Post von Mutti aus Colonia.

Eure Berichte zu den Entdeckungsreisen haben nun einen eigenen Bereich.

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Re: Post von Mutti aus Colonia.

Beitragvon AkGuru » Do 12. Jul 2018, 06:14

Tag 3 (11.07.3304) – Ein Abend mit Hilda und Aufbruch Richtung Hillary Depot.

Eigentlich wollte ich gestern früh zu Bett gehen, damit ich frisch die 2. Etappe in Angriff nehmen kann. Ich hatte mir fest vorgenommen es bis zur nächsten Station zu schaffen. Waren ja nur 1215,00 ly bis zum Hillary Depot. Nun ja es kam anders als ich gedacht hatte.

Kaum wollte ich mich fürs Bett fertig machen, klopfte es an meiner Hoteltür. Ich öffnete. Und wer stand da? Hilda!!!! :shock: Er entschuldigte sich höflich mit piepsiger Stimme für die späte Störung und lud mich direkt zum Abendessen und Übernachten bei seiner Familie ein. Was für ein netter Kerl. Ich räumte das Hotelzimmer und bekam dank Hilda mein Geld dafür zurück.

So lernte ich auch seine Frau Andromeda und seine drei 3 Kinder Paxya, Vega und Horst kennen. Andromeda zauberte ein ausgezeichnetes Abendmahl. Wir erzählten uns unsere Geschichten und ich erfuhr wie Hilda zu seinem Namen kam.

Spoiler:
Hilda heißt eigentlich Paul-Hans-Peter-Jürgen. Als Jugendlicher ist er mit seinem Vater, der Frachtertouren zwischen Mommon und Bubble fuhr, immer wieder in den Ferien mitgereist. Auf einer Tour kam es zu einem kleinen Unfall wo sein Kehlkopf zertrümmert wurde. Die Ärzte konnten ihn wieder richten, aber leider blieb es bei diseer piepsigen Stimme. Diese Stimme klang nun so ähnlich wie die Stimme des damaligen Boardcomputers BC-800 der von der Kabinencrew Hilda genannt wurde. Seitdem wurde auch Paul-Hans-Peter-Jürgen von der Crew liebevoll Hilda gerufen.

Da auch damals Hilda schon sehr muskulös war machte sich die Crew in Sternenhafenspelunken immer einen Spaß daraus, wenn einer mal zu frech wurde. Sie sagten dann meist: "Pass bloß auf Junge sonst holen wir Hilda und die zeigt dir wo der Frosch seine Locken hat"

Hilda gefiel der Name so gut, dass er ihn nicht nur als Künstlernamen behielt, sondern damit seinen langen Namen ablöste. Seit dem steht in seinem Pass Hilda Paul-Hans-Peter-Jürgen.

Hilda und ich zogen am späten Abend noch etwas um die Häuser :sm45: und als wir zurück waren fragte er seine Frau ob er denn nicht mit nach Colonia fahren könne. Er wollte mal wieder etwas Sternenluft schnuppern. Seine Frau hatte nichts dagegen und so habe ich jetzt einen Gefährten mit an Bord auf dem Weg zu meiner Mutter. Ich hoffe nur er kommt mit meiner Mutter klar. Aber da meine Mutter auch gerne häkelt hat sie jemanden mit dem sie diverse Häkeltechniken austauschen kann. Also eine Win-Win-Situation.
:sm32:

Wir sind am nächsten Morgen auch nicht so früh aufgebrochen. Andromeda macht auch ein ausgezeichnetes Frühstück und Hilda wollte sich noch in aller Ruhe von seinen Kindern verabschieden. Darum schafften wir auch nur gut die Hälfte der nächsten Etappe. Hilda gab mir auch den Tipp nicht direkt die Route zur nächsten Station zu setzen, sondern vorher gut mal 2 bis 3 Hundert Lichtjahre nach oben aufzusteigen oder nach unten abzutauchen. Denn erst dort hat man die Chance neue Systeme zu entdecken.

Bis dahin.
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Re: Post von Mutti aus Colonia.

Beitragvon AkGuru » Fr 13. Jul 2018, 21:43

Tag 4 (12.07.3304) – Ankunft Hillary Depot (Kurzbericht Cmdr. AkGuru).

- Hillary Depot zu später Stunde erreicht
- Reise verlief ruhig
- Keine nennenswerten Vorkommnisse.
- Leider auch keine besonderen Entdeckungen.
- Reisen auf ausgetretenen Pfaden.

- Hilda und Ich haben beschlossen, weitere Route verläuft tiefer unten.
- Werden daher morgen erstmal ca. 500 ly abtauchen und dann von dort aus die nächste Station anviesieren

Ende Kurzbericht
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Re: Post von Mutti aus Colonia.

Beitragvon AkGuru » Fr 13. Jul 2018, 22:39

Tag 5 (13.07.3304) – Tauchfahrt nach unten

Heute früh gings los wir setzen Kurs auf ca. 500 ly unterhalb Hillary Depot.
Nach 2 Sprüngen haben wir ein schönes System mit einer Wasserwelt entdeckt -> Blu Thua IO-Z c13-27.

Aber das war nicht das besondere am System. Der braune Zwerg hatte unsere Aufmerksamkeit an sich gezogen.
Irgendwas war merkwürdig an ihm. Wir flogen näher ran und scannten. Aber leider kamen wir einfach nicht hinter sein Geheimnis.

Wir nahmen den Planeten dahinter in Vesier des Scanners und flogen los, als wir plötzlich aus Sicherheitsgünden aus der Frame Shift geworfen wurden.
Zu nah am braunen Zwerg? Kann nicht sein. Wir waren ca. 15 Lichtsekunden entfernt.

Es stellte sich raus dieses Teil hatte nicht nur einen gut sichbaren inneren Ring sondern auch noch einen 2 äußeren den man so gut wie gar nicht sah.
Ich hätte auf mein Bachgefühl achten sollen.
Der innere Ring geht von ca. 100.000 km bis ca. 550.000 km was schon gewaltig ist.
Der 2. äußere setzt bei ca. 900.000 km wieder an und erstreckt sich bis 5.718.192 km was grob 16,6 Lichtsekunden sind.

Hier die Bilder:

Man kann den 2. Ring kaum bis gar nicht erkennen.

Klick zum vergrößern

Nachdem ich den Screenshot bearbeitet habe.

Klick zum vergrößern

Und hier noch ein Panorama nachdem es mich rausgeworfen hatten (Links hinten ist der Stern):

Klick zum vergrößern

PS:
Der Vorletzte Planet in dem System schießt aber den Vogel ab:
Name: Blu Thua IO-Z c13-27 10
A Ring von 97.785 km bis 161.190 km (deutlich erkennbar)
B Ring von 161.290 km bis 517.050 km (deutlich erkennbar)
C Ring von 2.515.400 km bis 25.353.000 km (nur erkennbar wenn Helligkeit vom Bildschirm hochgeschraubt wird)
Der C Ring hat eine Ausdehnung von grob 84,5 Lichtsekunden :o .

Gruß Cmdr. AkGuru
Zuletzt geändert von AkGuru am Sa 14. Jul 2018, 10:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Post von Mutti aus Colonia.

Beitragvon KOLUMBUS » Sa 14. Jul 2018, 09:02

Solche Megaringe sind schon beeindruckend.
Und es ist schwer, dran vorbei zu kommen, wie ich auch schon leidvoll erfahren habe, als ich im SC mit Vollschub rein gekracht bin... :sm46:

Trotzdem sind sie immer wieder ein wahnsinnig beeindruckender Anblick.

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Re: Post von Mutti aus Colonia.

Beitragvon Reaper N7 [EoT] » So 15. Jul 2018, 12:45

Klasse Entdeckung!! Was für ein Ring :sm46:

Weiterhin eine sichere Reise Commander :sm25:


Gruß
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