Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Eure Berichte zu den Entdeckungsreisen haben nun einen eigenen Bereich.

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Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon KOLUMBUS » Sa 28. Jan 2017, 15:26

Mein Name ist KOLUMBUS. Kein zweiter Name...

Ich bin hier, um an der PAX-Expedition teil zu nehmen, brenne darauf mit Freunden und Kollegen in die unbekannte Ferne aufzubrechen.

Mit meinem berühmten Namensvetter habe ich den Drang gemeinsam, in unbekannte Fernen vorzudringen.

Ihm wird nachgesagt, er hätte Amerika entdeckt, entgegen der Tatsache, daß bereits Andere vor ihm in dieses Land vorgedrungen sind. Dennoch hat er großartiges geleistet, indem er den Weg in die neue Welt gefunden und geebnet hat.
Seine vier Reisen sind unvergessen und umstritten, was die Folgen angeht.
Mehr soll hier nicht dazu gesagt werden, wer weitere Informationen dazu möchte, sei auf diesen
Eintrag bei Wikipedia verwiesen:

CHRISTOPH KOLUMBUS

Ich selbst wurde am 02.11.1966 geboren, in eine analoge, kalte Welt.
Nur knapp verpasste ich die Gelegenheit, die Mondlandung live zu sehen, war ich doch noch keine 3 Jahre alt, als es geschah, daß der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte.

Dennoch weckte dieses Ereignis erstmalig mein Interesse an Raumfahrt und Weltraum, erinnere ich mich doch, als 4 oder 5 jahre altes Kind in den Himmel geblick zu haben, und mich beim Anblick von Kondensstreifen gefragt zu haben, ob diese von einer Apollo-Rakete stammen. Kindliche Unwissenheit war der Grund, daß ich nicht darauf kam, daß man die Rakete gar nicht hätte vorbei fliegen sehen konnte, wenn sie denn überhaupt über meine damalige Heimatstadt geflogen wäre.

Schon bald darauf kam ich mit Star Trek und Raumschiff Orion in Kontakt. Meine Faszination blieb ungebrochen. Jahre vergingen, ich kam in die Schule.
Jahre vergingen, und noch immer war die Welt analog und kalt.
Und jetzt geschah das erste Wunder meines Lebens, in die Welt trat Digital, erst schwach und noch kaum beachtet, doch auch der kleinste Funke hat eine Temperatur, es wurde wärmer.
Es gab auf einmal ein kleines Videospiel, welches man am Fernseher anschließen konnte. PONG hies das Spiel, und man konnte nicht viel machen, nur einen Ball mit einem Balken daran hindern, die eigene Ziellinie zu überschreiten. Dennoch war ich fasziniert. Mehr gab es zu der Zeit ja nicht, keine Ahnung, was noch kommen könnte oder würde.
Doch das Gerät war zu teuer, meinen Eltern keine Beachtung wert...

Auf einer Kirmes sah ich die ersten Spieleautomaten, welche noch mit Münzen zu füttern waren, damit man ein kurzes Spieleerlebnis genießen durfte.
Noch war dies schwarzweiß, ich erinnere mich an eine art U-Boot Game, in dem man durch ein Periskop blickte und auf Schiffe schoß, die über einem vorbei fuhren.
Nicht meine Welt, stellte ich fest.
Aber daneben stand mein erstes AHA-Erlebnis.
ASTEROIDS hieß der Automat, und man musste ein kleines Schiff; eigentlich nur ein Dreieck; welches sich drehen und vorwärts fliegen konnte, in einem Asteroidenfeld vor der Zerstörung retten, indem man die Asteroiden zerstörte. Sie zerfielen bei beschuss in immer kleinere Brocken, bis nichts mehr übrig blieb.
Leider hatte ich kaum Geld, und so blieb dieses Erlebnis kurz und unbefriedigend...

Jahre vergingen, ich schloss die Schule ab und begann, einen Beruf zu erlernen.
Endlich hatte ich etwas mehr Geld zur Verfügung, endlich wurde die Welt digitaler.
ATARI brachte eine Videokonsole auf den Markt, und oh Wunder dafür gab es das Spiel ASTEROIDS, und es war erstmals farbig.

Natürlich musste ich das haben, trotz der Mißbilligung meiner Mutter, die das ganze für Unsinn hielt.
Stunden habe ich gespielt, unglaubliche Mengen an digitalen Asteroiden zerstört. Dennoch blieb immer ein vages Gefühl, daß hier etwas fehlte.

Nochmal verging Zeit, und jetzt kamen die ersten Heimcomputer, ich konnte für mich einen
ATARI 600XL erwerben, teuer war er, doch brachte er mich dem digitalen näher, ich lernte erstmals, was in so einem Gerät vorging, konnte sogar erste Erfahrungen im erschaffen eigener Programme sammeln.
Aber auch hier blieb das vage Gefühl der Leere, immer noch fehlte etwas, gab es nicht das richtige. Nur wusste ich nicht, was es hätte sein können oder müssen...

Doch immer wärmer wurde die Welt, digital hatte sich von den ersten Anfängen empor geschwungen, war bereits ein Teil der Welt geworden.

Nun, Jahre darauf kam der C64, auch dieses Wunder des digitalen musste ich mein Eigen nennen.
Schon damals war ich dieser Technik total verschworen.
Und JETZT, 1984, inzwischen war ich 18, kam ELITE.
Noch war es kaum farbig, die Galaxis war nicht mal einen Bruchteil so groß wie in der Realität, dennoch konnte man von Stern zu Stern fliegen, und dort entweder gegen fremde Schiffe kämpfen, oder handeln. Erstmals sah ich die Freiheit im All.

Sehr lange habe ich mich in den Galaxien von ELITE aufgehalten, doch den Titel konnte ich nie erlangen. Ehe ich dies schaffte, wurde der C64 von der digitalen Entwicklung überholt.

Leider dauerte es lange, ehe ELITE sich der neuen Zeit anpasste. Auf einem AMIGA konnte ich nochmals in die Galaxien von ELITE aufbrechen.
Auch hier schaffte ich nie den Titel. Vorher ging dieser großartige Heimcomputer zu Grunde.
Auf den ersten PC´s welche ich besaß, gab es nie ELITE.
Aber ich schaute immer nach ähnlichen Spielen aus, leider fand ich fast nie eines, das mir die selbe Faszination vermittelte.
FOFT (Federation of free Traders/ ATARI ST) wurde so fehlerhaft ausgeliefert, daß es nie funktionierte, OIDS war eher ein Save and Rescue-Game. Starglider I und II waren eher Kampfspiele.
Erst X-BTF brachte wieder eine ähnliche Atmosphäre, hier hatte man wieder die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Spielweisen auseinander zu setzen.
Und seit langem wurde einmal wieder der Weltraum Thema eines guten Games.
Selbst die ersten Nachfolger waren ein AHA-ERLEBNIS, ich hörte aber bei X2 auf, zu spielen, andere Interessen verhinderten dies.
Erst mit X-REBIRTH änderte sich das. Und leider wurde ich davon hart enttäuscht.
Und vor knapp zwei Jahren kam endlich die Krönung einer langen und mühsamen Reise.
ELITE DANGEROUS wurde entworfen, durch eine großartige Fangemeinde finanziert, und entwickelt. Leider erfuhr ich davon erst, als die Veröffentlichung kurz bevor stand.
Dennoch war ich sofort interessiert, musste mich anmelden.


Meine ersten Flugversuche waren eine Katastrophe, war ich doch nach all den Jahren eingerostet.
Dennoch schaffte ich es, erste Erfolge zu verbuchen, konnte mit einer Sidewinder die ersten Credits verdienen. Ich handelte erfolgreich kleine Mengen an Gütern. Dann flog ich Missionen. Von dem verdienten Geld konnte ich mir eine Adder kaufen, diese ein klein wenig ausrüsten.
Ich machte weiter Missionen, handelte mit allem, was ich mir leisten konnte.
Und endlich kam eine COBRA MK III in meinen Besitz.
Erste Aufrüstungen brachten mir erstmalig einen Fuelscoop und damit größere Reichweite.
Ich versuchte mich mit ersten Erkundungsflügen in die Nachbarsysteme, noch hatte ich keine Ahnung, wie der Scanner richtig zu bedienen war.


Viele verdiente Credits später konnte ich meine COBRA mit einem FSD der A-Klasse ausrüsten. Das Kraftwerk, Energieverteiler waren auch in der höchsten Klasse verbaut.

Ich hatte noch keine Erfahrung mit dem Fitting, dachte je teurer, desto besser. Und so flog ich erstmals los, noch waren keine Routenplanungen über 1000 LY möglich, die Etappen waren dementsprechend kurz geraten.

Auch wusste ich nicht mit der Galaxymap und ihren Einstellungen zu verfahren, ließ den Routenplaner auf Wirtschaftliche Routen gestellt, kam deshalb nur langsam voran.
Viele Planeten fand ich nicht, die Systeme schienen alle ziemlich leer, daß der Scanner einer Waffengruppe zugeordnet werden muss um ihn benutzen zu können, war mir unbekannt.
Ich flog anfangs in neuen Systemen einfach ins Leere und schaute, ob sich von den vielen Lichtpunkten einer seltsam verhielt. Auch Orbitallinien oder Kreise dienten als Hinweis auf interessantes. Doch die Ausbeute war gering und mühsam erarbeitet.
Mein eigentliches Ziel war damals der NORTH AMERICA NEBULA, ca 1900 LY waren es dorthin. :sm1:

Mit einer falsch gefitteten COBRA MK III, fehlendem Wissen über die Routenplanung und keiner Ahnung über richtiges Scannen eine schier unendlich weite Strecke.
Die Reise dorthin fand ein erschrockenes, aber lebendiges Ende, als ich mit meiner COBRA in ein Feld aus lauter Y- L- und T-Sternen geriet und bei halb leerem Tank merkte, daß ich hier nicht weiter kam. Viel Glück war nötig, um dort wieder lebend heraus zu kommen. Jedenfalls war ich erstmal kuriert, und flog zurück in die Blase.
Dennoch brachte ich durch diese erste, noch sehr stümperhafte Tour einige 100.000 Credits auf mein Konto.
Die COBRA MK III wurde nun ausgeschlachtet, die A-Module verkauft, erstmals behielt ich ein Schiff, auch wenn es momentan nur ein Torso war, so wohl kaum fliegen konnte.

Mit den so verdienten und durch Modulverkauf erhaltenen Credits wurde dann eine T6 angeschafft und ich versuchte mich mit dem Handel von Rare-Goods.
Leider fehlte und fehlt mir der Sinn für Profit, so steckte ich viele der frisch verdienten Credits gleich wieder in mein Schiff.
Dennoch wuchs mein Vermögen langsam an, und die so verbesserte T6 half mir, Spieler-Piraten zu entkommen und meine sauer verdienten Credits zu behalten.
Damals flog ich noch viel im Open, eine Praxis, die mir ab und an auch Kummer machte, begegnete ich zwischendurch doch auch einmal Gankern und Griefern. Nicht selten endete solch eine Begegnung mit dem Versicherungsbildschirm. :roll:

Eine Zeit lang zog ich mich ins Solo zurück.

So konnte ich mir weitere Credits verdienen, inzwischen hatte ich auch einiges an Wissen angehäuft, hatte mich in verschiedene Spieltechniken eingelesen und einen interessanten Artikel über das Exploren entdeckt. Dieser faszinierte mich, und ich wollte einen neuen Versuch starten.
Inzwischen hatte ich genug Credits, um mir eine DB-EX zu kaufen, samt 5A-FSD, 4A-Fuelscoop und Maximalem Scanner. Der Oberflächenscanner war zu der Zeit noch nicht vorhanden, soweit ich mich erinnere.
Nun ging es wieder auf Tour. Doch wohin sollte ich mich wenden?
Ich entschloss mich, geradeaus nach Süden zu fliegen, soweit ich halt kommen würde.
Auch war es jetzt möglich, Strecken über 1000 LY zu planen. So ging es etwas zügiger voran.
Viele Systeme waren anfangs bereits erkundet. Doch irgendwann traf ich auf mein erstest unentdecktes System. Leider führte ich damals noch nicht Buch darüber, wo ich war, und was ich fand. Auch EDDISCOVERY hatte ich da noch nicht.
So flog ich immer weiter nach Süden, bis ich durch die Reichweite des FSD an die Grenzen des möglichen stieß. Hier ging es kaum noch voran, nur ein System oder zwei konnte ich noch mit der Routenplanung erfolgreich anpeilen.
Und dann war ganz Schluss, es ging nicht mehr weiter. Ich kehrte um, flog wieder Richtung Blase.

Jetzt entdeckte ich auch EDDISCOVERY, worauf ich in einem Post gestoßen bin.
Kaum installiert und eingerichtet erkannte ich, wie wichtig so ein Instrument für einen EXPLORER ist. Bisher hatte ich meine Systeme immer in eine Exel-Tabelle gescbrieben, doch das war mühsam und brauchte Zeit. So ging das schneller, und Anmerkungen ließen sich auch schreiben.

Auf dem Rückweg flog ich auch meinen ersten Nebel an, NGC 7822 NEBULA.
Dort fand ich eine andere Leidenschaft – O-Sterne.
Diese kurzlebigen hellen Sterne haben es mir angetan, vor allem, weil diese Systeme oft eine faszinierende Zusammenstellung aus vielen Sternen sind.
Auch meine ersten Schwarzen Löcher konnte ich hier finden.
Leider war in dem Nebel kein unentdecktes System zu finden. Dennoch habe ich viel gescannt.
Nachdem meine Neugierde hier gestillt war, ging es zurück in die Blase.

Nach meiner Ankunft stellte ich fest, daß ich mir 1150 Systeme angesehen hatte, und dabei Daten im Wert von 30.545.354 Credits verdient hatte.

Erstmalig konnte ich mir jetzt erlauben, ein Schiff so einzulagern, wie es ausgerüstet war.
Die DIAMONDBACK EXPLORER steht immer noch im Hangar, nur der FSD wurde inzwischen beim Ingenieur aufgewertet.

Ich entdeckte, daß ich es auch mag, wenn ich die Schiffe, die ich mal geflogen habe, behalten kann. :mrgreen:

Es wurde jetzt eine ASP-EXPLORER gekauft, und so ausgestattet, daß ich damit wieder RAREGOODS handeln konnte. So verdiente ich mir weitere Credits, eine VULTURE sollte es als nächstes Schiff sein.

Als ich die VULTURE im Hangar stehen hatte, flog ich mit einem Freund im WING und jagte Kopfgelder. So konnte ich ganz gut weitere Credits verdienen.

Doch schnell wurde mir das zu eintönig, die Sehnsucht nach dem Unbekannten stieg wieder.

Inzwischen war Horizons erschienen und das Game upgedatet.

Mit meiner entsprechend umgerüsteten ASP-EX sollte es auf meine dritte Tour gehen, diesmal war SAGITTARIUS A* das auserkorene Ziel.

Diese Tour habe ich auch mit einem Blog dokumentiert.

DIE DRITTE REISE

Anfangs ging es flott voran.
Meine ersten Planetenlandungen waren toll, und gelangen auch super.
Verschiedene Erfahrungen konnte ich sammeln, während ich über die Planeten düste. So fand ich z.B. einige verlassene Container, wollte bei Ankunft eine Pause machen, loggte mich aus.
Als ich später wieder einloggte, schaute ich nicht schlecht, als die Container weg waren. :sm46:
Meine Erkenntnis, daß durch aus- und einloggen die Objekte, sowie Rohstoffquellen verschwinden, war damit gewonnen.

Dann flog ich zum ersten mal IN einen Planeten, weil ich beim Anflug einfach zu schnell war.
Landungen waren zu dem Zeitpunkt ja schon möglich, aber wenn man zu schnell runter kommt, ist das doch ein interessantes Erlebnis.

Aus dem Planeten zu entkommen gestaltete sich da schon schwerer, ich traute mich eigentlich nicht, in richtung auf das zu sehende Gitternetz, das von Unten gesehen wohl die Planetenoberfläche darstellte, zu fliegen. Aus- und einloggen in HORIZONS brachte auch nichts.
Sollte ich hier die Selbstzerstörung brauchen? Ich war fast schon verzweifelt genug, diese zu benutzen. Aber noch wollte ich nicht aufgeben.
Erst die Idee, das alte ELITE zu starten, hatte die rettende Wirkung.
Ich wurde beim Start gefragt, ob ich im Orbit starten möchte, dies bejahte ich, flog ein Stück vom Planeten weg, und loggte wieder in HORIZONS ein. Ich war GERETTET.

Dieses wissen wurde selbstverständlich mit der Gemeinschaft geteilt, konnte es doch Leben und Daten retten!

Auch mein vorher eröffneter Thread Gefährliche Sonnensysteme
wurde hier weiter geführt.

Trotzdem war mir das Glück nicht hold, kurz nach der zweiundzwanzigsten Etappe passierte das Unglück, bei einer Landung auf einem Planeten abgelenkt, und schon hatte meine ASP-EXPLORER einen weiteren Krater in dem Planeten hinterlassen... :x

17.675 LY weit war ich fast schon gekommen, und unzählige Systeme hatte ich gescannt. Alles weg.
Ein Verlust, den man normalerweise nicht gut verkraftet, und was tat ich?
Ich machte mir ein neues Motto zu eigen:
„JETZT ERST RECHT!“
Und flog am nächsten Tag noch mal los.

Diesmal gelang die Reise, auch die Landung auf dem verflixten Planeten wurde wiederholt und erfolgreich beendet.
Ich erreichte SAGITTARIUS A*, von dort flog ich noch ein ganzes Stück in andere Richtungen, fand viele Neutronensterne und auch ein paar der selteneren Sonnen.

Und kehrte dann wieder in die Blase zurück.
Auf meiner Rückreise kam ich dann zu der EOT, sicherte mir in einem ihrer Systeme einen Mond, und flog direkt nach TOLUKU, wo ich seitdem meine HEIMAT sehe.
Seitdem fliege ich auch beinahe ausschließlich in der EDDE-GRUPPE.


Als nächstes wurde meine komplette Flotte nach TOLUKU verlegt, was damals noch echte Handarbeit war, da es keinen Schiffstransfer gab.

Anschließend machte ich verschiedenes, Handel, Missionen und Kopfgeldjagt.
Als die Ingenieure ins Spiel kamen, hatte ich einiges zu tun, wollte ich doch unbedingt meinen FSD so weit wie möglich ausbauen.
Dies gestaltete sich gerade in der Anfangszeit sehr schwer, da man noch nicht wusste, wo die benötigten Materialien, Daten und Waren alle zu finden waren, bzw. wie man sie sich holen konnte.
Auch das freischalten der Ingenieure war eine echte Frustarbeit.

Um möglichst schnell Rang 5 craften zu können, habe ich einen Kurztrip nach Barnards Loop eingelegt.

Schließlich waren auch Explorerdaten eine Möglichkeit, den Rang zu pushen.

Lange hat es gedauert, aber am Ende hatte ich meine ASP EXPLORER doch auf eine hohe Reichweite getrimmt.

Am 7.8. sollte es auf
Meine 4 Tour gehen, die in den OUTER ARM hätte führen sollen.


Ich hatte meine ASP EXPLORER soweit ausgerüstet daß ich 46,51 LY überspringen konnte.
Dabei auch Module eingebaut, deren Leistung eben so ausreichte.

Viele Materialien hatte ich gesammelt, um möglichst viele BOOSTS für den FSD zu haben.

Und so ausgestattet flog ich munter los, immer Richtung SYROIFOE CL-Y G1, welcher in 16.811,50 LY Entfernung zu TOLUKU lag.

Diese Reise war von einem Tragischen Ende gekennzeichnet, wieder einmal machte ich mit meiner ASP einen Krater in dem Krater eines Planeten.
Dessen Schwerkraft war mit 0,30G sehr niedrig, aber dennoch zog es mich beim Landeanflug auf einmal unaufhaltsam nach Unten, und trotz aller Gegenmaßnahmen endete es in einem hellen Blitz, mit Ausblick auf den Versicherungsbildschirm.

Aufgrund der Umstände hatte ich ein Ticket bei FD eröffnet, bekam aber leider nur einen Ausgleich in Form von Credits, anstatt wie gehofft, wieder in dem System mit meinem Schiff respawnt zu werden.

Nach diesem Desaster habe ich erst einmal das nächste ausstehende Update abgewartet. Wollte an einem der ersten CG´s „Hilfe für JAQUES“ teilnehmen. Leider kam ich zu spät, da das CG vorzeitig abgeschlossen wurde.

Danach machte ich mit meinem Ruf im Imperium größere Fortschritte, und widmete mich wieder den Ingenieuren. Inzwischen hatte FD diese etwas entschärft, außerdem war inzwischen viel mehr darüber bekannt, wo und wie man an die benötigten Resourcen kam.

Besser ausgerüstet und mit reichlich mehr Erfahrung wollte ich eigentlich die Tour noch mal starten, aber viel passierte inzwischen und ich kam nicht dazu.

Bis Heute habe ich die Tour noch nicht wieder gestartet.

Statt dessen habe ich mit geholfen, die PAX in der neuen Blase zu etablieren.

Hierzu wurden mehrere Touren nach COLONIA mit Fracht gemacht.
Ein oder zwei mal habe ich auch beim Beladen anderer geholfen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wurde doch tatsächlich ein guter 4. Platz erreicht.

Danach begann ich, mich auf die nächste geplante Tour vorzubereiten,
nämlich die Tour

Pioniere And eXplorer. die Expedition!.

An welcher ich teilnehmen werde.

Dazu habe ich mir zuerst eine ANAKONDA durch Passagiermissionen von TOLUKU aus finanziert. Danach ausgerüstet, beim Ingenieur aufgerüstet und schließlich mit dem Namen PHILIPP FRANZ VON SIEBOLD getauft.

Sie steht jetzt im Hangar von FODEN ORBITAL und wartet nur noch auf das Abflugdatum.
Der COUNTDOWN LÄUFT

EDIT: Mein Flightlog bei EDSM

Und hier noch der Thread zu meiner INGENIEUR MATERIALLISTE
(Vielleicht nicht ganz Aktuell, was die Ingenieure angeht, aber man kann sich auch anzeigen lassen, was man mit den Gesammelten Materialien
alles im Schiff SYNTHETISIEREN kann.)
Fly Save Commander´s, Wir sehen uns da draußen in den Weiten des Alls!
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Zuletzt geändert von KOLUMBUS am Sa 18. Feb 2017, 17:24, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon KOLUMBUS » Sa 28. Jan 2017, 18:08

Ich bin Heute mit meiner ANA eine Zeit lang nur in FODEN ORBITAL gestanden und dabei fiel mir auf, daß die NPC sich anscheinend wieder einmal
dämlich verhalten, sie starten zwar von ihren Landepads, aber dann fliegen sie nicht aus der Station, und werden natürlich dann nach einer gewissen
Zeit abgeschossen.
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Re: Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon KOLUMBUS » Sa 28. Jan 2017, 23:32

Was ich noch anmerken möchte:

Als ich mit ELITE DANGEROUS begann, nannte ich mich noch WP211, den Namen hatte ich damals in aller Schnelle gewählt, nicht ahnend,
daß man ihn nicht so ohne weiteres ändern konnte.

Ich verwendete ihn bis kurz vor meine Tour nach SAGITTARIUS A*.
Dank einem Forumsbeitrag hier hatte ich erfahren, daß man den Namen ohne Reset ändern lassen konnte, indem man ein Ticket bei FD
eröffnete.

Gesagt getan, ich suchte mir einen Namen aus, der meiner Leidenschaft für das Exploren entsprach, und schaute nach, ob er nicht schon
verwendet wurde.
Ich hatte Glück, es gab noch keinen Comander mit diesem Namen!
Also eröffnete ich ein Ticket, und nach ein paar Tagen konnte ich mich als KOLUMBUS im Game anmelden.

Selbst alle bereits von mir erstendeckten Systeme unter WP211 tragen heute meinen Namen KOLUMBUS.

So fliege ich nun durch die Galaxis, und hoffe, das noch lange tun zu können.
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Re: Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon Homunk » So 29. Jan 2017, 08:22

Eine schöne Zusammenfassung Deiner Gedanken, Erlebnisse und Erfahrungen rund um unsere Galaxis mit und ohne Elite.

Right on cmdr

Fly safe :sm1:
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Re: Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon KOLUMBUS » So 29. Jan 2017, 21:01

Danke Homunk.

So als kleine Übung habe ich Heute mal Sternförmig mit meiner ANA alle Systeme rings um TOLUKU gescannt.
Ich bin zwar noch nicht ganz durch, habe erst alles im Umkreis von ca. 18-19 LY fertig, aber eine Frage stellt sich mir gerade.

Wo verdammt gebe ich die Daten ab? Auf Toluku geht es ja wegen zu geringer Entfernung nicht... :shock:
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Re: Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon Chessi [EoT] » So 29. Jan 2017, 22:35

..Hi Kolumbus toller Lebenslauf deines Weltraumsimulationsdaseins :daumen: ,toller Bericht hat Spass gemacht zu lesen...denke könntest um die Daten abzugeben mal dein neues Schiff testen und entgegengesetzt von Toluku das versuchen,so klein ist die Blase ja nun auch nicht,oder gleich nach Maya raus fliegen, da müsste man doch auch Daten abgeben können oder ?..
Danke für den ausführlichen Bericht..
Gruß Chessi
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Re: Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon KOLUMBUS » So 29. Jan 2017, 22:42

Danke Chessi,

ich würde die Daten halt gern für die EOT abgeben, oder evtl. für die PAX, falls das dann schon möglich ist.

Insofern kann ich sie auch mit auf die Tour nehmen, die ja nächstes WE beginnt.
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Re: Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon Jimbo Lazy [EoT] » So 29. Jan 2017, 23:29

Was für eine Einleitung... kann man ja fast schon Lebenslauf nennen :lol:
Klasse Deine Übersicht der Elite-Karriere :daumen:
Freu mich auch schon auf die PAX-Tour
Wir sehen uns :sm25:
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Re: Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon Guy De Lombard » Mo 30. Jan 2017, 08:30

Super Zusammenfassung, einiges habe ich fast genauso erlebt... :daumen:
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Re: Pioniere And eXplorers - Reisebericht von KOLUMBUS

Beitragvon KOLUMBUS » Mo 30. Jan 2017, 17:44

Danke Leute, ich dachte halt, so eine kleine Vorstellung könnte ganz gut an den Anfang des Reiseberichtes passen.
Schön, daß Ihr mir bestätigt, daß das eine gute Idee war. :sm30:
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