[RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » Di 17. Jul 2018, 14:14

[Fortsetzung]

Der Stein knirscht unangnehm laut unter ihren Händen. Knapp zwei Meter unter ihr ist der Eingang zu dieser Höhle. Leurenz ist schon da und klammert sich rechts von ihr kopfüber an den Felsen. Murrhart und Zarflon nähern sich vorsichtig von links. Von unten ist kein ungewöhnlicher Laut zu vernehmen. Nur der Wind streift so an der Tür vorbei, dass er einen leisen flötenton ergiebt. Es fällt kein Licht aus dem Loch, so dass sie auf Nachtsicht stellen würden. Das risiko ist natürlich, dass sie kurz blind sind wenn jemand das Licht anschaltet. Nach einer Minute sind die anderen beiden neben ihr und sie hängen an der Steilwand, als seien sie vier Katzen die vor einem Mauseloch liegen würden. Nur der Winkel zur Senkrechten stimmt halt so ganz und garnicht.

"Bereitmachen." ... die kleinen Gürtelharpunen greifen in den Felsen was ein helles Metallisches Geräusch macht. Dann schleichen sie die Wand herunter wie es ein Wolkenkratzerläufer mit vier Beinen tun würde. Das Tor ist zerkratzt und hat einen Massiven Schaden durch Schweißgeräte genommen. ... #Harpune von der Wandlösen und einfahren.# ... Sie richtet sich auf und lehnt an dem Tor neben dem Loch. Hier kann sie die Vibrationen des Boden wieder spüren. ... "Zarflon, du gehst als erster rein, such dir Deckung." ... Der angesprochene geht ohne komentar auf lle viere und sprintet in die Dunkelheit. Da sein Helm erst umschalten muss, rennt er die ersten zehn Meter nahezu blind. Es kommt kein Abwehrfeuer, wie er halb erwartet hatte. statt dessen gibt es ein Schepperndes geräusch, als er das nahe an der Tür geparkte Fahrzeug streift und durch seine eigene Geschwindigkeit von den Füßen gerissen wird.

"Alles Ohkeee... nichts passiiiiert." ... Schagraulyn seufzt einmal in ihren Helm und schaut um die Ecke. so nach und nach schälen sich Fahrzeuge aus der Dunkelheit. ... "Zumindest können wir sicher sein, dass Niemand hier ist um Alarm zu geben. Der würde nähmlich jetzt losgehen." ... *Brummelmurmel* ... "Wir gehen aufrecht hinein und halten nur die Sekundärwaffen bereit. Immerhin gehöhren wir ja hier hin... offiziell."

Gesagt getan. mit einer lässigkeit die nur gespielt ist tritt sie durch das Tor in die Dunkelheit. Nach kurzem Zögern folgen die anderen beiden. Senseobilder flackern über ihren HUD und versuchen die Fahrzeuge zu identifizieren. Es sind weit mehr als sie gedacht hatte. Die Großen "Erntemaschienen" sind in Wirklichkeit acht schwere Transporter mit Kettenantrieb und einem kleineren Trumgeschütz. Vermutlich konnten sie es mit einem SRV aufnehmen, besser klettern und waren langsamer. Wie es scheint sind die meisten Ketten defekt. Gesprengt mit einer kleinen Menge Sprengstoff.

Rechts daneben stehen noch zwei fast genauso große Rad-Panzer mit Vierfach Gattling als Flack, die offenen Technischen Luken machen klar, dass ihre Probleme wohl eher am motor liegen. In gutem zustand währen es Glaskanonen. Schnell, wendig mit harter Feuerkraft auf Reichweite. aber ein paar gute Treffer und sie müssten nach Hause hinken auf ihren sechs Rädern.

Links Daneben stehen ein Dutzen LKWs mit Transportflächen und Plane. Herausklappbare Pritschen und Gurte sorgen dafür, dass aufsitzende Infanteristen nicht herausgeschleudert werden. Es ist ein altes Design mit begrenzter Reichweite und mäßiger Geschwindigkeit. Auf den ersten Blick sehen sie nicht sabottiert aus.

Am Hinteren Ende stehen und liegen rund zehn Zweiräder mit Panzerung, einem Schutzschildgenerator und zwei Kurzlauf-Waffen mit Frontausrichtung. Auch die wurden wohl nicht als Gefahr angesehen, denn sie lassen nicht auf anhieb erkennen, dass sie sabottiert wurden. ... #Scout-Bikes... Sehr viel Geländegängiger als SRVs. Man kann auch mal durch Abwasserröhren fahren. Nachteil? ach ja, der Fahrer hat nur nach Vorne Schutz.#

Die vier Seitentore stehen offen und zeigen kleine Werkstaätten für Fahrzeuge. ... #Jede davon ist gerade groß Genug um einen der Transporter auf zu nehmen. Aber irgendetwas stimmt nicht damit. Der Boden ist mit Metall bedeckt. Das macht man nicht bei einer Bodenstation. Und warm ist die Lüftung so... kompliziert. Fast so, als ob man Dort nucht nur Luft hineinblasen, sondern auch absaugen könne. Zusätzlich noch verschließen. Da.. dort liegen mehrere alte Zylindrische Granaten. Fast so, als ob man von dort aus Schlafgas in der Station verteilt hat. sollte eine station nicht ein anders funktionierendes Belüftungs-System haben?#

Sie grübelt immer noch, während sie weiter geht. an etlichen Stellen kann sie offene und zumeist leere Munitionskisten erkennen. Fast so, als habe man noch ebend allen Ballast da gelassen bevor man rein geht. Auch werkzeuge liegen herum, Zündmaterial für Sprengmeister, etliche Injektionspistolen mit leeren Phiolen. ... #Dies alles liegt schon deutlich länger hier. Das aufgeschweiste Tor isterst vor kurzem brutal geöffnet worden. Wer immer hier angegriffen hat, ist damals ohne Probleme herein gekommen.#

Murrhart bleibt am tor zurrück und sendet den Scouts die Bilder und Taktischen Daten. ... "Ich sehe keine Energiesignaturen bei den Fahrzeugen. Die sind wohl alle leer, aber jemand hat vor kurzem Versucht sie zu laden." ... "Woher weißt du das?" ... "Hier bei den ELLKAWEHS ... Die Ladekabel sind hin und her gezogen worden. Die Ladestation hat wohl Energie auf der Zuleitung, Aber sie zeigt Störung an." ... "Die Station hat also noch Energie. Aber wer auch immer hier war kennt sich nicht wirklich mit der Technik aus."
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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » Mi 18. Jul 2018, 13:12

[Fortsetzung]

Langsam und sich umsehend nähern die vier Katzer sich dem Afzug. Es sind etliche spuren zu erkennen. Darunter auch Schleif und Blutspuren. Das HUD zeigt Energie-Signaturen an der Bedienkonsole. Zusätzlich gibt es noch links davon die Tür zu einem Treppenhaus. Sie währe wohl Luftdicht zu schließen, wenn sie nicht gerade offen stände und erinnert etwas an eine Schleusen-Iris. Sie geht recht Steil nach unten und führt links herum um einen Installationsschocht für Lüftung und Energie. Die dort entlang gehenden Leitungen und rohre sind viel zu umfangreich für nur diesen einen Hangar. Die Beschriftungen sind alt und nur schlecht zu lesen, aber die Ebene auf der sie gerade sind heißt wohl ... "Blau sieben"... "Das ganze muss ja wirklich groß sein. Auto-Mäpping ist online. Hoffen wir, dass wir finden weswegen wir hier sind." ... Nach einem kurzen Nicken geht es hinab.

Rund zehn Meter tiefer liegen metallene Körper im Weg. Die Tür zu "Blau sechs" steht offen und die zahlreichen Schäden zeigen an, dass hier ein heftiger Nahkampf getobt hatte. Etliche der Robotter weisen Schäden durch Freundfeuer auf. Über die Wracks zu klettern ist einfach. Dabei leise zu sein hingegen nicht. ... "Draussen im Raum sind noch mehr. Dort am Boden liegt eine Schockgranate... Jemand hat sie erst gestört und dann mit Energie-Klingen niedergemacht. Dort gab es eine Verteidigungswaffe... Paralysator... sie ist zerstört worden von den Robottern die aus dem Aufzug kamen. Die hat die robotter nicht aufgehalten. Da liegt eine Energieschrotflinte... voll geladen. Nicht ein Schuss wurde abgefeuert. Die muss von diesem Leutnand Gahlen gewesen sein. Gehen wir weiter."

Das Licht funktioniert einigermaßen, wenngleich es auf sparsamkeit eingestellt ist und nur die lichtarme Durchgangsbeleuchtung aktiviert ist. Der Raum selbst ist groß und hat mehrere kleine Türen welche mit Piktogrammen beschriftet sind, sowie eine Große Tür die mit "Orange sechs" beschriftet ist. Nach kurzem Lesen scheint Blau Sechs eine Art Hangarzone zu sein, in der es Aufzüge zu einem halben dutzend Verschiedene Hangare gibt, Die aber wohl nicht alle oben liegen. Es ist Grafiti zu sehen welche wohl von den "Dragons of Blati" stammt. Symbole und Wörter mit Lackstift. Sie hatten sich wohl zuerst in den Hangaren umgesehen. Dann war der Raum der Schauplatz dreier Kämpfe. Der erste war uralt und die Träger der Uniformen sind skelettiert. Sie tragen vier verschiedene gekennzeichnete Uniformen. Was sie zuletzt getötet hat war ein Brand, der dann an Sauerstoffmangel eingegangen ist. Der Zweite Kampf besteht aus zwei Dragons, welche von Paralysatoren niedergestreckt wurden. Immer wieder. Sie sind dann fast verdurstet, bevor ihnen jemand das Genick gebrochen hat. Zuletzt gab es ein Gefecht mit Robottern, welche wohl angegriffen wurden, als sie in Reih und Glied standen. Zuerst eine Schock Granate, dann Nahkampf. Die Konsolen sind schwer beschädigt und nicht mehr hilfreich.

Die Tür zu Orange sechs steht offen und ist eine Iris-Schleuse von vier MeternDurchmesser. Es geht ein Breiter Gang von sechs Metern Breite nach unten und ein Schmalerer von nur drei Metern nach links und Rechts. Die Grafities bezeichnen sie als Mannschaftsunterkünfte, während die offiziellen Kennzeichnungen sie als Crew-Quartiere und Messe bezeichnen. Geradeaus nach Orange fünf kommen angeblich ein Promenaden-Deck und die Zentrale Ebene. Ein Bildschirm neben dem Gang beginnt zu flackern und stellt dann wieder den Betrieb ein. ... "Das war unser Wegweiser. ich bin mir sicher." ... Spottet Murrhard. "Dann folgen wir den Blutspuren."

In Orange fünf liegen in einem Großen saal von dem etliche kleinere gänge weg geehen die angefressenen Leichen von rund zwanzig Menschen, sowie mehrere Kubikmeter an chaotisch aufgestapelten Nahrungsmittel-Kisten. Etliches davon ist offen und die drei Howling Moons, welche mit offenen Helmen darin herum räumen haben Blutiges Fell an der Schnauze. ... "Leise sein und in Deckung bleiben. das sind zwei Hounder und ein Katzer, ich meine sie wieder zu erkennen. Was ist mit euch?" ... "Ja, das sind Länzer, Bucket und Braindead. Absolute Killer. Diejenigen, welche aus dem direkten Kampfeinsatz herausgezogen worden, weil sie dauernd durchdrehten. Genau wie du. *leises Lachen* Scheint so als ob Raffael erst alle Irre weckt." ... "Moment. Sehr ihr den Körper rechts der Getränk-O-Maten? Das ist einer von uns. Verletzt und sein Anzug ist zerstört." ... "Check. Ich sehe ihn. Identifizierung läuft. Das ist Fire-shooter. Eine Katzerin, Sanitäter, laut Azug seit zwei Stunden in Rettungs-Cryo." ... "Dann haben wir noch Stunden sie zu retten." ... "Ihr Anzug wurde von Energiefeld-Klingen beschädigt. Normalerweise währe sie tot. Die Gefechtsaufzeichnung zeigt, dass sie gegen die Typen da vorne gekämpft hat, nachdem sie irgendetwas nicht tun wollte." ... "Du kannst aus einem entfernten Anzug die Gefechtsaufzeichnungen abrufen?" ... "*zögerlich* jaa." ... "Oh gut, dann kannst du vielleicht die anderen auch abschlaten?" ... "Nur wenn wir nah heran gehen. Wenn... Deckung bleiben, sie gehen weg."

Die drei gehen in die andere Richtung davon. Nach einer Halben Minute richtet sich das Team wieder auf und Leurenz eilt zu der Sterbenden. Nach einer kurzen Untersuchung hebt er sie hoch. ... "Ich bringe sie jetzt heraus und gebe die Nav-Daten weiter. Die Privateers dürfen hier auf keinen Fall reinstürmen. Sie sind zu wenige und wir benötigen erst einen Übersichtsplan und viel viel mehr Zeit. Ich komme wieder und warte dann hier auf euch und zähle diejenigen, welche Wach sind. sucht ihr die Cryostasekammern." ... Erst will Schagraulyn nein sagen, aber es macht einfach zu viel Sinn. ... "In Ordnung."
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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » Do 19. Jul 2018, 20:28

[Fortsetzung]

An jeder Kreuzung und Tür bleiben die drei stehen und überlegen, wohin sie führt. So sehr sie sich auch bemühen, kommt keine Erinnerung zurrück. ... "Es scheint, als ob wir hier nicht frei hermgelaufen währen. Andererseits sahen die Cryo-särge auch transportabel aus. Es ändert nichts an den Chancen sie zu finden. Das Stations-Nav-System ist offline, also können wir den Stationskomputer nicht fragen. Aber hier sind eine Menge frische Spuren. Jemand eine Idee?" ... die beiden Katzer vor ihr gucken sich kurz an. Natürlich weiß sie, dass die beiden eine praktikable Idee haben und drauf warten was sie tun würde. Sie hätte das Beleuaschte auch selbst verwenden können, aber dann währe die Kluft immer breiter geworden. Sie sollte dringend etwas weniger perfekt wirken, bevor die drei wieder zusammen sind und meinen, dass sie doch zu gefählich sei. Etwas gute alte Ratlosigkeit könnte da Wunder wirken.

"Naja. Mir scheint es so, als ob dies ein Millitärisches Deck ist. Viel Technik und Versorgung der Oberfläche. Etliche Rampen gehen aber nach unten zu Grün Vier und Grün drei. Die meisten davon hatten Gitter, welche aufgeschweißt worden sind von den Piraten, nicht aber von den Soldaten der ersten Angriffe. Wenn die Soldaten damals die Howling Moons wegsperren wollten hätten die das zugemacht. Die Piraten hingegen könnten dahinter etwas wertvolles vermutet haben." ... Schagraulyn guckt zwischen den beiden Katzern hin und her... "Deine Ansicht?" ... "Hört sich schlüssig an." ... "Okay probieren wir es. Wir teilen uns auf und kommen zurrück, sobald wir einen Eindruck haben wohin es führt. In fünf Minuten wieder hier."

Ohne lange auf die beiden zu warten geht sie los zur Rampe rechts. sie führt nach Grün vier und ist eher klein geraten. Schon nach kurzer Zeit steigt das Gefühl etwas wieder zu erkennen in ihr auf. ... #Simulator-Räume. Nahkampftraining, Schusswaffen, Dort liegen ja sogar noch die Simulator-Waffen herum. Wie es scheint waren die Dragons ganz schön enttäuscht, als sie die gefunden haben. Ganze Schränke voll Waffen und keine funktioniert. Sie haben gut ein Drittel ausgeräumt, bis sie es gecheckt haben. Das hier ist also das Schulungs-Zentrum.# ... Sie geht noch ein paar Schritte herum, bevor sie umkehrt. Auf Funk erzichtet sie sicherheitshalber. Einer der beiden ist schon zurrück. Es ist Murrhart. ... "Simulator Trainingsräume. wir sind nah dran und du?"

Zarflons stimme klingt etwas rauher als zuvor. "Labors, Medizinischer Trakt und Cryostasekammern, ... aber du solltest da nicht hingehen." ... "Genau DA will ich aber hin!" ... Seine Hand versucht sie noch fest zu halten, aber ein kleiner Seitsprung bringt sie ausser Reichweite. Dann eilt sie die mittlere Rampe nach Grün drei herunter in den großen Saal. Es gibt Sessel, Glastische und Glasvitrienen. Die Türen zu den Nachtbarräumen stehen offen und so eilt sie weiter. Dann bleibt sie plötzlich stehen. Direkt neben ihr spiegelt sich ihr eigenes Gesicht in einer Glasvitriene, in der ein Hounder zu erkennen ist. Das gespiegelte Gesicht trägt keinen Anzug und hat die einen unbekleideten Körper, dessen Arme in Kampfposition sind und scharfe Krallen zeigen. Ihr Mund trocknet rapiede aus. Dann dreht sie sich um und sieht sich selbst ins Gesicht.

Ein wimmerndes Maunzen entfährt ihr und ihr Körper beginnt leicht zu zittern. Die schweren Schritte, welche sich nähern sind unwichtig. Tränen strömen über ihr Fell und ein innerer Schmerz zerreißt sie fast. Dann legen sich die Arme eine gepanzerten Anzuges um sie und drehen sie von dem Anblick weg. Zarflon hat seinen eigenen Helm geöffnet und drückt sie sanft an sich. ... "Mach den Helm auf. Ich passe auf dich auf." ... Tatsächlich öffnet sich Schagraulyns Helm und sie hält sich verzweifelt weinend an dem Katzer fest. Sie stehen immer noch so da, als Murrhart den Raum betritt und sie irritiert anschaut. ... "Was?" ... "Ihre Zwillingsschwester steht noch hier. Die Menschen haben sie damals ausgestopft und hier aufgestellt."
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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » Fr 20. Jul 2018, 18:53

[Fortsetzung]

Schagraulyn krallt sich fest und vergräbt den Kopf. Zwei Arme legen sich um sie und eine Krallenbewehrte Hand krault ihr Nackenfell. Ihr Körper zittert beim Weinen und Bilder und Scenen jagen durch ihren Kopf. Immer wieder kommt darin ihre Schwester vor. sie haben damals nahezu alles zusammen gemacht und waren unzertrennlich. Sie hatte diese statue einmal täglich sehen müssen, wen nsie zum Training gingen. Oft wurde das Schmerzhalsband eingesetzt, wenn sie es nicht mehr aushielt. Aber jetzt ist da kein Halsband, welches sie bis zur Bewusstlosigkeit quält. ... "Weißt du, ich will ja nichts sagen, aber wir brauchen die furchtlose Komandantin zurrück. Das heulende Kätzchen hier würde sterben, wenn wir nicht bald weiter machen."

#Verdammt, er hat recht. Ich habe sie hier herein geführt... ich darf nicht zusammen brechen.# ... Sie läßt etwas los und schaut mit verheulten Augen zu der ausgestopften Katzerin ... #tut mir leid. Ich würde sie alle für dich töten, wenn sie nicht schon lange tot währen.# ... "Ich ... ich packs schon." ... Dann legt sie eine Hand an das Glas und drückt es wie zum Abschied, bevor sie sich weg dreht um mit vor Seelenschmerz brennenden Augen weiter geht. ... "Machen wir weiter." ... Diesmal läßt sie den Helm offen. Geruch nach Tod und Verwesung schlägt ihr entgegen. Geräusche und Wortfetzen wehen aus der Entfernung entgegen. Etwas, was der Helm nicht weiter geleitet hatte. ... "Dort vorne sind welche am Reden. *leise snuffzt* Ich kann nicht verstehen was geredet wird."

Deutlich vorsichtiger als zuvor schleichen die drei dann weiter. Immer mehr ist zu verstehen. Eine rauhe dunkle Stimme verlangt von jemand mit deutlich sanfterer Stimme, dass er sich beeilt. Der Andere spricht von Gefahren und hochkritischen Erweckungsverfahren. Von hundertprozentüberwachung und manueller Grenzwert-Korektur. Von alten und beschädigten Maschienen und einem Stationscomputer der nur begrenzt online ist. Irgendwie scheint die Zweite Stimme menschlich zu sein. ... "Die sind nicht alleine. Ich kann midestens sechs Personen höhren. Wir nähern uns durch die Deckung der Arbeitstische statt geradeaus. Die Stimme kommt mir bekannt vor."

Sie sind gerade hinter den Arbeitstischen in Deckung gegangen, als der dialog mit dem Befehl endet. "Ihr zwei passt auf ihn auf. Wenn er trödelt will ich das wissen. Ihr andern mitkommen!" ... Kurze Zeit später treten fünf Howling-Moons aus der Tür und gehen mit agressivem Schritt durch den Raum. Schagraulyn richten sich die Haare im Rücken auf, bei den Gesichtern. ... #Das sind wirklich die übelsten Typen bei den Howling Moons. Die tragen ja sogar noch die Zeichen für "ausser Dienst gestellt" an den Anzügen. Die sollte man alle ein einen Bunker sperren und ein Wollknäul reinwerfen. Nach nem Tag kommt da nur noch einer raus. Ich frage mich wie Raffael meint die Kontrollieren zu können. Oder er hat keine Ahnung was da auf ihn zu kommt. Die dürfen den Berg auf keinen Fall verlassen!#
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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » Sa 21. Jul 2018, 12:00

[Fortsetzung]

Drei gegen Fünf ist selbst mit Überraschungsmoment kein gutes Ergebnis. Plus zwei in dem Cryostase Saal sinken die Erfolgschancen ziemlich ins Bodenlose. ... #Einen einzelnen kann ich hacken, aber im Moment sollten wir besser deren Nachschub abschneiden und mehr Informationen sammeln.# ... Der Moment verstreicht. Nachdem sich die Schritte weit genug entfernt haben flüstert Murrhard gerade noch höhrbar. ... "Ich habe eine Idee. Wartet ein oder zwei Minuten, bevor ihr nachkommt." ... dann erhebt er sich und schlendert auf die Tür zu. Schagraulyn schaut Zarflon an, der nur mit den Schultern zuckt. Dann dreht sie ihre Ohren in richtung tür und lauscht.

"Hei Jungs. Der Kommander Schickt mich wegen der Liste der Reihenfolge. Habt ihr die schon?" .... "Öhm nein, ich, wir haben keine Liste." ... "Was will er denn schon wieder. Wenn ich die Reihenfolge dauernd ändere dauert es doch nur noch länger." ... "Zeig mal an welchen Sarg du gerade dran bist. *Klicken und Piepsen* Havausiebendreivier, Hounder Scout, Nahkämpfer. In Ordnung. Wer steht dann auf der Liste?." ... "Die siebzehn, vierzehn, neunundzwanzig und dreiundvierzig."

Zarflon flüstert ihr zu. ... "Die Minute ist um." ... sie nickt kurz und steht auf. Dann gehen sie beide mit offenen Helmen durch die Tür. Der saal ist groß. Sie erinnert sich an die Aufzeichnungen des anzuges. Dies war der saal aus dem sie gehohlt wurde. Die Kontroll-Tische aus dem Überwachungsraum sind gut zu sehen. Die skelettierten Leichen sind daneben zu einem Haufen aufgestapelt worden. Etliche Konsolen und Bildschirme weisen Treffer von kleinen Waffen auf. Die fehlenden Cryo-stase-Behälter fallen auf, denn dort ist der Boden deutlich sauberer. Fünfzehn weitere stehen offen. Etwa zwei dutzend sind noch zu und an einem hängen Messgeräte an den offenen Wartungsklappen. Werkzeug liegt auf einem Wägelchen und ein Kleiner Laptop zeigt wirre medizinische Werte.

"ACHTUNG! KOMMANDER AN DECK!" ... Murrhard hat sich umgedreht und ist mit Salutierender Rechter Hand in Hab-acht Stellung gegangen. Schagraulyn geht näher und salutiert deutlich lässiger. Die beiden Howling Moons stehen auch stramm und salutieren verwirrt. Der Mensch neben ihnen mit dem Zerrissenen Overal unter einem Laborkittel und den etlichen Schwellungen und Kratzern sieht eher so aus, als ob er gerade Galle kotzen wolle. ... # Anzug, Computerlink zu den beiden unbekannten Anzügen aufbauen, Meine ID senden und mich als Kommander verifizieren. Namen und Funktion der beiden auslesen.# "Verbindung aufgebaut. Daten werden auf HUD gelegt." ... "Rühren Soldaten. *kurzes Schweigen* Wer hat hier das Kommando? Sodat tombraider... Antworten sie!" ... "Ähm... Admiral Raffael... Sir.. Er weckt die restlichen Soldaten auf und seine Leutnande bereiten den Rest der Station vor." ... Die Unsicherheit steht dem Katzer im Gesicht geschrieben. ... "soldat. Ich will dass sie ihrem Anzug den Befehl geben mich zu identifizieren und dann aus zu sprechen mit welchem Rang ich angegeben werde. Ausführung." .... "*stammel* Anzug.. anzug.. Identifiziere den Kommander vor mir... geht das?" ... Der Anzug hat eine warme sanfte Stimme. ... "Ientifikation erfolgt. Kommander Schagraulyn. Derzeit höchster aktiver Dienstrang bei der Garde der Howling Moons." ... "Und jetzt Soldat soll ihr Anzug ihren Raffael identifizieren." ... "Anzug?... identifiziere den ... diesen Admiral Raffael." ... "Raffael ist das Callsign von Soldat eNKa-DeEeh sechsechfünf. Derzeit als Ausser Dienst markiert wegen psychischer Störungen."

#Das war ja so einfach. Die anzüge habengenau wie alle solche Erinnerungslücken, dass sie alles was ich ihnen sende sofort in die Speicherbank übernehmen.# .... Ein zufriedenes Grinsen gleitet auf ihr Gesicht. ... "Gut dann währe das ja geklärt. Ich benötige dringend Verstärkung und das nicht Tröpchenweise. Raffael und etliche die er geweckt hat sind ausser Kontrolle geratene Gefangene. Ich fürchte er will den Krieg, der seit langem vorbei ist wieder anfachen. Ich werde das verhindern. Kann ich auf sie beide zählen?" ... Sie schaut die beiden eingeschüchterten Katzer. ... "Sir.. ja sir.." ... "Also gut. die beiden hier und ein dritter sind nur Soldaten wie sie auch, aber sie haben Informationen, welche sie nicht haben und konnten sich von der Amnesie der Cryostase schon ganz gut erhohlen. sie werden also ihren Befehlen folgen, als währen sie Unteroffiziere. Und jetzt wecken wir den ganzen Rest auf." ... "sir, das hat Raffael auch versucht.. und es hat nicht geklappt."

Schagraulyns Ohren wackeln vergnügt. ... "Naja er hatte keine Kommandocodes." ... #Ich zwar auch nicht, aber ich habe wenigstens Ahnung von Technik.# ... Dann wendet sie sich dem Menschen zu. ... "Leutnand Gahlen?" ... der Angesprochene schluckt schwer. ... "Ja," ... "Ich nehme sie gefangen, weil sie diesen Abtrünigen unterstützt haben. Wir klären später die genaue Schwere ihrer Schuld." .... Der Mensch setzt zu einer Verteidigung an, verbeißt sie sich aber dann doch. Zu viel ergibt noch keinen Sinn für ihn und es könnte ein abgekartetes Spiel sein, weil Raffael ahnt, dass er verzögert hat, so gut es ging. ... "Ja klar. Ich setze mich und sehe ihnen zu wie sie diese Soldaten aus der Cryostase hohlen.. kommander Fellnase." ... "Wenn sie nicht von meinem Schwanz verklopft werden wollen wie ein Teppich, sollten sie sich mit spott zurrück halten." ... #Komander fellnase.. jetzt weiß ich warum Raffael ihn verhauen hat.#

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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » Mi 25. Jul 2018, 19:17

[Fortsetzung]

Sie tritt an den nächstbesten Cryostase-Tank heran und betrachtet ihn eingehend. Ihre Ohren spielen dabei nervös herum. ... #Kom Verbindung zum Cryostase-Sarg aufbauen. In den Technischen Hilfedataien suchen nach Aktivierung der Notfallprozeduren... Komandostatus übertragen.# ... "Hilfedateien gefunden. Es gibt dreiundzwanzig Notfallprozeduren. Vier davon haben etwas mit dem Austritt aus der Cryostase zu tun. Eine davon wird empfohlen." ... #Zeigen.# ... Vor ihrem inneren Auge erscheint eine Art Comic mit vielen Bildern und etwas Text. ... #Das ist ja ausführlich, als wollte man wirklich sicher gehen, dass jeder Depp das aktivieren kann. Aufweckzeit eine Stunde. Was ist mit den anderen? Ah ich sehe es. Nummer zwei ist einfacher und schneller, aber gesundheitsschädlicher. Der aufgeweckte Soldat ist körperlich erheblich geschwächt und Psychisch weniger wiederstandsfähig. Ist das wirklich so ein Nachteil?#

Kurz entschlossen greift sie nach der Klappe an dem Cryostase-Tank, öffnet sie und haut mit der geballten Faust auf den roten Notfall-Knopf. Ein hupender alarm ertönt. Der Mensch wird blass, als er erkennt, dass sie anscheinend wirklich weiß wie man jemanden dort heraus hohlt. ... "Das ist schädlich für die Patienten." ... "Wir haben keine Stunde Zeit zum langsam auftauen. Ansonsten stehen hier nur noch rauchende Trümmer. Und jetzt Freunde jeder der Särge hat so einen Knopf. drücken wir sie alle!" ... Entschlossen geht sie weiter, bleibt stehen, zieht die Klappe auf unf haut auf den roten Knopf. Die Warnhupen nehmen schnell apokalyptische Orchester-Stärken an und alle Anwesenden bis auf den Mensch klappen die Ohren zu. Dann gehen ihnen die roten Knöpfe aus. Schagraulyn schreit drch den Lärm. ... "Hohlt die Bürostühle aus der Steuerzentrale, setzt auch heißes Wasser auf und streut Geschmack-Pulver in ein paar Kannen. Egal was, denn von denen weiß eh niemand was er mag oder nicht."

Während die anderen beginnen ihren Befehlen nach zu kommen, stellt sie sich vor den ersten Cryostase-Tank athmet einmal tief ein und läßt diesen eine Nachricht aufzeichnen und dem Insassen abspielen.

Ihr felliger Katzerinnenkopf ist gut sichtbar und ihre augen fokussieren die Kamera, als wolle sie jemanden in die Seele gucken. Die Augen sind etwas zu Schlitzen geworden und man kann beim Sprechen ihre Zahnspitzen gut sehen. Die Stimme ist agressiv und ein leises Knurren ist zu höhren.

"AUFWACHEN SOLDAT! SIE HABEN LANGE GENUG GESCHLAFEN! Im Moment leiden sie noch unter den Nachwirkungen einer Cryostase und sie erinnern sich nicht an viel, ausser wie etwas geht. Befehlen sie ihrem anzug ihnen ihre Identifikation und ihr Callseign zu nennen. Das hilft ihnen für den Anfang. Ihr anzug ist ein voll kampffähiges Infanterie-system mit Schilden, Panzerung, Muskelverstärkung, Sensoren, Funk, Einem Bord-Hirn, Angriffswaffen Primär und Sekundär. Auch das kann ihnen der Anzug mitteilen. Ich bin Komandant Schagraulyn. IHR AMTIERENDER KOMANDEUR! Merken sie sich dies. Sie werden sobald sie erwacht sind eine steigende Anzahl von grün markierten Zeilen im HUD sehen. DAS SIND VERBÜNDETE!... Blau sind ungeklärte und möglicherweise Zivilisten, welche nicht an Kampfhandlungen teilnehmen und rot sind FEINDE!. Bei den Feinden werden sich ebenfals Soldaten mit solchen Anzügen befinden. Im Gegensatz zu ihnen sind diese schon etwas länger wach und erinnern sich mehr an die Funktionen ihres Anzuges. Unterschätzen sie also diese Feinde nicht. Ein Wahnsinniger Killer Namens Raffael, der ausser Dienst gestellt wurde, ist ausgebrochen und hat etliche weitere Wahnsinnige aufgeweckt. Sie hingegen habe ich geweckt um die Situation unter Kontrolle zu bekommen, bevor Raffael weitere siedlungen von unschuldigen Kolonisten angreift und dort Massacker verübt. Ich benötige dafür IHR Unterstützung. Eine Handvoll Soldaten namens Murrhart, Leurenz und Zarfolon kene meine Ziele und werden sie unterstützen. Jetzt kommen sie heraus und trinken etwas warmes, während wir hoffen, dass Raffael noch nicht gemerkt hat, dass ich hier bin.!"


Dann schaltet sie die Aufnahme ab. ... #Nachricht kopieren und auf die restlichen Cryo-Särge überspielen. Diese dann dort abspielen sobald die Neuroverbindung koordiniertes Denken erkennt.# ... "Jetzt heißt es warten."
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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » Fr 27. Jul 2018, 18:39

[Fortsetzung]

Der Boden viebriert leicht und ihre Ohren drehen hin und her um mehr zu erlauschen, aber der Lärm der Warnhupen übertönt alles andere. Also legt sie den Kopf an die Wand und eine ohr darauf. Ihr Fell richtet sich etwas auf. ... "Es wird gekämpft! Wir können nicht warten bis...! ... Mit einem Elektrischen Knistern baut sich das holobild eines Katzers über der Tür auf. eine laute knurrige Stimme ertönt. "Tombraider! Archimedes! Ich brauche euch sofort in der Komandozentrale! Wir werden angegriffen, also ..." ... plötzlich bricht die Stimme ab und der Kopf kneift die Augen zu Schlitzen zusammen. ... "Was ist denn bei euch los? Wieso sind da so viele?" ... Dann fällt sein blick aufSchagraulyn die sich von der Wand gelöst hat.

"DU?!?!" .... "Ja, genau ICH! Diesmal entkommst du mir nicht wieder!" ... Jeder kann sehen wie Raffael die Haare zu Berge stehen und dieser die Katzerin in der Halle mit panischen Augen ansieht. ... "Ergreift sie, Sööötet siee. Sofooort!!!!" ... Schagraulyn genießt den Moment und die Panik in der Stimme des größeren und kräftigeren Feindes. ... "Oh ja, die Grundidee hat was, aber es gibt nur einen Fehler.... es heist ERGREIFT IHN!!!!" ... Dabei deutet sie auf das Holobild. Danach geht sie direkt auf die Tür zu, welche sie direkt aus seinem Sichtfeld bringt. Tatsächlich folgen ihr ein gutes dutzend der neu aufgeweckten Howling Moons. Die Laute des Hologrammes erinern an jemanden der einen Herzinfakt bekommt.

Die Tür schließt sich hinter ihr und öffnet jeweil erneut um den nächsten durch zu lassen. Sie ist umgeben von Duschkabienen von beträchtlicher Größe. Sie sind sogar groß genug in einem Anzug zu sein während man von aussen mit Wasser bestrah wird. Was fehlt sind die eigentlich erwarteten weiterführenden Türen. ... "Was jetzt Kommander?" ... "Wir.... wir duschen! *Helm schließt*" ... "Okay *leises verhaltenes Lachen*" ... Innerlich schreiend, aber äußerlich ganz ruhig tritt sie in die erste Duschkabiene, drückt die Knöpfe für "Wasser", "Einschäumen" und "Abbrausen". Kurze Zeit später schießt ein Regengewitter aus den Düsen um sie herum und unterzieht den Anzug einer Tiefenreinigung. Da der vorgang seine dreissig Sekunden dauert, treten die anderen in de anderen Duschen und machen es ihr nach. Bei dem einen oder anderen schließt sich der helm wohl etwas spät, denn es ist im Funk noch der eine oder andere angewiederte Komentar zu höhren. Frisch gewaschen und tatsächlich Nass und sauber tritt die Truppe dann erneut durch die Tür in den Saal.

Das Holobild ist erloschen und ein einzelner Raptora schaut sie irritiert an. Raptoras sind eine Art Echsenwesen mit Schuppenhaut und haben wohl einiges an Genen von Wüstenwesen abbekommen. Neben der Fähigkeit seine Hautfarbe zu wechseln gehöhrt üblicherweise eine starke Regeneration und eine erhöhte Wiederstandskraft gegenüber Hitze, während sie in der Kälte langsam und träge werden. ... "Du wartest auf den Rest, der noch in der Cryostase ist. Murrhart, du übernimmst sie. Zarfolon, hohl Leurenz, ich gehe schonmal nach vorne und mache Raffael das Leben schwer."

Die Angesprochenen bestätigen. Während der Erste stehen bleibt und zu dem Raptora tritt und den Helm wieder öffnen läßt, geht der Zweite auf alle Viere und hetzt los. Es sind neun Howling Moons, welche ihr Wassertropfen verteilend durch den Hauptkorridor folgen. Ihr HUD zeigt euch mehrere Taktische Möglichkeiten an, ohne dass sie es angefordert hat. Die Vielversprechendste ist es die Gruppe in Dreier-Teams auf zu teilen und so den Weg aufklären zu lassen. Das dauert zwar länger als einfach zu irgend einem Ziel zu stürmen, erhöht aber stark die Fähigkeit in die richtige Richtung zu laufen. Die Richtung aus der sie die Station betreten hat klammert sie aus. Ein Team bleibt im Hauptraum und sichert den Ausgang.

Die beiden anderen gehen links und Rechts an der Wand entlang und nutzen die Deckung. Immer einer läuft vorwärts zur nächsten Deckung, während zwei Bereit sind zu feuern. Genauer gesagt Gibt immer ein Schütze Deckung, während der Andere vorläuft und auf den Nahkämpfer wartet, der nur eine Pistole in der Hand hat. Ungeduldig folgt sie den Aufklärern durch den ersten Sektor zum nächsten, als Plasmakugeln in der Umgebung einschlagen. Zwei feindliche Howling moons hatten hinter einer Imbiss-Theke Deckung gesucht und feuern mit Schnellfeuerplasma-Waffen, welche sie in Händen halten. Die erste Reaktion der eigenen ist es sofort sich zu Boden zu werfen und selbst Deckung zu suchen. Das ist soweit ja gut. Die Zweite Instinktive Reaktion hingegen ist deutlich problematischer. Die Rücken-Waffen rucken in Feuerposition und feuern ohne zu Zielen. Drei der vier Waffen sind normale Schnellfeuer-Waffen, welche denen entsprechen, welche da auf sie feuern. eine jedoch ist ein Schwarfschützen Plasmagewehr, aus dem sich eine langsamfliegende Plasmakugel löst, welche mit einem Meter Pro Sekunde auf den Imbiss-Stand zu pöttert.

"Rückzug! SOFORT VOLLSPEEED" ... Schagraulyn hat nicht gewartet, wer alles wie lange braucht, sondern sich herumgeworfen und ist auf allen vieren losgehetzt. Das Feuergefecht scheint kurz die Luft an zu halten, als die ersten anderen aus ihren Deckungen brechen und nicht wissen warum sie jetzt um ihr Leben laufen. Die beiden howling Moons im Imbiss-Stand kommen langsam und vorsichtig mit ihren Köpfen aus der Deckung und sehen die fliehenden und diesen langsamen Ball. Der Letzte der sechs Fliehenden erreicht gerade den Korridor, als die ersten kleinen Plasmakugeln durch die Luft fliegen und den Ball treffen. Die Explosion hüllt alles in Feuer. Die drei welche zuletzt durch den Korridor hetzen werden noch erfasst und wie eine Kanonenkugel beschleunigt. Sie fliegen noch rund dreissig Meter, während sie schreiend und maunzend sich versuchen an etlichen Deckenteilen fest zu halten und eine Multiple Kratzspur an der decke hinterlassen, bevor sie abf den Boden zurrück fallen und sich mehrfach überschlagen.

Schagraulyn und die anderen drei hingegen schaffen es gerade noch aus dem korridor und seitlich weg, so dass sie der Explosion entkommen. Von den dreien getroffenen steigt Dampf auf. Ihre Schutzschilde sind ausgefallen und sie bewegen sich schwach. Über Funk kommt ein ... "Oh scheisse, das ist wohl nicht für Indoo-spiele gedacht. Jetzt weiß ich warum wir geduscht haben." ... Schagraulyn fällt ein Stein vom Herzen, als die drei Kanonenkugeln sich mühsam wieder aufrichten. Ihre Anzeigen sind auf Gelb gewechselt. Angeschagen aber einsatzfähig. ... "Ihr drei zieht euch zurrück und übernehmt die Sicherung der Verteidigungsstellung. Schickt die anderen dort her. Wir gehen derweil wieder rein. Und ach ja. Das Scharfschützengewehr mus snicht mit voller Ladung schießen. Zwanzig Prozent sind schon übel genug." ... #Auf was steht meine Waffe eigentlich? Oh, das ist zu viel... Scharfschützengewehr auf Stufe ein Stellen.#

Dan ndreht sie um und läuft im Dauerlauf den Korridor hinunter. Am anderen Ende brennt es großflächig und vereinzelte Lösch-Felder versuchen Tapfer dessen Herr zu werden. Etliche Stühle, Tische und Wände brennen lichterloh. Die meisten Dinge sehen so aus, als seien sie durch die Gegend geworfen und draufgetreten worden. Die Imbissbude ist ein Trümmerhaufen und so Springt sie auf die herab gekrachte Decke und beginnt Teile davon heraus zu und weg zu werfen. Team Alpha kommt hinzu und packt mit zu. Trümmer segeln durch die Flammen, während schon die nächsten angepackt werden. Nach dreissig Sekunden ist der erste beschädigte Feindanzug freigelegt. Kurz darauf ist auch der Zweite Gefunden. Beide befinden sich in Rettungs-Cryo und sind völlig hilflos. Zu viert tragen sie die beiden schwerverwundeten durch das Feuer zurrück zum Korridor. Mit ihrem Schwanz haut sie auf die Notversiegelung des tores und eilt weiter. Es braucht rund zehn Meter, bis Schagraulyn auffällt, dass ihr Schwanz in ihrem Anzug steckt und es keinen Physiskalischen Grund gibt, warum das Tor sich tatsächlich schließt. Sie schaut noch einmal misstrauisch zurrück, ... "Wir müssen einen anderen Weg finden. Der dort ist unpassierbar."

"Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"
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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » So 29. Jul 2018, 19:43

[Zwischenspiel]

Grendel sieht das Feuer der Geschütztürme in den Himmel aufsteigen. Seine sieben Jungs liegen im Dreck und halten die Köpfe unten, während Kugeln und Laserstrahelen teilweise nur ein dutzend Meter über sie hinweg ziehen. Seit Leutnand Nenhob hinein gegangen ist, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat zu warten hat sich die Situation rapiede verändert. Die Fahrzeuge und Jäger waren näher gekommen und plötzlich hatten sich die Türme aktiviert. Das ganze Landefeld liegt unter einem Schutzschirm und er und seine Soldaten liegen innerhalb am Rande der Steilwand und versuchen nicht von beiden Seiten gegrillt zu werden. Die beiden Schweren Raketehgewehre hingegen sind noch knapp vie rMeter ausserhalb des Schutzschirmes bei den anderen vier Soldaten. Es war zum Kotzen. Mit Sturmgewehre gegen Fahrzeug-Türme. Derzeit beharken sich beide Seiten und versuchen die Schutzschirme auf zu weichen.

Jedesmal wenn ein Jäger aufsteigt, um seine Waffen ab zu feuern, kommt Gegenfeuer und er taucht wieder ab um seinen Schild regenerieren zu lassen. Wenn die Fahrzeuge bis an die Kante fahren ist der Winkel zu ungünstig und sie können entweder selbst nicht treffen, oder sind selbst voll im Zielbereich. Es gab deutlich mehr Geschütztürme, als die Scouts gemeldet hatten. Als sie herausfuhren, brach teilweise der Stein der Steilwände weg. Sie sehen viel improvisierter und leichter gepanzert aus, aber das macht sie nur unwesentlich gefährlicher. Dann kommt Eduards angekrochen.

"Hei Kommander, ich habe hier jemanden für sie. Der sagt er währe drin gewesen." ... Mit einem Wink bedeutet er dem Soldaten näher zu kommen, während er selbst zwei M eter zurrück kriecht und etwas von der Kante weg kommt. Der Mensch der da zusätzlich auf ihn zu gekrochen kommt, sieht aus als habe er etiche blaue und grüne flecke im Gesicht und einen schwer lädierten Raumfahreranzug. Im Liegen salutiert dieser, bevor ihm klar wird, dass dies im Feld verboten ist. "Leutnand Gahlen von der Cauac-Resistenz. Ich war ein Gefangener von diesen Monstern, nachdem sie mein Schiff zerstört und meine Besatzung getötet haben." ... Grendel zögert etwas...

"Gut Förderierte Uniformen zu sehen. Sie müssen dringend weitergeben, was da drin ist. Das sind keine Menschen sondern Tiere... Katzer, Hounder und ein paar andere Rassen die ich nicht kenne. Und die können Reden! Sie sind irre und ziemlich mörderische Killer. Sie müssen die alle Töten, ansonsten meucheln die weiter die Kolonisten. Noch sind nicht alle aus der cryostase erwacht, aber bald wird das passiert sein." ... Der Leutnand wirkt athemlos vor Aufregung. Grendel bleibt ruhiger und setzt sein berühmtes Monsterkillergrinsen auf. ... "So fellbedeckte aufrechtgehende Viecher mit einem Schwanz? Das ist gut. Wir waren uns nicht sicher, ob wir hier richtig sind. Danke für die Bestätigung. Machen sie sich keine Sorgen, wir regeln das. Deswegen sind wir hier. Sobald der schutzschirm zusammenbricht wird das Gebäude gestürmt."

"Der Leutnand schreit wegen dem Lärm." Sie sehen das Falsch. das ist kein Gebäude. Das ist ein Raumschiff. Rieisig groß, gelandet und getarnt. Wenn dieser neue Komandant sich durchsetzt, kann der das starten, dann sind wir alle hier Tost." ... "Okay okay, ich sehe das Problem. Geben sie mir alles was sie an Informationen haben." ... "Es gibt dort zwei konkurrierende Komandanten... Ein Raffael und ein Schagraulyn. Im Moment gehen die sich wohl gegenseitig an die Gurgel. Das ist unsere Chance. Dort sind rund vierzig dieser Viecher. sie tragen schwere Raumanzüge, aber kaum Waffen. Ich habe eingebaut eNahkampfwaffen gesehen. Die sind wirklich gefährlich. Und sie sind übel stark. Einer von denen hat meine Robot-Wachen mit einer Ionengranate kampfunfähig gemacht und dann mit diesen Klingen unter ihnen gewütet. Die meisten haben keinen dritten Schlag überlebt."

Grendel schaut verkniffen. ... "Also bösartige Nahkämpfer... das passt zu meinen informationen. Wie sind sie da raus gekommen? Durch den Feuerhagel kommen ich nicht durch mit meinen Männern." .... "Ich habe eine Aussenschleuse geöffnet. Dort gab es eine steinwand, die dann aber zusammen brach. dort bin ich dann auf einen ihrer Soldaten getroffen. Der da kennt den Ort." ... "Gut. Powler bleibt bei ihnen zurrück und nimmt sie mit heraus, sobald der Schirm zusammen bricht. Lassen sie sich nicht treffen und bleiben unten. Von jetzt an übernehmen richtige Soldaten. Gut gemacht Zivilist." ... Grendel macht ein paar Handbewegungen und ein anderer Soldat zieht den Cauac-Polizisten weg. Grendel wartet eine halbe Minute und öfnet dann einen verschlüsselten kanal zum Kommandofahrzeug.

"Oberst Nennhob hier ist Grendel. Wir haben die Situation unterschätzt. Das ist angeblich keine Station, sondern ein Gelandetes Raumschiff , dass mittels Steinen getarnt wurde. Groß und ich denke, er meint damit wirklich groß. Mit verienzelten Angriffen kriegen unser eJäger den Schirm wohl nicht klein. Zusätzliche komplikation. Ein Mensch ist da raus gekrochen und ich werde hienen gehen mit fünf Soldaten. Aber ich habe ihm versprochen, dass wir von den Monstern wissen und hier sind um sie alle zu töten. Es währe also gut, dass er nichts anderes von uns hört. Am besten wird er nachher in Gewahrsam genommen zum Schweigen verpflichtet und großzügig belohnt für seine Informationen. Vielleicht verhöhren wir ihn noch ein Weilchen und tun so, als ob wir wissen wollenb was die so alles drauf haben. Er meint die Katzer sind alles Nahkämpfer, irre und mörderisch. Sie sollten also wirklich alle offiziell tot sein. Grendel ende." ... "Nennhob, hier, Dake für die Warnung, ich setze Benni drauf an, sobald er gelandet ist. Können wir irgend etwa sgegen die Türme machen?" ... "Ich werde versuchen sie von innen zu sabottieren." ... "Roger... viel glück mit den monsterchen. Denk dran sie mögen es zwischen den Ohren gekrault zu werden." ... Grendel lacht eine so fiese Lache, dass dem Soldat neben ihm ein Schauer über den Rücken läuft.
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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » Di 31. Jul 2018, 21:07

[Fortsetzung]

Andrea hört Schüsse. Ein bösartiges Knistern und Fauchen. Keine Explosionen werden untermalt von Metall und Glassplitterregen. Die Privateers liegen im Dreck, oder genauer gesagt im Müll. Eigentlich hatten sie sich am Boden durch diese Einkaufs-Zeile kriechen wollen, bes dann plötzlich von links eine Waffe über sie weg feuerte. Direkt danach antwortete eine andere auf der rechten Seite und dann ging es richtig los. Die Schränke und Stellwände kriegen Löcher, Kleinkrams fliegt durch die Gegend und macht normales schnelles Gehen unmöglich, wenn man nicht theatralisch auf die Schnauze fallen will.

"Privateers, hat schon jemand eine der beiden Seiten identifizieren können?" ... "Die sehen gleich aus, Rechts sind es zwei, die anscheinend Stand-MGs mit irgendeiner brennenden Munition haben. MG-Nester mit stationären Schutzschilden. Links sind das vier Typen. Zwei schnellfeuer-Sturmgewehre mit kleinen heißen Kügelchen und zwei mit Pistolen. Ohne Schutzschilden, aber der besseren Posistion. Und wer ist jetzt Freund und wer Feind?" ... "Wir können ja fragen und warten wer dann auf uns schießt." .... "*lachen* Ich verzichte. Vielleicht Rauch?" ... "Gut. zwei Stroboskop Granaten, dann Einnebeln."

Andrea nimmt eine der flachen Kristallstäbe aus der linken Beintasche, dann dreht sie am oberen Metall-ring und wirft das Teil aus dem Handgelenk in die Luft. In rund dreienhalb Metern höhe hält es an und sendet schnelle Lichtblitze aus. Von beiden Seiten kommt Geschrei und da sFeuer setzt aus. Die Zweite Stroboskop Granate steigt auf, als die erste plötzlich mit einem Kracken zerbricht und in Stückchen zu Boden fällt. ... "Verdammt Zufalls Treffer die haben die erste Granate erwischt. Einnebeln und los. Wir haben... " ... Die zweite Stroboskopgrante fällt neben ihr zu Boden und sieht so aus, als hätte sie jemand zerbrochen. Kein Schaden wie von einem Projektil. Schnell steckt sie Das teil ein und beginnt los zu kriechen, bevor die Howling Moons wieder richtig sehen können.

Ihr funk knistert, als er sich auf einen starken Sender einpegelt und die Verschlüsselung zu den Privaters passt. Trotzdem ist der Text nur schwer zu verstehen. ... "Andrea... hier draussen ist die Hölle los. wir haben doppelt so viel Abwehrfeuer wie erwartet. Es ist gerade eine Adder gestartet und gibt Vollgas. Die vier Schiffe, welche sie abfangen wollen kriegen mächtig ins Heck und sind ihre Schilde los. Ihr müsst dringend die Kommandozentrale ausschalten." ... "Verstanden Andy. Wir kümmern uns darum, sobald... " ... "Verbindung zusammengebrochen." .... "Scheisse!!!"

Sie krabbelt aus einer Wand mit weissem Rauch in einen Breite röhre mit Gitter-Boden. Darunter sind Leitungen und Versorgungsrohre zu erkennen. Kurz hinter ihr schält sich die halb getarnte Rüstung eines Privateers heraus, deren Färbung gerade genauso weiß ist wie der Rauch selbst. ... "Bleib am Boden Soldat.Wir müssen dringend zur Kommandozentrale." ... Der Angesprochene hebt nur den Daumen, während hinter ihm der Nebel von vereinzeltem Wetterleuchten erfüllt ist. "Also ich will mal hoffen dass die nicht hinter uns und im Nebel ist."
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Re: [RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

Beitragvon Schagraulyn » Fr 3. Aug 2018, 19:47

[Fortsetzung]

Grendel, genauer gesagt Komandant Grendel robbt über den Boden wie einer dieser unterbezahlten Infanteristen aus diesen Action-Filmen die er so sehr liebt, dass sie sein Leben bestimmen. Fünf seiner Soldaten, also diejenigen welche wirklich zu der Kategorie "Arme Schweine im Frontdienst" gehöhren versuchen dran zu bleiben. Sein Anzug zeigt ihm eine Handvoll Lebwesen vorraus an. Schwache Lebenszeichen, etwas Energie. Die Funkverbindung zum HQ ist unterbrochen.

"Jess... wir müssen diese Türme dringend ausschalten. Dort vorne müsste der Schacht nach oben sein, aber da ist irgendwer. Mach dich bereit mir Deckung zu geben." ... "Wilko." ... Nur ein einzelnes Wort und doch ein ganzer Schlachtplan. Er wartet noch genau drei Sekunden und nutzt seine Cyber verstärkten muskeln um aus dem Lüftungsschacht zu springen und hinter einem Metallenen Trümmerteil aus Aluminium in Deckung zu gehen. Dann richtet er sich auf und legt das Gewehr auf die Gestallten an. Soldat zweiter Klasse Jess krabbelt gerade aus dem Loch und auf die nächste Deckung zu.

"Sechs Gestallten, zwei am Boden, einer knieht daneben und drei sind in Stellung." ... Er legt auf die Raumanzüge dieser Haustiere an. ... "HALT! KEINE BEWEGUNG! ... Förderale Arme. Waffen niederlegen und keine Bewegung." ... Mehrere Helme drehen sich in seine Richtung, doch die Waffen zeigen derzeit noch in die andere Richtung. An der Bewegung kann er sehen wie die Haustiere miteinander reden. Die Stimmen sind rauh und schwer verständlich. Die Sprache ist fremd. Zumindest am Anfang. Dann kommt von dem einen, den er im Visier hat, weil der neben der am Boden liegenden Gestallt kniet ein verständlicher Spruch.

"Wenn die Typen auf mich schießen macht sie nieder. Ich habe gerade keine Zeit für die. ICH OPERIERE gerade." ... statt ihre Waffen in die andere Richtung zu nehmen, springen sie auf die andere Seite ihrer Deckung und bleiben liegen. Die Waffen drehen sich einfach nach hinten. ... "Vorsicht Leute die haben Waffen auf Anzug-Türmen die in alle Richtungen feuern können." ... Neben Grendel rucken die Waffen in Feuerposition. ... "ICH SAGTE WAFFEN RUNTER UND ERGEBEN!!!!!" ... Ein paar Sekunden knistert die Luft vor Agressiver Konzentration, bis einer der Typen in Deckung sich aufrichtet. Der Helm wird irgendwie durchsichtig. Dort wird das Gesicht der Katzerin die Grendel mit ihrem Schwanz verklopft hat sichtbar und die rauhe Stimme Schagraulyns ertönt. ... "HEI GRENDEL DU ARSCH! DU GREIFST GERADE MEIN LAZARETT AN. ICH BIN VORNE AN DER FRONT UND WENN ICH WEGEN DIR UMDREHEN MUSS, DANNN KLETTER ICH AUS MEINEM ANZUG UND VERKLOPF DICH VOR DEN AUGEN DEINER SOLDATEN! KLAR!?!?!?!?" ... Ein grelles Flimmern wird auf dem Fell sichbar. Schagraulyn schreint und dreht den Kopf mit zusammengenkniffenen Augen hin und her, während das Gesicht völlig ins Dunkle fällt. ... "GRRRAAAAR! VERDAMMT!"

Grendel schluckt. ... "Was war das?" ... "Eine Holo-Vid-Nachricht von Kommandert Schagraulyn." ... "In deinem Helm???" ... "Moment... ich schalte wieder auf Standard. *Das Gesicht im Helm zerfällt und sieht aus wie ein Skelettschädel eines Menschen.* Besser?" ... "Das... nicht wirklich."
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