind?# Sie springt diesem Rucksack hinterher, krallt sich hinein und reitet auf ihm wie Münchhausen durch den Müll im Raum. Dabei schaut sie in den offenen Rucksack und findet etliche Tüten mit Plastikmünzen sowie vier undurchsichtige Raumfahrer-Flaschen. Zwei kleine Klebstreifen aus dem ersten Werkzeug Gürtel beenden das Problem mit dem Münzenstrom.

"Was suchst du hier eigentlich, Kleine?" ... "Nichts bestimmtes.. ich will mich nur umesehen um zu wissen was auf uns zu kommt." ... "Suchen wir die Brücke." ... Es gibt etliche Türen, welche den Zugang zum Inneren hätten verhindern müssen, aber jemand hatte die Notkurbel benutzt. In den folgenden Gängen ist die Zerstörung nicht ganz so schlimm. und irgendjemand musste die Versiegelung aufgebrochen haben. Dann erreichen beide eine art durchsichtiges Plastikzelt vor einer Schleusentür. Es ist zu erkennen, das Dahinter eine Athmosphäre ist. Es gibt eine Folienscheusentür, bei der sich mehrere folien über einen Körper legen und so den Druckverlust gering halten, ohne dauernd voll und leer pumpen zu müssen. Das System hat sogar noch Energie. "Wir können umkehren. Hier wurde evakuuiert. Das muss deutlich nach dem Angriff gewesen sein. Wenn dort noch jemand gelebt hat, dann haben die mit Sicherheit das Logbuch ausgelesen und mitgenommen." ... "Ja, ich glaube du hast recht. Lass uns zu den Schiffen zurrück kehren." ... #Er klingt erleichtert. also gut.. Rückzug# ... "Reicht dein Sauerstoff noch?" ... "Ja, problemlos. Was ist bei dir?" ... "Kein Problem."

Etwa fünf Minuten sind sie beide zurrück an den Schiffen und Schagraulyn verstaut ihre Fundsachen erst einmal im Frachtraum, bevor sie die Cobra wieder hoch fährt. "Noch drei Sprnge....."
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » So 8. Apr 2018, 10:16

[Antworten]

Zwei Schiffe tauchen an der ersten Sonne mit einem Knall auf. Die Riesige Weiße Kugel überschüttet die Schiffe mit kaskaden von Licht. Während die Cobra zu tanken beginnt dreht die Asp schon ab und schaut sich um. Die zweite gelbe Sonne und die dritte orange Scheinen Planatenlos zu sein. Dann die ersten Kontakte. Ein FSA Stern in fünf Lichtsekunden. Mehrere in achtzig Lichtsekunden und ein Peilsignal von Stationsstärke.

"Es scheint, dass wir Menschen gefunden haben. Ich kriege etliche Signale herein. Schiffs-IDs.. eine Station. Kopernikuss Abserwattori.. Schäggy *begeistert* wir haben es geschafft und sind in den Pleijaden!" ... Sie runzelt die stirn und richtet ihre Ohren wieder auf. #Mal abgesehen von weniger Schiffsverkehr sieht das hier nicht so anders aus als da wo wir herkommen.# ... "Toll! Lass uns mal dort an der Station andocken." ... "geht klar. ich fliege schonmal vor. tanken wir dort." ... #Ja, ist eine Idee.# ... "In ordnung ich drehe ab und fliege zur Station." ... "Denk dran, alles was wir hier scannen können wir in der Bubble für teures Geld verkaufen. Wir sind hier viel weiter weg." ... #wurde das hier noch nicht oft genug gescannt?# ... "Klaro" ... Schagraulyn grinst bei der Begeisterung von Andy und Andrea, nur weil sie irgendwo hin geflogen sind, wo sie noch nie waren.

Der anflug ist problemlos, ausser, das es furchbar grell ist, selbst wenn sie achtzig Lichtsekunden von der Sonne weg sind. Die Station glitzert in der Schwärze des Alls wie ein Diamant. Natürlich kommt der spruch, der sie darauf hinweist, dass sie sich anmelden sollen, doch dann passiert etwas irritierendes. Die Landeanfrage wird abgelehnt mit der Begründung, dass das automatische Docking System ausgefallen ist und die Station sich im Reparaturmodus befindet. eine normale menschliche stimme meldet. Sie hört sich irgendwie müde an.

"Kopernikus Observatorium... Fluglotse drei. Roger Uniform Bravo... Wenn sie einfliegen wollen tun sie das auf eigene Gefahr. Ich habe gerade den Landeplatz elf im Angebot. Es gibt einen funktionierenden Transport zum Hangar und die Kufenverriegelung funktioniert noch. Ich lotse sie über Funk rein, da die Peilstrahlen ausgefallen sind." ... Schagraulyn klappt der Unterkiefer weg. Dann schaut sie sich die Station etwas genauer an. Es sind etliche Löcher zu sehen, Der Reaktor der Station scheint aus zu sein. #Notstrom?# ... "In ordnung ich fliege herein." ... "Bleiben sie unter hundert, wen nsie durch den Schlitz sind. Da sind Reparaturcrews draussen. Ihr Landeplatz ist dann schräg rechts, wenn sie die Ausrichtung bei behalten."

Der Anflug dauert ungewöhnlich lange, da auch die Holo-Marker der Landeplätze aus sind. Aber tatsächlich setzt sie auf und die Arretierung der Plattform greift zu und sichert ihr Schiff. Von innen sieht die station in noch schlechterem Zustand aus. Es fehlen ganze Steilen und man kann die geflickte Aussenhaut sehen. Hundert ode rmehr Raumanzüge und genauso viele Robotter sind dort am Arbeiten. Auf den Landeplattformen selbst ist niemand zu sehen, außer auf jenen, die in Reparatur sind. Ohne sich zu verabschieden beendet der Lotse den Direktfunk und holt Andys Asp herein.

Der Hangar ist in schlechtem Zustand. Etliche verkleidungen sind abmontiert worden und vermutlich an anderen Stellen der Station verbaut worden. Rohre, Leitungen und Lüftungs-Kanäle schauen sie ungeschützt an. Die Systeme der Cobra gehen auf Schlummermodus. #Jetzt ist der richtige Moment# Sie rollt sich aus der Pilotenliege und steht auf. Dann geht sie zum Waffenschrank und nimmt die silberne Pistole heraus, welche sie in dem Tresor des Transporters gefunden hatte. Das Ansteck Halfter passt zu einem Steckplatz ihres Anzuges, so dass er an ihrem Rücken knapp über der linken Pobacke hängt und mit links gezogen werden kann. Sie öffnet noch einen Beutel mit Plastchips und steckt sich einige davon in die Aussentaschen. Dann verläßt sie die Cobra und achtet auf eine subere Verriegelung. #Nicht, dass es hier Plünderer und Diebe gibt.#

Die Gänge der Station leuchten im Notlichtblau. Es gibt Stellen, an denen die Zerstörung nicht sichtbar ist, wenn gleich auch die Transportsysteme meist nicht funktionieren. Sie will gerade links abbiegen, um zu Andy zu gehen, als sie rechts eine Gestallt mit einem Schweif um die Ecke verschwinden sieht. ... #Moment, was war das???# ... Für fünf Sekunden ringt sie mit sich, bevor dann ihre Neugierde siegt. Ein halbes dutzend Menschen in Overralls, die ziemlich gelitten haben kommen ihr entgegen und grüßen mit einem Antippen zweier Finger an die Stirn. #Was heißt das jetzt?#

Sie guckt um die Ecke an der gerade die Gestallt verschwunden ist und hört Lärm, der aus der Richtung erschalt, in welche der Gang geht. ... #Musik? Wo ist der Typ?# ... Langsam und aufmerksam geht sie den Gang entlang, bis linker Hand ein Durchgang in einen Raum ist, in dem die Musik spielt. Er ist etwa sgrößer, es gibt Tische, Holobilder sind zu sehen und ein gutes dutzend Menschen bewegen sich zur Musik. Auf den Tischen stehen Behältnisse in denen verschiedene Flüssigkeiten zu sehen sind. Zwei Frauen in recht geringer Bekleidung und ohne Körperfell tragen Platten auf denen volle Gläser stehen und welche sie gegen die leeren austauschen. An der Wand steht ein gespaytes "SPEKTAKULUM-BAR". Also tritt sie ein und aktiviert einen Peilsender für Andy und Andrea und versendet eine Textnachricht. "Ich bin in der spektakulum Bar"

Die Beleuchtung flackert stark und wechselt andauernt ihr Lichtfarbe. #sollte man mal reparieren# In der Ecke hinter dem Tresen läuft ein Fahrzeug-Reaktor von gut einer Tonne und versorgt diesen Raum, sowie vermutlich eine ganze Sektion der Station mit Energie. Es gibt etliche Menschen im Raum, die gerade verheilte Wunden und Verbrennungen haben. Einige tragen noch Raumanzüge und rund die Hälfte trägt Waffen offen sichtbar. Niemand stört sich daran. Einige der Gestallten schauen zu ihr auf. Manche grinsen sie an, zwei machen einladende Handbewegungen, aber sie geht durch bis zur Bar. Der Robotter dort schaut sie an. "Wie wollen sie bezahlen?" ... sie greift in eine der Aussentaschen und holt einen Plastchip heraus. .. "Habe ich noch nicht entschieden. Was ist das wert?" ... der Robotter scannt die Münze ... "Das ist Spielgeld... Casino... Onsidian Orbitals. Ich biete ihnen fünfundzwanzig Prozent." ... "Wieviel ist das in örtlicher Währung und Wie sind die Preise hier?" ... "Die Münze hat einen Wert von zehn Credits... sie kriegen dafür von mir zweihundertfünfzig Sternchen. Die Drinks hier kosten zwischen einem und zehn Sternchen. Dort hinter mir hängt die Liste."

Sie schaut kurz auf die Liste. "Also gut.. die eine hier für alle. Ich spendiere also was zu trinken für alle, denn meine Freunde und ich haben was zu feiern. Der Zweite ist für das was meine beiden Freunde und ich so alles haben wllen.... und der dritte ist für dich, wenn du mir sagst wo ich das Fellbedeckte Wesen finde, was hier herein gekommen ist." .. Sie legt noch zwei Münzen hinzu. ... Der Robotter streicht die Münzen ein und legt sie in einen Kasten hnter der Theke. " Es ist seit einiger Zeit kein Fellbedecktes Wesen herein gekommen, aber sie meinen vermutlich Meikrofeng. Der gehört zu einem Raumschiff, ,dass hier öfters landet."

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » So 8. Apr 2018, 22:26

[Fortsetzung]

Sie schaut den Robotter noch ein paar Sekunden an. Dann dreht sie sich um und läßt ihren Blick durch die Bar schweifen. Der Robotter stellt ihr ungefragt ein Glas hin, in dem eine seltsame rosa Flüssigkeit ist. Sie ist nicht durchsichtig, wie die meisten anderen und sie überlegt, was sie jetzt damit tun soll, als der Bar-Robotter sagt. "Für Meikrofeng. Sowas trinkt der. Und was wollen sie?" ... #Tja gute Frage# ... nach einem Blick auf die Karte, welche ihr nichts sagt. "Ich nehme eine Taurischen Blattschuss." ... "Mit oder ohne Zündfunken?" ... #????# ... "Ohne *bestimmt*" ... Anderthalb Minuten später steht ein Glas vor ihr, dessen roter Inhalt von schwarzen Schlieren durchsetzt ist. Sie überlegt noch was sie jetzt damit tun soll, als sie aus den Augenwinkeln jemand durch die Tür kommen sieht.

#BLAU!?!# ... recht auffällig schaut sie das Wesen an, was eine ziemliche Ähnlichkeit mit einem Katzer hat. Aber mit seinem grau-blauem Fell, den Tiegerstreifen, einem deutlich dickeren aber weniger beweglichen Schwanz, den weißen Shorts, und der hellblauen Weste, kann sie einige Unterschiede erkennen. # Er ist größer und vermutlich stärker als ich. Auch sein Fell ist dicker... und er trägt eine Waffe... eine doppelläufige Paralysator-Schrotflinte. Kurze Reichweite aber ein ziemlich erkliger Streubereich. Und er kommt her.#

Der fremde Katzer geht an den Tanzenden vorbei und hält ganz genau neben Schagraulyn an. "ich.." bevor er aussprechen kann, steht das Glas mit der rosa Flüssigkeit vor ihm und sie schaut ihn an. ... Er macht den Mund mit den Reißzähnen wieder zu und schaut sie an. .. "Geschenkt oder kostet das was? " ... in ihrem Helm wackelt sie mit den Ohren und grinst breit, während das Menschen-Gesicht im Helm nur freundlich und unverbindlich lächelt. "Ja." ... "Ja was?" ... Das Menschen-Gesicht im Helm grinst breiter. "Entweder das eine doer das andere. Entweder ist es geschenkt, oder es kostet etwas."

Der blaurau getiegerte Katzer beginnt zu grinsen. "Das ist nett und ich wähle geschenkt" dann trinkt er die erste Hälfte des Glases und leckt sich das Zeug aus den Barthaaren. ... "Aaah tut das guut. *handhinhält* ich bin übrigens Meikrofän." ... Vorsichtig ergreift sie die krallenbewehrte Hand ... "Scha-grau-lün ... van Zoff. Und ich bin neugierig Meikrofän... du bist von einem Schiff?" ... Microfan schaut auf die Hand in seiner Pranke, welche in einem recht stabielen Raumanzug steckt. "Ich heiße Mikrofän... nicht Mikrofän... das ist ein wichtiger Unterschied. Und ja.... die Deeanna ist meins... wir sammeln Zeug ein hier und liefern einen Groß Teil hierher für Reparaturen." ... #Wo ist jetzt der unterschied im Nahmen?# ... "Deins? Gibt es denn kein Problem hier, wenn ein Katzer mit Waffen hier herum läuft und ein eigenes Schiff hat?" ... Die Haare des getiegerten Katzers richten sich auf. "Hei! ICH BIN KEIN KATZER!! ICH BIN EIN TIEGER!... *grollend*" ... Sie zuckt etwas zurrück.. "Schon gut... ich..." ... von einem Tisch ruft jemand herüber. "Hei Mädchen, lass ihm seinen Willen. Es ist sein Schiff, er ist kein Haustier und dieses Spielzeug an seinem Gürtel ist eine echte Waffe und kein Spielzeug... Oder sein Kommander fliegt hier keine Rohstoffe mehr her... "

Schagraulyn guckt kurz nach links, dann wieder zu dem Katzer, der mit den Augen rollt. "Ach so... ist das.... Was ist das denn für ein Schiff?" ... "Ein Kampffähiges mit Frachtraum. Weiß Lackiert *stolz* und hat blaue Tiegerstreifen drauf!" ... "Typ?" ... "*Sich aufrichtet und das Glas leer trinkt* Eine ANACONDA!" ... sie setzt ein ascheinend beeindrucktes Hologesicht auf. "Ziemlich groß... ich fliege nur eine Cobra... harmlos, hübsch lackiert... " ... "Moooment... doch nicht das Quietschlila stachelige Ding?" ... "hihihihihi. doch genau DIE!" ... einem der Raumfahrer an den Tischen entfährt ein Pruster, der sein Gegenüber genau im Gesicht trifft und zu einer nahezu sofort losbrechenden Schlägerei führt.

Innerhalb von Sekunden springen die Leute auf und geben irgendwem eine Faushieb ab. Der Robott-Barkeeper schickt ein elektronisches Geheule ab und mehrere Menschen springen zur Seite und in Deckung. Es werden weder Schusswaffen gezogen, noch Klingen oder ernst zu nehmende Nahkampfwaffen. Plastikstühle, Kunststoff-Gläser, eine Leuchstoffröhre und sogar ein Feuerlöscher hingegen finden rege Verwendung. In dem Chaos kämpfen Microfan und Schagraulyn gute zwanzig Sekunden Seite an Seite, wobei der getiegerte Katzer wohl eine Menge Spaß dabei hat mit seiner ausgeprägten Körperkraft irgendwelche Leute an sich heran zu ziehen, sie an zu knurren und dann gute drei Meter durch die Bar zu werfen. Schagraulyn hält sich zurrück, weicht den Schlägen mehr aus oder blockt die Schlagwaffe mit einem schnellen Griff, während die andere Hand einmal zustößt und Hals, oder Solarplexus trifft. Meist taumelt derjenige nach Luft ringend zurrück.

Andy und Andrea haben normale Kleidung angelegt. Keine Waffen und folgen dem Peilsender zur Bar. Sie sind gerade drei Meter vom Eingang entfernt, als der Erste durch den Ausgang fliegt und an der gegenüberliegenden Wand zu Boden kracht. Sie bleiben stehen, schauen sich gegenseitig an und nahezu gleichzeitig sprechen sie nur ein Wort. "Schäggy?" .. von drinnen ertönt ein bösartiges Knurren, mit bleichem Gesicht springt Andy vor den Ausgang und schreit "SCHÄGGY... AUS!!!" ... dann erst sieht er wie die ganze Bar innehält und ihn ansieht. Auch Schagraulyn hält inne und läßt den Mann los, der rückwärts taumelt und röchelnd auf die Knie geht. "Ich wars nicht eeeeehrlich."

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Mo 9. Apr 2018, 15:43

[Fortsetzung]

Sie steht in der Nähe der Theke, wo der Robotter gerade sein elektronisches Geheule beendet und schaut Andy mit einem Bettelblick an der natürlich hinter dem Holo-Bild einer jungen Menschenfrau nicht zu sehen ist. Aussenstehende sehen nur das, was der Helm sie sehen läßt. Eine bezaubernd und freundlich Lächelnde blonde Frau. Andy schließt kurz die Augen und athmet einmal tief durch. Dann wendet er sich dem erstbesten Raufbold links von sich zu deutet mit seinem Zeigefinger und einem grimmigem Gesicht auf denjenigen und schnauzt ihn nach bester Mariene-Schleifer Manier an.

"WIE IST IHR NAME SOLDAT! .... MIR EGAL WIE SIE HEIßEN! ...WARUM BRINGEN SIE MEINER KLEINEN PILOTIN DORT BEI WIE MAN RAUFT UND PRÜGELT?!? WO HABEN SIE DENN IHREN VERSTAND SITZEN! HINSETZEN UND ICH WILL KEINEN MUCKS MEHR HÖHREN!" ... mit Elan dreht er nach rechts und schnauzt das nächste verwirrt und etwas hilflos guckende Opfer an. Eine der Bedienungen nimmt dem Klimatech den Feuerlöscher aus der Hand und drückt ihm ein halbvolles Glas "Grün-durchsichtig mit etwas Schaum" in die selbige. Andrea betritt die Bar etwas weniger forsch, dafür aber mit einem breiten Grinsen, so als ob ihr das ganze irgendwie bekannt vorkomme. Tatsächlich setzen sich die Streihähne wieder und schauen etwas betroffen und schuldbewusst. Es werden etliche schnell eingegossene Gläser auf Tische gestellt, damit die Gedanken der Gäste sich wieder harmloserem zuwenden. Dann erreicht ein Andy, der aussieht, als würde er gleich explodieren, die Theke. Mit einem Schritt tritt der getiegerte Katzer schützend vor Schagraulyn. Gut einen Kopf größer als Andy und auch durch das Fell deutlich breiter in den Schultern weicht er doch ein wenig vor dem kleineren Explorer etwas zurrück.

"Wir haben nur geredet... als sich jemand verschluckt hat und seinen Drink durch die Gegend geprustet hat." ... tatsächlich sieht es so aus, als ob ihm dieser Mensch unheimlich sei. Andrea steht ein paar Meter abseits und hält die Hand vor den Mund um nicht laut los zu lachen. ... "Jemand verschluckt sich und plötzlich bricht hier eine Schlägerei aus. Und das soll ich so einfach glauben?" .... "Jaaahr.. sollst du..." ... dann dreht Andy er den Kopf zu Andrea und schaut sie fragend an. Diese hebt beide Hände spreizt alle Finger ab und flüstert ertwas von "Zehn auf der Colonell-Skala"... mit einem Gesicht, das deutlich weniger Wut und Wahnsin zeigt schaut er den großen mit blaugrauen Tiegerstreifen-Fell bedeckten Kerl vor sich an. "Dann will ich das mal tun. ... Ich bin übrigens Nenn-Hob... Kommander Nennhob ... und mit wem habe ich das Vergnügen? *Hand hin hält*" .... vorsichtig greift der Katzer zu und gibt einen sanften Händedruck. "Meikrofän... mir gehöhrt die Deeanna..." ... gerade als Andy ansetzt um zu fragen, lugt Schagraulyn hinter dem großen Kerl hervor und schüttelt langsam aber deutlich verneinend den Kopf. "Hi Paps... der ist groß, aber lieb." ...

Andrea muss husten, als habe sie sich verschluckt und auch Andy benötigt ein paar Sekunden um sich zu fangen. Vor allem weil die krallenbewehrte Pranke ihn an der Schulter fasst und freundschaftlich zudrückt. "Ach sie sind der Vater. Ich dachte schon sie seien ihr Vorgesetzter. Wissen sie was? ich mache uns einen Tisch frei und wir setzen uns alle zusammen. Sie.. ich und ihre beiden Töchter." ... Andy fühlt sich für ein paar Sekunden so unendlich alt, dann reißt er sich zusammen. "Gut machen wir das so... ich muss nur etwas Geld eintauschen." ... "Alle sgeregelt Paps... wir haben freies Essen und Trinken. hier.. und heute." ... dabei deutet Schagraulyn auf den Robotter, der gerade Gläser in den Spül-o-mat einräumt.

Microfan geht einmal durch den Raum, bleibt vor einem Tisch mit fünf Stühlen stehen, an dem ein einzelner schlanker Tech sitzt. Dann beugt er sich vor und stützt sich auf den Tisch auf, so dass er dem Mann in die Augen schauen kann, der versucht ihn zu ignorieren. Danach ertöhnt ein lautes knurrendes Brüllen, dass dem Mann das Glas vor Schreck aus der Hand fällt während er aufspringt und rückwärts weg taumelt. Grinsend dreht sich der Katzer um "Ich wusste es doch. Einmal Bitte sagen hilft." ... dann hebt er den umgefallenen Stuhl auf und setzt sich zufrieden an den Tisch. Schagraulyn geht durch die Bar und nimmt dabei den Becher mit ihrem "Blattschuss" mit. Zu dem Vertreibenen sagt sie mit einem bezaubernden Lächeln. "An der Bar gibt es noch immer Freigetränke. Je früher du dir eins holst, desto eher hast du die chance, noch ein weiteres zu kriegen." ... Der Mann brummelt etwas von "Das ist ja auch das Mindeste." und geht sich tatsächlich etwas neues bestellen.
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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Di 10. Apr 2018, 18:20

[Fortsetzung]

Sie setzt sich auf einen freien Stuhl neben den getiegerten Katzer und stellt das Glas auf den Tisch. Andy bleibt noch etwas an der Theke stehen und bestellt einen Airisch Koffi, bevor er damit zum Tisch schlendert. Andrea greift sich von einem Tablett ein Glas mit einer undurchsichtigen blauen Flüssigkeit. Microfan hebt seine rechte Pranke in die Luft... "Wirt.. noch eine Erdbeermilch!"

Andy wirft noch einmal einen Blick auf die Liste der Getränke, kann jenes Getränk dort aber nicht endecken. Dann wendet er sich dem großen Katzer zu "Milch? Hier draussen?" ... "Klar. Es wird doch nicht alles hier importiert. Die ist zwar teurer als alles andere, aber ich lebe halt gerne exclusiv, *breit grinst* Und was treibt euch hierher? Das gute Essen? Die übervollen Werften? Die günstigen Grundstückspreise? Oder einfach die nette Nachtbarschaft?" ... statt Andy antwortet Schagraulyn "JA!" *belustigtes Grinsen* ... "Was ja?" ... "Entweder, oder *treuherzig guckt* " ... Microfan wirft ihr einen abschätzenden Blick zu. Dann kneift er die Augen halb zu. "Ich habe dich vorhin beschützt... da habe ich doch bestimmt eine aussagekräftige Antwort verdient. Oder?" ... "Also gut... ich gebe dir eine Aussagekräftige Antwort... und dann beantwortest du mir eine Frage ehrlich und sofort. Deal?" ... Der Schwanze des getiegerten Katzers peitscht einmal hin und her und wischt einen leeren Stuhl weg. "Deal!"

"Also gut... die Wahrheit ist... ich habe keine Ahnung warum wir hier hin geflogen sind... ich bin nur mitgeflogen..*Kopf schräg legt*. Jetzt komt meine Frage. Was genau würdest du keinem Fremden verraten wollen?" ... Microfan athmet einmal tief ein ob der Frechheit. Dann knurrt er und fixiert sie. Während sie ihn anscheinend weiter freudig anstrahlt. "Den Sicherheitscode von meiner Deeanna..." .... "Und wie lautet der?" ... "Das währe eine weitere Frage und die liegt ausserhalb des Deales.*grimmig* " ... "hihihihihihihihi" Schagraulyn windet sich anscheinend vor Vergnügen.. "Stimmt, aber ich war nah dran... hihihihihihihihii." ....

Andrea beugt sich zu Andy herüber und flüstert ihm etwas zu. "Sag mal flirtet die Kleine gerade?" ... Bevor dieser antworten kann ruckt Schagraulyns Kopf herum. "Nein tu ich gaarnicht! .. Ich ... ich spiele nur ein wenig... mache.. Konversation.. .. sozialverhalten ohne Schlägerei." ... Andy nickt bedächtig "Ja Schagraulyn ... das.. ist uns klar." ... Mit einem Ruck richtet sie sich auf und überlegt, was sie jetzt darauf antworten soll. ... "Da fällt mir etwas ein." ... mit einer schnellen fließenden Bewegung zieht sie die silberne Impuls-Laser-Pistole aus dem Rückenholster und hält sie mit nach oben gerichtetem Lauf in der linken Hand. ... Andrea und Microfan athmen scharf ein, während Andy´s Bewegungen einfrieren. "Schäggy... das wird dir auch nicht helfen ... Da wartet ein ganzer Tag Bodencrew-Dienst auf dich."

Sie senkt die Waffe und legt sie auf den Tisch. "Eigentlich wollte ich dir diese hübsche Pistole als Wilkommen in den Pleyaden-Geschenk geben... Aber jetzt kommt mir gerade der Gedanke damit erst auf landende Schiffe zu schießen, wenn die mir zu nahe kommen. *amüsiert*" ... Microfan guckt irritiert zwischen Andy und Schagraulyn hin und her. "Wieso hat sie Bodencrewdienst, wenn sie ein Raumschiff hat? Ist es kaputt und die Reparatur zu teuer? Ich meine.. Ihr wisst, dass es hier einen Gebraucht-Raumschiff-Händler gibt?" ... die drei anderen gucken den großen irritiert an. "Gebrauchtraumschiffhändler? Das ist doch der letzte Schrott!?!" ... Der Angeschaute schüttelt verneinend den Kopf. "Nein. Es kommen immer wieder Explorer her mit ihren teuren aber zerbrechlichen Explorerschiffen. Ein Raumboot mit dem Groß-Schiff liefern zu lassen dauert eine Woche und kostet ein Höllengeld, zumal es mit nagelneuen Schiffen und Modulen für den Verkauf voll ist. Wenn die Explorer dann wieder nach Hause fliegen müssen die meist ihr Zweitschiff hier lassen, weil ein Rücktransport z teuer ist. Da kommt der ins Spiel. Er gibt rund achtzig Prozent des Wertes und verkauft es für fast zweihundert Prozent. Oder er vermietet es für etwa hundert Prozent und begründet es mit Lieferkosten." ... Andy ächzt "Rent a warship." ...

#Uha, das Gespräch hat sich gewendet... hoffentlich hat er vergessen, dass ich Schiffe beladen soll.# ... "Und wo gibt es diesen Gebraucht-Raumschiff-Händler?" ... "Oh, den gibt es genau hier auf der Station... auf Copernikus Observatorium. Wenn ihr wollt mache ich euch mit ihm bekannt." ... "Das währe vortrefflich." ... Andy´s Augen wandern von der Pistole auf dem Tisch zu Schagraulyn. Mit einer schnellen Bewegung schiebt sie ihm diese zu. "Habe ich gefunden." ... er nimmt sie in die Hand und betrachtet sie eingehend. "Impulse-Laser. Militär-Version.. Versilbert... Verzierungen... eine schöne und bestimmt ziemlich teure Waffe, die man nirgends legal erwerben kann. Die werden verliehen wie Orden." ... #Und? gefällt sie dir?# ... "Und?" ... "Cool, dann habe ich jetzt zwei davon. *breit grinst und sich die Pistole ansteckt* Und was hast du für Andrea? *spöttisch* vielelicht eine andere Pistole in deinem Raumanzug versteckt?" ... #Was??? meine schwere Blasterpistole?. neineinein.# ... "Ihr seit doch verheiratet *rausred* also gehört jedem von euch beiden alles was der andere hat.. somit habe ich gerade jedem von euch eine silberne Pistole geschnekt.." ... Microfan hört so gespannt zu, dass er erst im Nachhinein mitbekommt, was da gerade gesagt wurde. Dann entfährt ihm ein "Ups... "

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Re: [RP-Roman] Warpstone I "Es beginnt mit Dunkelheit"

Beitragvon Schagraulyn » Mi 11. Apr 2018, 16:25

[Fortsetzung]

Sie kann sehen wie der getiegerte Katzer Andrea und Andy abwechselnd anschaut und sich anscheinend Gedanken darüber macht, wie eine anscheinend so junge Menschenfrau zu einem anscheinend so alten Menschenmann passt. Auch, ob der Mann vielleicht einfach nur krank oder häßlich ist. ... #Man kann seine Gedanken fast besser sehen als wie bei mir.# ... "Ach mach dir keine Sorgen Meikrofeng... die kommen nur von unterschiedlichen Planeten. Das liegt an Wetter, Athmosphäre und Gravitation, sowie Sonnenwinden und Kontaminationsgraden *lüg*." ... "*baff* Ach so... na dann konnte ich das ja nicht erkennen. Und ich heiße Meikrofän..." ... ihre Ohren wackeln belustigt. "Ja, schon in Ordnung Meikrofeng. Du kannst ja nichts dafür. Aber du wolltest uns die Kontaktdaten des Gebraucht-Raumschiff-Händlers geben." ... Der Katzer nimmt seinen Komunikator heraus und bereitet eine Datenfilesendung vor. "Meikrofän..." und schickt sie zu Andy, der direkt reagiert und sie in seinem Armband-Com abspeichert.

"Danke sehr... das wird uns weiter helfen." ... "Warum sind sie jetzt dann eigentlich hier? Wenn ihre Tochter es nicht einmal weiß, muss es ja ziemlich heikel sein." ... Andrea flüstert, "Neugierig wie eine Katze." und Andy nickt kaum merklich. "Oh nichts weltbewegendes. Wie sind Forscher und gerade hier sind wir auf eine fremde Spezies gestoßen. Wenn es etwas besonderes gibt, findet man es hier. Neue Technologien, Metalle, oder einfach nur Sachen die zurrück gelassen wurden." ... "Kennen sie Meta Metalle?" ... "Habe ich schonmal von gehört. Ja, aber ich weiß nur, dass sie härter sein solen als unsere Raumschiff-Hüllen." ... "Hmmm... kennen sie Felizitas Fernseher?" ... "Nein, sagt mir nichts." ... "Die ist eine Ingineurin. Sie lebt in Deziatt auf der Ferngucker Tinte... seltsamer Name für eine Station, ... ich weiß, aber so ist sie nunmal. Sie baut die besten Hypertriebwerke der Galaxis.. oder besser gesagt sie baut normale zu wirklich gutem Zeug um. ... Und ... sie steht total auf diese Metametalle. Ich bin mir sicher, wenn ihr damit bei ihr aufkreuzt, wird sie euch empfangen und euch eure Triebwerke umbauen." ... #Er sieht richtig stolz aus. Ist das geheimes Wissen?# ... "Hmm dann fehlt uns ja nur noch die Möglichkeit, diese Metalle zu kaufen. Weißt du da vielleicht auch was?" ... der Katzer sonnt sich in der Auferksamkeit. "Natürlich. Hätte ich sonst davon erzählt?"

Das Gespräch dauert noch gut zwei Stunden, bevor Microfan mit der Sprache und den Koordinaten heraus rückt. Es ist klar erkennbar, wie sehr er Gesellschaft und Anerkennung genießt. ... #Da scheint er ja ein völlig normaler Katzer zu sein."# ... Doch dann ist es Schagraulyn, die immer müder wird und fast am Tisch einschläft. Anscheinend fordert die Reise doch ihren Tribut. "Ich glaube ich muss etwas schlafen... ich habe Schwierigkeiten die Augen offen zu halten." ... "Ja gut Schäggy... schlaf gut... wir schauen uns noch die Station etwas an." ... "Joa Schlaf gut... Scheggih." ... #Das ist Absicht!# .. "Du auch Meikrofeng." ... Das Glas mit dem Blattschuss nimmt sie dabei mit.

Sie geht durch die Station zurrück in ihr Schiff, verschließt es sorgfältig und zieht den Anzug aus. Nach einer warmen Dusche probiert sie von diesem scharfen und ziemlich wiederlichen Zeug und schüttet drei Viertel weg. Dann rollt sie sich dan nin ihrer Koje zusammen und fällt in einen tiefen Schlaf mit wilden und wirren Träumen.
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